DFB-Frauen
·28 de março de 2026
18. Sieg in Serie: FC Bayern klar auf Meisterkurs

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Der erneute Gewinn der Deutschen Meisterschaft rückt für den FC Bayern München in der Google Pixel Frauen-Bundesliga immer näher. Nach dem 2:0 (1:0)-Heimsieg am 22. Spieltag gegen den 1. FC Nürnberg fehlen dem Team von Trainer José Barcala aus den verbleibenden fünf Begegnungen maximal noch fünf Zähler, um die Titelverteidigung und damit die insgesamt achte Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen.
Vor 2500 Zuschauer*innen am ausverkauften FC Bayern Campus brachte Edna Imade (46.) die Gastgeberinnen kurz nach der Pause auf die Siegerstraße. Natalia Padilla-Bidas (80.) machte den 18. Dreier nacheinander für den Ligaprimus endgültig perfekt. Der 1. FC Nürnberg steht nach der dritten Niederlage in Folge weiterhin bei 19 Punkten und hat aktuell sieben Zähler Vorsprung vor einem Abstiegsplatz.
"Es war schwierig für uns, weil wir nahezu keine Zeit hatten, das Spiel vorzubereiten", meinte Bayern-Trainer José Barcala. "Außerdem mussten wir einigen Spielerinnen aufgrund der Belastungssteuerung eine Pause geben. Deswegen haben wir etwas Zeit benötigt, um zu unserem Spielfluss zu finden. In der zweiten Halbzeit haben wir besser die Räume gefunden und sind selbstbewusster aufgetreten." Nationalspielerin Giulia Gwinn sagte: "Ich glaube, wir haben über den Spielverlauf mit der Zeit besser ins Spiel gefunden. Dennoch ist es nach den Wochen, die wir hinter uns haben, und mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben auch ein wenig normal, dass man nicht die Sterne vom Himmel spielt. Wir haben auf mehreren Positionen gewechselt und dadurch auch einigen Spielerinnen Wettkampfpraxis geben können.
Im Vergleich zum erfolgreichen Viertelfinalhinspiel in der UEFA Women's Champions League bei Manchester United (3:2) ließ Bayern-Cheftrainer José Barcala auf sieben Positionen rotieren. Lediglich DFB-Kapitänin Giulia Gwinn sowie Carolin Simon, Arianna Caruso und Georgia Stanway liefen erneut von Beginn an auf. Bei den sieben neuen Startelfspielerinnen gehörte Natalia Padilla-Bidas erstmals zur Anfangsformation des Doublesiegers.
Weiterhin verzichten mussten die Münchnerinnen auf die Langzeitverletzten Sarah Zadrazil und Lena Oberdorf (beide Kreuzbandriss). Außerdem stehen Alara Şehitler (Kreuzband-Teilruptur), Klara Bühl (Muskel-Sehnenverletzung), Jovana Damnjanović (Überlastungsbeschwerden) und Katharina Naschenweng (Kapselbandverletzung) nach wie vor nicht zur Verfügung. Torhüterin Anna Klink, die etatmäßige Nummer drei, fällt aufgrund eines Muskelfaserrisses ebenfalls aus.
Beim 1. FC Nürnberg nahm Trainer Thomas Oostendorp gegenüber der 1:2-Heimniederlage nur eine Umstellung vor. Für Maelle Seguin startete die 19 Jahre alte Abwehrspielerin Marlene Lindner zum ersten Mal in der höchsten deutschen Spielklasse. Passen mussten dagegen Jonna Brengel (Reha nach Kreuzbandriss), Jaqueline Baumgärtel (Reha nach Fußverletzung), Clara Fröhlich (Reha nach Fußverletzung), Amelie Thöle (Reha nach Knieverletzung), Beatrix Fördös (Reha nach Knieverletzung) sowie Selma Licina (Teilriss des Syndesmosebandes). Dazu standen Laura Miller und Fany Proniez aufgrund muskulärer Probleme nicht zur Verfügung.
Der FC Bayern bestimmte von Beginn an die Partie und hatte deutlich mehr Ballbesitz (75 Prozent während der ersten Halbzeit). Die Gäste aus Franken versuchten jedoch, immer wieder Nadelstiche zu setzen, und kamen auch zum ersten Abschluss. FCB-Torhüterin Maria-Luisa Grohs packte beim Distanzschuss von Lara Meroni jedoch sicher zu. Auf der Gegenseite kam Edna Imade nach einem Eckball von Carolin Simon freistehend zum Kopfball, scheiterte jedoch an der glänzend reagierenden Nürnberger Torfrau Lourdes Romero. Nur wenige Sekunden später geriet die aufgerückte Innenverteidigerin Magdalena Eriksson vor dem Kasten in Rücklage und schoss aus kurzer Entfernung über die Latte.
In der Schlussphase des ersten Durchgangs häuften sich die guten Tormöglichkeiten. Carolin Simon setzte einen direkten Freistoß von der Strafraumgrenze knapp über das Tor, Edna Imade verfehlte nach zwei Linksflanken von Barbara Dunst das Nürnberger Gehäuse mit Kopfbällen jeweils nur knapp. Kurz vor der Pause mussten die Bayern-Fans jedoch einen Schreckmoment überstehen, als Torhüterin "Mala" Grohs den Ball gegen die anlaufende U 23-Nationalspielerin Nastassja Lein verlor. Den Abpraller brachte Sanja Homann aber nicht auf das Tor, sondern traf nur das Außennetz. Deshalb blieb es bis zur Pause beim 0:0.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit machte Giulia Gwinn Platz für Kapitänin Glodis Viggosdottir, die prompt nur wenige Sekunden später am Führungstreffer des Spitzenreiters entscheidend beteiligt war. Den Kopfball der isländischen Nationalspielerin nach einer Ecke von Carolin Simon konnte Lourdes Romero zunächst noch parieren. Den Abpraller drückte jedoch Edna Imade ebenfalls per Kopf zum 1:0 (46.) über die Linie.
Der FC Bayern setzte sofort nach. Einen Schlenzer von Momoko Tanikawa drehte Lourdes Romero mit einer Glanzparade um den Pfosten, ein weiterer Kopfball von Glodis Viggosdottir nach einem Freistoß von Arianna Caruso prallte an die Latte.
Nachdem die eingewechselte Nationalspielerin Franziska Kett ebenfalls an Lourdes Romero gescheitert war, machten die Münchnerinnen alles klar. Nach glänzender Vorarbeit von Edna Imade hatte Natalia Padilla-Bidas keine Mühe, auf 2:0 (80.) zu erhöhen. Fast im Gegenzug tauchte nach einem Ballverlust in der Bayern-Abwehr Aneta Polaskova plötzlich frei vor "Mala" Grohs auf, bekam die Kugel aber nicht an der Torhüterin vorbei. In den Schlussminuten hatten erneut Natalia Padilla-Bidas sowie die eingewechselte Torjägerin Pernille Harder noch gute Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen. Ein weiterer Treffer gelang dem souveränen Tabellenführer aber nicht mehr.









































