90min
·09 de abril de 2026
Ailton rechnet mit Werder-Star ab

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·09 de abril de 2026

Nachdem bekannt geworden war, dass Victor Boniface am Knie operiert werden muss, dachte man eigentlich, dass er nie wieder für den SV Werder Bremen auflaufen würde. Umso überraschender war, dass der Stürmer zu Beginn des Aprils wieder ins Training einsteigen konnte. Auf einmal scheint ein Comeback noch in dieser Saison realistisch!
Doch so erfreulich die Nachricht auch war, dass Boniface wieder auf dem Feld stehen kann: Sein sichtlich dicker Bauch sorgte schnell für Hohn und Spott. Der Angreifer kam mit deutlichem Übergewicht aus der Reha zurück; von zehn Kilogramm ist die Rede! In einem solchen Zustand wird es selbst mit gesunden Knien schwierig, in der Bundesliga zu bestehen.
Werder-Legende Ailton, der zu seiner aktiven Zeit ebenfalls kein Modellathlet war, echauffierte sich über die vielen Kilos des Nigerianers. "Der Bauch ist unglaublich. Er muss unbedingt abnehmen", polterte der Kugelblitz im Gespräch mit der Bild. "Für mich ist klar: In dieser Form kann er keine Hilfe für Werder sein. Dass er in dieser Saison noch Tore für Werder macht, sehe ich nicht."
"Er ist gefordert und muss jetzt an sich arbeiten. Aber die Saison ist nicht mehr lang. Ich frage mich, wie groß seine Motivation ist", äußerte Ailton große Zweifel.
Dass ausgerechnet Ailton solche Sätze loslässt, verwundert durchaus. Doch der Brasilianer machte einen entscheidenden Unterschied zu Boniface deutlich: "Bei mir wurde oft gesagt: 'Ailton ist etwas dick. Würde er abnehmen, wäre er noch schneller und gefährlicher.' Aber das war Quatsch. Ich war trotzdem sehr schnell und habe es mit meinem Körper sehr gut gemacht." Das kann man von Boniface nicht unbedingt sagen, der schon vor seiner Knie-OP mit großen Fitnessdefiziten aufgefallen war.
Werder-Coach Daniel Thioune meinte bereits zu Boniface: "Er weiß auch, dass er in dem Zustand nur wenige Minuten spielen kann. Es lässt sich nicht wegdiskutieren, dass das eine oder andere Gramm zu viel da ist. Das weiß er, das wissen wir. Mir geht es dabei aber weniger um Fitness, sondern viel mehr um Haltung. Ich sehe seine Qualität und die Chance, dass er nochmal ein Faktor werden kann. Ganz nach dem Motto: Lieber haben als brauchen."









































