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·15 de janeiro de 2026

Alarmstufe Rot bei Gladbach: Polanski kritisiert Mentalität nach Debakel in Hoffenheim

Imagem do artigo:Alarmstufe Rot bei Gladbach: Polanski kritisiert Mentalität nach Debakel in Hoffenheim

Borussia Mönchengladbach – Nicht mehr möglich als Mittelmaß?

Nach der herben 5:1-Niederlage bei der TSG Hoffenheim gehen bei Borussia Mönchengladbach – trotz des souveränen 4:0-Heimsiegs zum Jahresauftakt – früh die Alarmlichter an. Es war ein Auftritt, der wie schon bei den Pleiten gegen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt nur schwer zu erklären und noch schwerer zu rechtfertigen ist.

Offensichtlich findet die Mannschaft derzeit keine Lösungen gegen spielerisch starke Gegner, die die Defensive der Fohlen konsequent anlaufen und früh unter Druck setzen. Das einzige „Hilfsmittel“ in Hoffenheim waren lange Befreiungsschläge auf Franck Honorat und Haris Tabaković, die allesamt wirkungslos verpufften. Ohne Florian Neuhaus im Aufbauspiel fehlten Borussia jegliche Ballsicherheit, Struktur und kreative Ideen nach vorne.


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Gladbach nach der Klatschen gegen Hoffenheim – Copyright: Eibner-Pressefoto Imago

Individuelle Fehler und kollektives Versagen

Hinzu kamen mehrere unerklärliche Einzelleistungen. Philipp Sander reihte in der Innenverteidigung einen individuellen Fehler an den nächsten. Lukas Ullrich konnte seine Startelfchance nicht nutzen – der gebürtige Berliner war gegen Coufal und den dreifachen Torschützen Kramarić heillos überfordert. Auch Yannik Engelhardt zeigte bereits gegen Augsburg eine schwache Leistung, knüpfte nahtlos daran an und musste zur Pause Gelb-Rot-gefährdet vom Platz.

Der eigentlich technisch starke Jens Castrop erwischte ebenfalls einen rabenschwarzen Abend: Kaum eine Ballannahme gelang, im Eins-gegen-Eins setzte er sich in keiner Situation durch. Insgesamt ein grausamer Auftritt, insbesondere für die über 4.000 Gladbach-Fans, die die weite Reise nach Sinsheim auf sich genommen hatten.

Polanski findet deutliche Worte

Cheftrainer Eugen Polanski fand nach der klaren Niederlage deutliche Worte:

„Wenn es darauf ankommt und wir den nächsten Schritt machen wollen, sind wir gerade nicht da. Wahrscheinlich sind wir zu weich und reden zu viel positiv. Wenn wir mit 50 bis 70 Prozent nach Hoffenheim fahren und überrascht sind, dass wir in der ersten Halbzeit vier Gegentore kassieren, dann hat das etwas mit Mentalität zu tun.“

Polanski nimmt damit seine Spieler unmissverständlich in die Verantwortung.

Was muss Gladbach vor dem Spiel in Hamburg ändern?

Polanski steht nun vor der Aufgabe, der Mannschaft einen klaren Matchplan mit auf den Weg zu geben – insbesondere gegen hoch stehende und aggressiv pressende Teams. Denn eines ist bereits jetzt absehbar: Der Hamburger SV wird im Volksparkstadion versuchen, Borussia früh anzulaufen und zu Ballverlusten zu zwingen.

Florian Neuhaus dürfte nach seiner Auszeit wieder in die Startelf rücken. Auch Philipp Sander könnte seinen Platz verlieren – der robustere Kota Takai gilt als mögliche Alternative. Für den enttäuschenden Jens Castrop könnte Wael Mohya erstmals von Beginn an auflaufen.

Voraussichte Aufstellung gegen den Hamburger SV

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Aufstellung gegen den Hamburger SV

Schwieriges Restprogramm – Dreier fast Pflicht

Die Mannschaft muss es schaffen, sich aus Drucksituationen spielerisch zu befreien und eigene Ideen zu entwickeln. Gelingt das nicht, drohen unruhige Wochen: Nach dem HSV warten mit VfB Stuttgart (H), Werder Bremen (A), Bayer Leverkusen (H), Eintracht Frankfurt (A) und SC Freiburg (A) mehrere harte Brocken.Ein Sieg in Hamburg wäre daher fast schon Pflicht.

Rouven Schröder auf dem Transfermarkt gefordert

Nach den wiederholten Ankündigungen, den Kader zu verkleinern, steht Rouven Schröder bis zum Ende des Wintertransferfensters unter Zugzwang. Spieler wie Grant-Leon Ranos, Marvin Friedrich, Jonas Omlin und Tomáš Čvančara besitzen aktuell kaum Perspektive und sollen abgegeben werden. Auch Fabio Chiarodia dürfte es schwer haben, sich kurzfristig in den Kader zu spielen.

Bei Luca Netz ist zwar eine Leistungssteigerung auf der linken Schiene zu erkennen, ein Verkauf könnte jedoch dringend benötigte Einnahmen generieren. Sollte Netz den Verein verlassen, müsste Borussia allerdings zwingend Ersatz mit langfristiger Perspektive verpflichten – denn Lukas Ullrich ist für diese Rolle noch nicht bereit.

Wie beurteilt ihr die Situation nach der Niederlage in Hoffenheim? Schreibt es in die Kommentare!

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🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by IMAGO / Sven Simon

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