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·16 aprile 2026
Zwei Abgänge sind schon fix – doch es wird noch weitere Streichkandidaten geben beim 1. FC Köln

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Simon Bartsch
16 April, 2026
Wenige Wochen vor dem Saisonende stehen die ersten Abgänge beim FC bereits fest. Es werden weitere folgen. Und das nicht nur bei den Leihspielern.

Thomas Kessler bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Nach dem Aufstieg in die Bundesliga im vergangenen Sommer veränderte FC-Sportdirektor Thomas Kessler das Gesicht der Geißböcke maßgeblich. Der 40-Jährige nahm ordentlich Geld in die Hand und fügte dem damaligen Kader frisches Blut hinzu. Der 1. FC Köln sollte für die Rückkehr ins Oberhaus konkurrenzfähig gemacht werden. Neben den längerfristigen Transfers tütete Kessler auch einige Leihen – teilweise mit Kaufpflicht oder -option – ein. Fünf Spieltage vor Ende der aktuellen Saison befindet sich das Team im Abstiegskampf, verbesserte die Situation allerdings am vergangenen Spieltag maßgeblich. Der Verbleib in der Bundesliga scheint – auch dank der Kaderqualität – durchaus machbar, das ausgegebene Saisonziel erreichbar.
Doch auch wenn der FC in der kommenden Saison in der ersten Liga zu finden sein wird, wird die Mannschaft erneut maßgeblich verändert werden. Zwei Abgänge bei den Geißböcken sind mit den langjährigen Akteuren Florian Kainz und Dominique Heintz bereits bekannt. Der Österreicher ist aktuell in seiner siebten Saison dienstältester FC-Spieler und hatte vor einigen Wochen angekündigt, seine aktive Karriere zu beenden. Heintz hingegen wird nach insgesamt sechs Jahren bei den Geißböcken keine Vertragsverlängerung mehr bekommen und sich wohl anderweitig umschauen. Auch für den Langzeitverletzten Luca Kilian, der sich weiterhin von seinem dritten Kreuzbandriss erholt, wird es wohl keine Verlängerung mehr geben. Somit stehen drei Abgänge im Sommer, auch wenn nicht alle offiziell kommuniziert sind, fest.
Doch es wird noch weitere Veränderungen geben oder geben müssen. Fragezeichen stehen im Grunde hinter allen Leihspielern. Das aber aus unterschiedlichen Gründen. Tom Krauß wird beim Klassenerhalt sicher in Köln bleiben, dann greift die Kaufpflicht. Für die anderen Leihspieler wurde eine Kaufoption in den Vertrag geschrieben. Dass diese bei Jakub Kaminski gezogen wird, gilt als sicher. Allerdings wird es dann eine Ausstiegsklausel geben. Auch Jahmai Simpson-Pusey soll gehalten werden, allerdings ist die Ablöse recht hoch und Manchester City hat mit einer Rückkaufoption die Hand auf dem Deal. Einfacher dürfte die Situation bei Cenk Özkacar und Kristoffer Lund mit einer festen Verpflichtung sein. Beide Spieler würden wohl gerne in Köln bleiben, müssen sich aber noch ein wenig in der Leistung strecken. Grade Özkacar blühte zuletzt auf.
Felipe Chávez könnte ebenfalls fest verpflichtet werden. Die Bayern haben für die Sommer 2027 und 2028 eine Rückkaufoption für den Youngster im Vertrag verankert. Bislang spielt der Peruaner überhaupt keine Rolle. Das nötige Kleingeld für die zahlreichen potenziellen Transfers wird wohl der Verkauf von Said El Mala einbringen. Zwar gibt es noch keine Einigung mit einem anderen Club, doch die Interessenten stehen bekanntlich Schlange und der FC ist bei einem lukrativen Angebot bereit, den Spieler abzugeben. Der Abschied im Sommer gilt als sehr wahrscheinlich. Unklar ist nach wie vor die Situation bei Eric Martel. Der Mittelfeldspieler hat seinen Vertrag bekanntlich noch nicht verlängert, befindet sich aber in Gesprächen mit dem FC. Aktuell scheint alles offen. Allerdings wird der FC sich nicht ewig hinhalten lassen.
Weitere Wackelkandidaten dürften Spieler sein, die sich mehr von dieser Saison und von denen sich der FC wohl mehr versprochen haben. Luca Waldschmidt hatte schon im vergangenen Sommer angedeutet, dass er sich einen Verbleib in Köln vorstellen könne, wenn er die erhoffte Spielzeit bekäme. Zwar stand der 29-Jährige 20 Mal auf dem Platz, sammelte aber nur 540 Minuten, in denen er drei Tore erzielte. Der ehemalige Nationalspieler fühlt sich in Köln sehr wohl, will aber auch wieder mehr Spielzeit sammeln. Immerhin betonte René Wagner am Mittwoch, dass der Offensivspieler seine Rolle gut angenommen habe und lobte den Akteur über den grünen Klee. Auch Denis Huseinbasic dürfte sich von der Spielzeit mehr erhofft haben. Unter René Wagner erhielt der Mittelfeldspieler zuletzt wieder eine Chance von Beginn an, konnte aber nicht überzeugen. Insgesamt kommt der 24-Jährige (auch verletzungsbedingt) auf 16 Einsätze, in diesem Jahr erst auf drei.









































