Zum 50. Geburtstag von Lars Ricken: Talent, Tore, Titel und Vereins-Treue | OneFootball

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·10 luglio 2026

Zum 50. Geburtstag von Lars Ricken: Talent, Tore, Titel und Vereins-Treue

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Als Lars Ricken im WM-Sommer 1990 – Andreas Brehme schoss „uns“ in Rom zum Titel – vom TSC Eintracht zum BVB wechselte, hatte der Gymnasiast gerade seinen 14. Geburtstag gefeiert. Geboren in Eving, von Kindesbeinen schwarzgelb sozialisiert, folgte eine Laufbahn, die geradliniger kaum hätte verlaufen können: Talent, Tore, Titel – Vereins-Treue.

Als Siebzehnjähriger rückte er 1993 in den Profikader auf, erwarb sich den Ruf als der Mann für die wichtigen Tore – beispielsweise durch sein 3:1 im UEFA-Pokalspiel am Nikolaustag des Jahres 1994 gegen Deportivo La Coruna – und feierte als Spieler drei Deutsche Meisterschaften mit dem BVB (1995, 1996, 2002). Seinen wichtigsten von 69 Treffern in 407 Spielen als Profi im schwarzgelben Dress erzielte der Mittelfeldspieler am 28. Mai 1997 im Champions-League-Finale gegen Juventus Turin: Der Lupfer zum 3:1-Sieg wurde später zum schwarzgelben „Jahrhunderttor“ gewählt. 2002 erreichte Ricken mit der deutschen Nationalmannschaft die Vize-Weltmeisterschaft.


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Am 1. Juli 2008 wurde der gebürtige Dortmunder zum Nachwuchskoordinator berufen, zum 1. Januar 2021 erfolgte die Beförderung zum Direktor des Nachwuchsleistungszentrums, das er zum erfolgreichsten im deutschen Fußball formte. Sieben der insgesamt 16 Deutschen Meisterschaften des BVB im A- und B-Jugendbereich fallen in seine Amtszeit. Mehrere hundert bei Borussia Dortmund ausgebildete Jugendliche haben den Sprung in die drei höchsten deutschen Ligen oder in eine ausländische Top-Liga geschafft. Und deshalb darf er konstatieren: „Mehr Werte habe ich als Nachwuchskoordinator geschaffen. Aber: Der größere emotionale Wert liegt wohl in meinen Leistungen als Spieler mit dem Höhepunkt 1997.“

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