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·13 maggio 2026
Wolfsburg-Star vor Sommer-Abschied? Europas Klubs wittern ihre Chance

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·13 maggio 2026

Während sich die Bundesliga-Saison ihrem Schlusspfiff nähert, richtet sich der Blick der Fußballwelt nicht nur auf den Titelkampf, sondern auch auf den hochbrisanten Abstiegskampf am Tabellenende und die umfangreichen Transferoperationen, die er auslösen dürfte.
Im Zentrum dieser Vorgänge steht zweifellos Lovro Majer, einer der begabtesten kroatischen Spielmacher der vergangenen Jahre. Der 28-Jährige, der beim VfL Wolfsburg mit seiner technischen Qualität und seiner Spielintelligenz herausragt, ist wegen der sportlichen Krise seines Klubs ganz oben auf der Liste der „Schnäppchen-Transfers“ gelandet.
Die Saison 2025/26 ist für Wolfsburg zu einem kompletten Albtraum geworden. Mit europäischen Ambitionen gestartet, blickt die Mannschaft nun in den Abgrund der Zweitklassigkeit – eine Situation, die das interne Gleichgewicht des Vereins vollständig destabilisiert hat. In diesem Kontext bleibt Majer ihr wertvollster Vermögenswert. Der ursprüngliche Plan des Vorstands sah vor, die neue Ära der Mannschaft um ihn herum aufzubauen und ihn zum Mittelpunkt des Mittelfelds zu machen. Doch die harten Realitäten des Fußballs und die drohende Gefahr der 2. Bundesliga haben die Ausgangslage verändert.
Obwohl es keine offizielle Stellungnahme gibt, deuten interne Indiskretionen darauf hin, dass Wolfsburg Majer im Falle des Klassenerhalts als „unverkäuflich“ einstufen möchte. In einem möglichen Abstiegsszenario würden jedoch seine Gehaltskosten und sein Wunsch, auf höchstem Niveau zu bleiben, einen Abschied im Sommer unvermeidlich machen. Wolfsburgs Finanzstruktur würde es schlicht nicht erlauben, einen Spieler mit einem derart hohen Marktwert in einer niedrigeren Spielklasse zu halten.
Majers aktueller Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2028. Unter normalen Umständen verschafft dieser langfristige Vertrag dem deutschen Klub eine sehr starke Position am Verhandlungstisch. Während die „psychologische Untergrenze“ des Vereins bei rund 20 Millionen Euro angesetzt wurde, ist das Abstiegsrisiko ein entscheidender Faktor, der diesen Preis drücken könnte. Sollte Wolfsburg absteigen, würden Europas Topklubs dies als Druckmittel nutzen und die Gebote voraussichtlich bei etwa 15 bis 16 Millionen Euro eröffnen.
Auf Spielerseite liegt die Erwartung bei einem Nettogehalt von 4 bis 5 Millionen Euro pro Jahr sowie einer Rolle als „Schlüsselspieler“ in einem langfristigen Projekt.
Das breite Interesse an Majer ergibt sich aus seinem vielseitigen Spielmacherprofil. Das sind die führenden Kandidaten und wahrscheinlichsten Szenarien:
Falls Wolfsburg den Klassenerhalt schafft, wird der Klub Majer nicht verkaufen, sofern kein „astronomisches Angebot“ eingeht. Dann könnte der Spieler seinen Wert weiter in der Bundesliga unter Beweis stellen. Ein Abstieg würde jedoch einen „Ausverkauf“ auslösen. In diesem Fall dürfte Majer für eine Ablöse von rund 15 bis 16 Millionen Euro wahrscheinlich zu Napoli oder Ajax wechseln. Zudem bleibt ein später Vorstoß eines Premier-League-Klubs eine klare Möglichkeit.
Während Majer als „Kronjuwel“ des an der Weser beheimateten Klubs gilt, machen die Dynamiken des Profifußballs es unmöglich, dass er in der zweiten Liga spielt. Obwohl der Verein die große Kreativitätslücke fürchtet, die sein Abgang im Mittelfeld hinterlassen würde, plant er, die Finanzspritze als „Rettungsleine“ zu nutzen, um den gesamten Kader umzubauen und die sofortige Rückkehr in die Bundesliga sicherzustellen.







































