Zwar selten, aber es gab Siege des 1. FC Köln gegen die Bayern – ein Blick in die jüngere Vergangenheit | OneFootball

Zwar selten, aber es gab Siege des 1. FC Köln gegen die Bayern – ein Blick in die jüngere Vergangenheit | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·16 maggio 2026

Zwar selten, aber es gab Siege des 1. FC Köln gegen die Bayern – ein Blick in die jüngere Vergangenheit

Immagine dell'articolo:Zwar selten, aber es gab Siege des 1. FC Köln gegen die Bayern – ein Blick in die jüngere Vergangenheit
Immagine dell'articolo:Zwar selten, aber es gab Siege des 1. FC Köln gegen die Bayern – ein Blick in die jüngere Vergangenheit

OneFootball Video


Zwar selten, aber es gab Siege des 1. FC Köln gegen die Bayern – ein Blick in die jüngere Vergangenheit

Immagine dell'articolo:Zwar selten, aber es gab Siege des 1. FC Köln gegen die Bayern – ein Blick in die jüngere Vergangenheit

Redaktion

16 Mai, 2026

Auf dem Papier scheint die Ausgangslage vor dem Spiel der Kölner gegen die Bayern aussichtslos. Doch der FC will sich mit einer guten Leistung in die Sommerpause verabschieden. Und es gibt Mutmacher: Diese Erfolge konnte der 1. FC Köln gegen Bayern München in der jüngeren Vergangenheit feiern.

Es ist noch nicht lange her, da schien die Chance auf den ersten Dreier gegen den FC Bayern seit 2011 groß. Am 17. Spieltag brachte Linton Maina in der 41. Minute das Stadion zum Beben. Nach Ballgewinn am eigenen Strafraum marschierte der Offensivspieler mit der Kugel bis zum gegnerischen Strafraum und brachte den FC mit einem strammen Abschluss aus rund 16 Metern in Führung. Die Euphorie verflog jedoch schnell und der deutsche Rekordmeister glich in Person von Serge Gnabry nicht einmal fünf Minuten später per Traumtor aus. Auch dieses Spiel ging trotz einer sehr starken und engagierten Leistung verloren. Die Münchener gewannen durch Tore von Min-Jae Kim (71. Minute) und Lennart Karl (84. Minute) schlussendlich mit 3:1. Ein Ergebnis, das gegen die Bayern größtenteils zur Normalität geworden ist.

Milivoje Novakovic jubelt nach dem letzten Bayern-Sieg des FC im eigenen Stadion (Foto: Lars Baron/GettyImages)

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Immagine dell'articolo:Zwar selten, aber es gab Siege des 1. FC Köln gegen die Bayern – ein Blick in die jüngere Vergangenheit

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Immagine dell'articolo:Zwar selten, aber es gab Siege des 1. FC Köln gegen die Bayern – ein Blick in die jüngere Vergangenheit
Immagine dell'articolo:Zwar selten, aber es gab Siege des 1. FC Köln gegen die Bayern – ein Blick in die jüngere Vergangenheit
Immagine dell'articolo:Zwar selten, aber es gab Siege des 1. FC Köln gegen die Bayern – ein Blick in die jüngere Vergangenheit

Von Erik Stalleicken

Wenn der 1. FC Köln auf die Bayern trifft, sind die Rollen meistens klar verteilt. Vor allem in den vergangenen Jahren. Von 108 Spielen gegen die Münchener gewannen die Domstädter 24 Partien. Die Bilanz nach der Jahrtausendwende sieht fast schon verheerend aus. Seit 2000 stehen aus 37 Spielen zwei Siege und acht Unentschieden zu Buche. Die übrigen 27 Aufeinandertreffen gingen allesamt verloren.

Viel Einsatz, viel Leidenschaft, wenig Ertrag

So auch die bisherigen beiden Spiele diese Saison. Ende Oktober empfingen die Geißböcke den Favoriten aus München zur zweiten Runde des DFB-Pokals. Der FC begann sehr engagiert. Jeder gewonnene Zweikampf wurde lautstark von Spielern und Fans gefeiert. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok schien heiß zu sein, den großen Favoriten zu ärgern und erwiesen sich als ebenbürtiger Gegner. Mit dem Kopfballtor zum 1:0 von Ragnar Ache nach Ecke von Isak Johannesson, brachen nach 30 Minuten alle Dämme in Müngersdorf. Doch die Party-Crasher aus der bayrischen Landeshauptstadt ließen nicht lange auf sich warten. In der 36. Minute traf Luis Diaz zum 1:1-Ausgleich. Das Schiedsrichterteam rund um Tobias Welz übersah dabei eine klare Abseitsposition des Kolumbianers. Nur zwei Minuten später traf Harry Kane zum 1:2 und brachte die Gäste noch vor der Halbzeit in Führung. Das Spiel ging am Ende mit 1:4 verloren.

Das Ligaspiel Mitte Januar verlief ähnlich. Auch hier waren die Geißböcke sehr aktiv und erarbeiteten sich viele Chancen und gingen verdient mit 1:0 in Führung. Auch in diesem Spiel konnte man die Führung nicht mit in die Kabine nehmen. Nicht einmal fünf Minuten später stand es schon wieder 1:1. Auch dieses Spiel drehte der Rekordmeister und gewann mit 3:1 in Köln.

Siege mit Kultcharakter

Die Partie vom 21. Februar 2009 am 21. Spieltag stellt eines der wenigen erfolgreichen Gastspiele in München dar. Obwohl beide Mannschaften zu diesem Zeitpunkt lediglich 13 Punkte trennten, wurden dem Aufsteiger rund um einen 20-jährigen Daniel Brosinski und Fanlieblinge wie Faryd Mondragon und Fabrice Ehret vor dem Spiel nicht gerade hohe Chancen auf Punkte ausgerechnet. FC-Legende Christoph Daum schien jedoch die richtigen Worte in der Kabine gefunden zu haben. Die Domstädter starteten stark in die erste Halbzeit. In der 13. Minute köpfte Miroslav Klose eine Flanke aus dem Halbfeld ins Tor der Kölner. Der Treffer zählte jedoch fälschlicherweise wegen einer angeblichen Abseitsposition nicht.

In der 22. Minute traf „DJ-Ehret“ dann zur 1:0-Führung für die Kölner und versetzte die mitgereisten Kölner in Ekstase. Nur zwölf Minuten später stand Debütant Brosinski völlig blank im Münchener Strafraum und erhöhte auf 2:0 für die Gäste. Die Münchener Fans begleiteten ihre Mannschaft mit Pfiffen in die Halbzeit. Zwar verkürzte Daniel Van Buyten in der 85. Minute noch auf 1:2, dennoch brachte der FC unter anderem dank eines bärenstarken Faryd Mondragon das Ergebnis ins Ziel. Dieser 2:1-Sieg ist bis dato der letzte Sieg des 1. FC Köln in München.

Beim Heimspiel knapp zwei Jahre später erschien die Kölner Ausgangslage wesentlich dramatischer. Nach 20 Spielen stand man mit 19 Punkten auf Relegationsrang. Am 21. Spieltag kam nun also der amtierende Meister aus München. Für die Bayern ging es zu diesem Zeitpunkt nur noch um die Qualifikation für die Königsklasse, da Borussia Dortmund mit 14 Punkten Vorsprung bereits enteilt war. Dennoch hieß es amtierender Doublesieger gegen Abstiegskandidaten. So verlief auch die erste Halbzeit. Die Münchener führten nach 45 Minuten hochverdient durch Tore von Mario Gomez und Hamit Altintop mit 2:0. Nach der Halbzeitpause wirkten beide Mannschaften wie ausgetauscht.

Der FC erspielte sich mehr und mehr Chancen. Christian Clemens verkürzte in der 55. Minute schließlich auf 1:2. Kurz danach begann der Auftritt des Milivoje Novakovic. „Nova“ traf zunächst zum 2:2 Ausgleich in der 62. Minute und erzielte in der 73. Minute den 3:2-Endstand. Die 50.000 Zuschauer im Stadion konnten ihren Augen nicht trauen. Die Bayern hatten einen sicher geglaubten Sieg beim Tabellen-16. der Bundesliga kläglich aus der Hand gegeben und den Geißböcken so neues Leben im Abstiegskampf eingehaucht. Am Ende der Saison landete man auf dem zehnten Platz.

Lange Durststrecke

In der Saison 2022/23 scheiterte der FC zuletzt haarscharf an der Sensation. Die Geißböcke konnten die 1:0-Führung aus der vierten Minute bis in die Nachspielzeit verteidigen ehe Joshua Kimmich kurz vor Schluss mit einem unhaltbaren Distanzschuss das verdiente 1:1 erzielte. Seit 2011 wartet man in der Domstadt also vergeblich auf einen Dreier gegen den Rekordmeister. Doch auch wenn die Siege lange zurückliegen, zeigen sie, dass die Bayern nicht unantastbar sind.

Kein bedeutungsloses Spiel

Auch wenn es auf dem Papier relativ egal erscheint, wie dieses Spiel ausgeht, dürfte ein positives Ergebnis besonders für zwei Akteure wichtig sein. Für René Wagner geht es schließlich um seinen Job. Nach dem desolaten Auftritt gegen Heidenheim sind die kritischen Stimmen gegenüber seiner Person deutlich lauter geworden. Mit einem Punktgewinn in München könnte er diese Zweifel sicherlich eindämmen und seine Chancen auf eine Festanstellung deutlich verbessern.

Ähnliches gilt für Said El Mala. Der Youngster zeigte gegen Heidenheim definitiv nicht seine beste Leistung. Mit einem auffälligen Spiel in München könnte er den schwachen Auftritt gegen Heidenheim vergessen machen und somit seine Chancen für eine WM-Teilnahme noch einmal erhöhen. Nagelsmann forderte nach seiner Nicht-Nominierung in der letzten Länderspielpause, dass El Mala unumstrittener Stammspieler in Köln werden müsse. Dies ist ihm mittlerweile gelungen und so hätte Nagelsmann im Falle einer guten Leistung in München wenig Gründe den Offensivmann nicht zu nominieren. Der 19-Jährige kommt in dieser Saison auf zwölf Tore und fünf Assists. Vielleicht ist das Antrieb genug um zum ersten Mal seit über 15 Jahren wieder ein Pflichtspiel gegen die Bayern zu gewinnen und somit die Saison gelungen abzuschließen.

Visualizza l' imprint del creator