Nur die Raute
·29 gennaio 2026
Wolff Fuss: HSV gegen Bayern hat „ganz besondere Dimension“

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·29 gennaio 2026

In den letzten 15 Jahren hat der HSV fast ausnahmslos schlechte Erfahrungen mit dem FC Bayern gemacht. Trotzdem bleiben insbesondere Heimspiele gegen den Rekordmeister ein absolutes Highlight.
Zieht man nur die vergangenen fünf Spiele gegen die Münchener heran, fällt die Bilanz ziemlich ernüchternd aus. Bei einem Torverhältnis von 0:21 verloren die Rothosen alle fünf Begegnungen. Doch die heftigen Klatschen gab es fast ausschließlich in der Allianz Arena. Im heimischen Volksparkstadion dagegen verlor man die letzten drei Partien mit nur einem Tor Differenz.
Dieser Aspekt kann aus HSV-Sicht durchaus als Mutmacher für das Wochenende herhalten. Denn am Samstag (18.30 Uhr) kommt es erstmals seit über acht Jahren zu einem Heimspiel gegen die Bayern. Nach 2.856 Tagen kehrt endlich wieder ein Bundesliga-Topspiel in die Hansestadt zurück. Für Sky-Kommentator Wolff-Christoph Fuss ist das anstehende Duell daher mehr als ein gewöhnlicher Einsatz. Im Interview mit HSV.de sprach er über die Rückkehr des Nord-Süd-Gipfels.
„Die Partie selbst bringt eine ganz besondere Dimension mit sich“, erklärt Fuss. „Es ist der Geist der guten alten Zeit, als der Nord-Süd-Gipfel tatsächlich noch ein Gipfel war. Dieses Gefühl schwingt immer mit – ebenso wie die unterschwellige Hoffnung, dass es in diesem Jahr gelingt, den Bayern ein Bein zu stellen.“ Ganz besonders freut sich der 49-Jährige auf die Stimmung im Volkspark: „Ich rechne mit ekstatischen Fans und einer großartigen Atmosphäre. Das Stadion, die Stimmung und die Fans sind klasse.“
Parallel dazu hob Fuss auch die fußballerische Entwicklung des Aufsteigers hervor: „Der HSV war am 3. Spieltag noch auf der Suche nach seiner eigenen Identität und Stabilität. Ich habe das Gefühl, dass sie jetzt ihre innere Mitte gefunden haben. Es fehlt noch ein bisschen im Torabschluss, aber ansonsten hat die Mannschaft klare Leitplanken.“
Auch grundsätzlichen Zukunftsaussichten des Klubs ordnet er positiv ein. „Man ist in Hamburg insgesamt demütiger und dankbarer geworden für Bundesliga-Fußball“, so Fuss. „Es geht nicht darum, auf Galopp zurück nach Europa zu kommen, sondern nachhaltig zu arbeiten. Die sieben Jahre in der 2. Liga kriegst du nicht so leicht aus den Kleidern.“
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