90PLUS
·7 aprile 2026
Zuletzt außen vor: Frankfurt lässt Ex-Nationalspieler ziehen

In partnership with
Yahoo sports90PLUS
·7 aprile 2026

Nach zwei gemeinsamen Jahren werden sich die Wege von Eintracht Frankfurt und Mahmoud Dahoud trennen. Der Vertrag wird nicht verlängert.
Das Arbeitspapier des ehemaligen Nationalspielers läuft nach der Saison aus. Am Dienstagvormittag bestätigte der Bundesligist offiziell, dass der 30-Jährige den Verein in beidseitigem Einvernehmen verlassen wird. In der laufenden Saison kam Dahoud in der Bundesliga nur in 13 Spielen zum Einsatz, zuletzt stand er dreimal in Folge gar nicht erst im Spieltagskader und hatte es schon zuvor unter Albert Riera schwer.
„Mo hat sich bei uns stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und sich darüber hinaus immer professionell verhalten. Wir bedanken uns für seinen Einsatz in den vergangenen beiden Spielzeiten und wünschen ihm für seine sportliche und persönliche Zukunft alles Gute“, kommentierte Sportdirektor Timmo Hardung die Entscheidung.
Dahoud war zur Saison 2024/2025 von Brighton and Hove Albion zur SGE gewechselt, konnte sich dort aber nicht nachhaltig durchsetzen. Nachdem er in seiner ersten Spielzeit am Main nur zu neun Einsätzen in der Bundesliga kam, erspielte er sich in der laufenden Saison unter Dino Toppmöller kurzzeitig einen Stammplatz, verlor diesen aber noch vor dem Trainerwechsel zu Riera wieder. Insgesamt lief er für die Adler bisher in 35 Pflichtspielen auf (drei Tore).
Dahoud wurde einst bei Borussia Mönchengladbach zum Profi und galt in jungen Jahren als großes Talent. 2017 unterschrieb er bei Borussia Dortmund, ehe er 2023 zu Brighton weiterzog. Auf der Insel kam der Mittelfeldspieler jedoch nicht richtig in Tritt und ließ sich nach einem halben Jahr bereits zum VfB Stuttgart verleihen.

Foto: Getty Images
2020 absolvierte der Ex-Gladbacher unter Joachim Löw zwei Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft. Da er nur in Freundschaftsspielen eingesetzt wurde, stand 2024 ein Wechsel zum syrischen Verband im Raum. Nach seiner ersten Nominierung reiste Dahoud aber noch vor seinem Debüt für das vorderasiatische Land wieder ab. Man sei nicht in der Lage, „seine Forderungen zu erfüllen, die uns von seinem Berater übermittelt wurden, welche Einfluss auf die Nationalmannschaft haben werden“, erklärte der Verband damals.
Live









































