2:0! Díaz und Olise erneut stark, Pavlović und Musiala mit Schwächen – Bayern in der Einzelkritik | OneFootball

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·11 de fevereiro de 2026

2:0! Díaz und Olise erneut stark, Pavlović und Musiala mit Schwächen – Bayern in der Einzelkritik

Imagem do artigo:2:0! Díaz und Olise erneut stark, Pavlović und Musiala mit Schwächen – Bayern in der Einzelkritik

Am Dienstagabend empfing der FC Bayern München im Viertelfinale RB Leipzig. Nach einem souveränen Auftritt setzte sich der deutsche Rekordmeister am Ende verdient mit 2:0 gegen den "Dosenklub" durch und durfte sich über den Einzug in die Runde der besten vier freuen. Wie gut sich dabei die einzelnen Bayern-Profis schlugen, erfahrt ihr in unserer Einzelkritik. 

Manuel Neuer: Nicht oft gefordert, doch wenn, dann war die Torwart-Legende da, wie kurz vor der Pause, als Manuel Neuer einen gefährlichen Schuss von David Raum mit einer Hand parierte. Seine wahre Stärke zeigte Neuer aber vor allem dann, wenn er das Spiel durch präzise Abschläge oder lange Pässe schnell machte und so gleich mehrere gefährliche Angriffe der Münchner einleitete. (Note: 2)


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Alphonso Davies: Die vergangenen Wochen war dem Kanadier seine zurückliegende Kreuzbandverletzung noch deutlich anzumerken, indem er oftmals auffallend zögerlich agierte, doch in dieser Partie war es anders, denn von Beginn an marschierte Davies fleißig drauf los, lief seine Gegenspieler früh an und baute Druck nach vorne auf. Zwar ist die Zweikampfhärte von einst noch nicht ganz wieder da, dafür blieb der 25-Jährige auch in der Rückwärtsbewegung aufmerksam und lief mehrere Tiefenbälle der Gegner ab. In der Nachspielzeit durfte sich Alphonso Davies dann seinen verdienten Applaus abholen und ging für Hiroki Itō vom Feld. (Note: 2)

Jonathan Tah: Das Geburtstagskind durfte sich an diesem Abend nicht nur über seinen 30. Namenstag, sondern auch über eine souveräne Leistung freuen. Sehr unaufgeregt agierend, blieb Tah stets die erste Anspielstation sowohl für seinen eigenen Torwart, als auch für seine Mitspieler vor sich, um gegebenenfalls mal das Tempo rauszunehmen, oder das eigene Spiel zu beruhigen. Ohne große Fehler, aber auch ohne nennenswerte Aktionen in seinem Spiel, fiel Tah insgesamt kaum auf, was nichts Schlechtes sein muss. (Note: 2,5)

Dayot Upamecano: Sehr konzentriert wirkend, nahm der Franzose einmal mehr die Rolle des proaktiv nach vorne verteidigenden Innenverteidigers ein, der auch mal die riskanteren und weiteren Bälle schlug. In den Zweikämpfen war Dayot Upamecano zwar nicht immer erfolgreich, doch war es sein überlegter weiter Ball auf Josip Stanišić, der den Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:0 herausholte. Insgesamt machte der Abwehrspieler eine gute, aber keine herausragende Partie. (Note: 2)

Josip Stanišić: Defensiv gegen die variablen Leipziger Flügelstürmer Yan Diomande und Antonio Nusa viel gefordert, machte der Kroate seine Sache aber auffallend gut und konnte die mit Abstand meisten Duelle für sich entscheiden. Nach vorne zog es Josip Stanišić zwar nicht häufiger als notwendig, wenn er aber die Reise auf sich nahm, kam auch etwas dabei rum, so zum Beispiel vor dem 1:0, als der 25-Jährige einen langen Ball von Dayot Upamecano richtig antizipierte und erst im gegnerischen Strafraum durch ein Foul gestoppt werden konnte. Den anschließenden Strafstoß verwandelte Harry Kane dann souverän. In der 69. Spielminute ging der wegen Meckerns bereits verwarnte Stanišić dann für Konrad Laimer vom Feld. (Note: 2)

Aleksandar Pavlović: Zwar viel unterwegs und mit gutem Einsatzwillen ausgestattet, gelang dem 21-Jährigen in dieser Partie nicht alles, was er sich vornahm. Nach vorne war Pavlovićs Spiel zwar konsistent, fiel aber nicht durch großartige Kreativität auf. Kurz vor der Pause hätte der Sechser sein Team durch einen guten Schuss aus dem Rückraum sogar in Führung bringen können, scheiterte aber am gut parierenden Maarten Vendevoort. Defensiv hatte der deutsche Nationalspieler vor allem mit dem starken Yan Diomande seine Probleme, wobei vor allem die enormen Tempo-Unterschiede deutlich wurden. Nach 79 gespielten Minuten ging Aleksandar Pavlović dann für Leon Goretzka vom Platz. (Note: 3,5)

Joshua Kimmich: Nach zuletzt eher schwankenden Leistungen machte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft an diesem Abend wieder ein stabiles Spiel, verteilte viele Pässe, organisierte den Aufbau seines Teams und machte viele Meter. Gegen den Ball war Joshua Kimmich aber ungewohnt scheu und kam nur selten wirklich in die Zweikämpfe. (Note: 2,5)

Luis Díaz: Der Matchwinner gegen die TSG aus Hoffenheim vom vergangenen Sonntag war auch an diesem Abend wieder gut drauf und bestach vor allem durch sein starkes Anlaufverhalten und seinen Fleiß. Zwar wollte dem Kolumbianer an diesem Abend kein Dreierpack gelingen, sein Tor machte er nach einer tollen Vorarbeit von Michael Olise in der 67. Spielminute aber trotzdem. Nach dem 2:0 hielt Luis Díaz die Spannung hoch und ließ die Gäste nicht zur Entfaltung kommen. (Note: 2)

Serge Gnabry: Viel unterwegs und sowohl im Gegenpressing als auch im Angriffsverhalten sehr aktiv machte der deutsche Nationalspieler vor allem in der ersten Halbzeit eine gute Partie, blieb im Abschluss aber etwas glücklos. In der Arbeit gegen den Ball fiel der 30-Jährige vor allem durch seine hohe Intensität und seine Stabilität in den Zweikämpfen auf. In der 69. Spielminute wurde Serge Gnabry dann durch Jamal Musiala ersetzt. (Note: 2,5)

Michael Olise: Über seine rechte Seite machte der Franzose einmal mehr viel Alarm und zeigte, dass in puncto Ballgefühl und Technik ihm keiner was vormacht. Erneut eher als Flügelspielmacher, denn als Abschlussspieler aktiv, leitete Olise durch Dribblings und kluge Pässe viele gute Aktionen seiner Mannschaft ein. Das 2:0 durch Luis Díaz bereitete der 24-Jährige mit einem Chip-Pass aus dem Stand in die Tiefe in unnachahmlicher Manier vor. (Note: 2)

Harry Kane: Als Elfmeterschütze macht den Engländer kaum einer etwas vor, war er zum insgesamt 102. Mal in seiner Karriere zum 1:0 vom Punkt erfolgreich, wirkte aber abgesehen von seinem souveränen Strafstoß nicht immer glücklich in seinen Aktionen. Gleich mehrfach hatte Kane die Chance, auch aus dem Spiel heraus zu treffen, war in der Ballannahme und im Abschluss oft zu unsauber. Als verkappter Spielmacher war der 32-Jährige gewohnt viel unterwegs, was es für die Leipziger schwer machte, ihn aus dem Spiel zu nehmen. (Note: 2,5)

Konrad Laimer (ab Spielminute 69): Der ehemalige Leipziger wird nach seiner längeren Verletzungspause nach und nach an die erste Mannschaft herangeführt. Direkt konnte Laimer seinen Einsatzwillen zeigen, indem er sofort in die Zweikämpfe ging, dabei allerdings nicht immer die beste Figur machte und das Timing auch nicht immer stimmte. Schwerwiegende Fehler machte der Österreicher aber nicht. (Note: 3)

Jamal Musiala (ab Spielminute 69): Für Serge Gnabry in die Partie gekommen, sollte Jamal Musiala in der Offensive seine Technik und seine Ballsicherheit ausspielen und machte das auch ordentlich. Da die Münchner nach dem 2:0 durch Luis Díaz kurz zuvor den Druck nach vorne aber etwas rausnahmen, hatte Musiala nur selten wirklich Zugriff aufs Spiel, wobei er in den Zweikämpfen gegen die physisch kräftigeren Leipziger Verteidiger mehrfach das Nachsehen hatte. (Note: 3,5)

Leon Goretzka (ab Spielminute 80): Der 31-Jährige brachte noch einmal etwas Bewegung in die Schlussphase und machte noch einige Meter, was die erschöpften Leipziger zusätzlich unter Druck setzte. An wirklich zwingenden Aktionen war Leon Goretzka am Ende aber nicht mehr beteiligt. (Note: 3)

Hiroki Itō (ab Spielminute 90): Kam in den Schlussminuten für den fleißigen Alphonso Davies in die Partie, hatte am Geschehen aber keinen großen Anteil mehr. Wegen der geringen Spielzeit entfällt eine Bewertung.

Foto: Alex Grimm / Getty Images 

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