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·10 de abril de 2026

Alles, was ihr zum 29. Spieltag wissen müsst

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Fünf Teams kämpfen weiter um zwei Aufstiegsplätze und den Relegationsplatz zur Bundesliga - oder schafft es Hertha BSC doch noch, ein Sextett aus dem Verfolgerfeld zu bilden? Die halbe Liga will sich derweil weiterhin vor dem Abstieg retten. liga2-online.de gibt eine Übersicht für den 29. Spieltag.

Die Ausgangslage

Alles hat ein Ende, nur Fußball wird weiter gespielt. Beim Karlsruher SC dürfte dennoch etwas Wehmut im kommenden Heimspiel anstehen, denn mit Christian Eichner verlässt der dienstälteste Trainer der 2. Bundesliga seinen Verein am Saisonende. Den Rang wird ihm dann Mitch Kniat ablaufen, der mit Arminia Bielefeld natürlich an diesem Wochenende in Karlsruhe gastiert. Sofern die Ostwestfalen denn ihre Hausaufgaben erledigen, denn Biefeld steht derzeit im großen Feld der potentiellen Abstiegskandidaten noch weit vorne.


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Auch die Posten von Markus Anfang (Fortuna Düsseldorf) und Petrik Sander (1. FC Magdeburg) dürften stark vom Saisonende abhängen, aber auch Stefan Leitl gehörte bei Hertha BSC nach den verfehlten Zielen in dieser Saison zu den Wackelkandidaten. Aber die Berliner sind hinter Paderborn und Hannover das beste Team der Rückrunde - und so wird der Hauptstadtklub wohl nicht nur mit Leitl für die neue Saison planen, sondern kann auch noch in dieser Runde ein Wörtchen mitreden. Wenn die Alte Dame weiter konsequent ihre Ergebnisse einfährt.

Fünf Spiele im Fokus

KSC gegen DSC: Erstes Spiel nach Eichner-Entscheidung

Seit über sechs Jahren steht Christian Eichner als Cheftrainer an der Seitenlinie vom Karlsruher SC. Schon zuvor bestritt er mehrere Spielzeiten als Co-Trainer mit den Badenern, doch das Ende der gemeinsamen Zeit ist gekommen. Im Sommer wird sich der Verein vom dienstältesten Coach der 2. Bundesliga trennen, um neue Impulse zu setzen - und spätestens seit der überraschenden Entlassung von Assistent Zlatan Bajramorvic dürfte sich das beidseitig angebahnt haben. So wird Eichner in den letzten Partien das machen, was er als KSC-Trainer stets propagierte: Die eigenen Interessen hinter den Erfolg des Vereins stellen, um einen harmonischen und erfolgreichen Abschluss zu finden.

In Bielefeld atmete die Arminia zuletzt auf, denn nach fünf sieglosen Spielen mit nur einem einzigen Punktgewinn gab es am vergangenen Wochenende den Coup gegen Darmstadt (2:1). Ein Ergebnis, das dringend nötig war, weil der Vorsprung vor einem direkten Abstiegsplatz nur noch zwei Punkte beträgt. Ein Vorteil für die Ostwestfalen ist dazu noch, dass das Torverhältnis positiv ist - kein anderes Team in der unteren Tabellenhälfte kann das toppen. Insgesamt 19 verschiedene Torschützen trugen sich bereits in Bielefeld in die Liste ein, was zudem noch ein Zweitliga-Rekord ist.

Hertha gegen FCK: Leitls Team greift nach letztem Strohhalm

In dieser Saison lief Hertha BSC der Musik ständig hinterher. Doch in der Rückrunde sammelte die Alte Dame bereits 19 Punkte in elf Spielen, wodurch die Mannschaft von Stefan Leitl doch noch irgendwie im Rennen um den Aufstieg dabei ist. Klar ist aber auch, dass jeder weitere Rückschlag das Aus im Aufstiegskampf bedeuten dürfte - fünf Punkte auf Platz 3 muss Hertha ohnehin schon aufholen. Eine heikle Aufgabe, die Leitls Stuhl bei einem Misslingen nicht wackeln lassen würde. Eine Trennung deutet sich derzeit nicht an.

Torsten Lieberknecht muss derweil in Kaiserslautern die Situation händeln, dass es bei den Roten Teufeln nur noch um die berüchtigte Goldene Ananas geht. Bei einem Rückstand von neun Punkten wird der kühnste Fan nicht mehr vom Aufstieg träumen, sodass am Betze die Vorbereitungen für einen neuen Versuch anlaufen. Ein Schwerpunkt in der Aufarbeitung? Die Auswärtsschwäche, die Lautern direkt in Berlin angehen kann. Denn zwölf Punkte in 13 Partien auf fremden Plätzen sind einfach zu wenig für einen ernsthaften Anwärter auf die Bundesliga - und das hat auch jeder Lautrer im Team längst erkannt.

Münster gegen Fürth: Schwartz darf nicht verlieren

Kellerkracher im Münsterland! Die Adlerträger konnten im ersten Spiel unter Alois Schwartz den ersten Zähler einsammeln, doch vom Tabellenende kommt Preußen dadurch nicht weg. Somit ist auch klar, dass das Duell mit den Fürthern nicht verloren gehen darf - andernfalls könnte es schon der Abgesang für Münster sein, das dadurch einen direkten Konkurrenten in weite Ferne ziehen ließe. Der Druck auf die Adlerträger, er könnte kaum höher sein. Doch unter Druck werden bekanntlich auch Diamanten geschliffen, wie es letztes Jahr schon in Münster der Fall war.

Die SpVgg Greuther Fürth ist wieder auf einem Abstiegsplatz angekommen. Zehn Punkte aus vier Spielen sorgten zuletzt dafür, dass das Kleeblatt zeitweise über den Strich sprang. Doch Fürth konnte den Schwung nicht mehr in die Spiele gegen Karlsruhe (1:3) und Paderborn (0:2) mitnehmen. Als zusätzlicher Ballast wirkt nach wie vor das schlechte Torverhältnis, das die Fürther mit sich schleppen. Im Endspurt braucht das Kleeblatt daher mit großer Wahrscheinlichkeit einen Punkt mehr, als die Konkurrenten - und überhaupt wieder frische Zähler.

SV98 gegen H96: Steht Hannover hinter dem Titz-Fußball?

Bekommen die Lilien ausgerechnet in der heißen Saisonphase etwas Sand ins Getriebe? Aus fünf Spielen holte Darmstadt zuletzt nur noch fünf Punkte, weshalb die Mannschaft von Florian Kohfeldt in der Formtabelle weit zurückgefallen ist. Kein anderer Aufstiegskandidat schwächelte in den letzten Wochen so sehr, weshalb die Lilien nun schnelle Antworten brauchen - denn weitere Rückschläge könnten für eine frühe Vorentscheidung zum Nachteil der Darmstädter sein. Zumal jetzt das Verfolgerduell ansteht.

Hannover 96 gehört wiederum zu den besten Teams der Rückrunde, aber auch die Niedersachsen ließen zuletzt Federn. Wie stark beeinflussen die Machtkämpfe im Verein die Mannschaft von Christian Titz? Auf die Entlassung von Sportchef Jörg Schmadtke folgte ein 1:1-Unentschieden im Topspiel mit Elversberg. Nun folgt direkt der zweite Vergleich, in dem die Roten zeigen können, wie sehr sie hinter ihrem Cheftrainer und dessen Idee vom Fußball stehen. Von Außen darf sich Hannover nicht beeinflussen lassen, denn intern war der Graben offenbar größer als erwartet.

SVE gegen S04: Welzmüller steigt zum Topspiel ein

Wie dreht sich die Welt an der Kaiserlinde ohne Nils-Ole Book? Seit Dienstag ist mit Josef Welzmüller ein neuer Technischer Direktor in Elversberg im Amt. Der Ex-Profi soll noch Unterstützung von einem Sportdirektor bekommen, der wohl Ex-Fortune Christian Weber sein soll. Aber klar ist, dass sich das Wesen im Saarland ohne den Erfolgsmanager endgültig ändern wird. Bislang konnte die SVE stets alle personellen Wechsel auffangen. So auch dieses Mal? Im Topspiel gegen Schalke darf kein Akteur daran einen Gedanken verschwenden.

Die Königsblauen haben ihr Personal bei der Auswärtsfahrt nach Elversberg ebenfalls im Blick. Neben Edin Dzeko (Schulterverletzung) und Nikola Katic (Knieverletzung) werden auch Kapitän Kenan Karaman und Mertcan Ayhan jeweils wegen einer Gelbsperre fehlen. Ausgerechnet im Spitzenspiel, in dem S04 mit einem weiteren Erfolgserlebnis womöglich einen großen Schritt zum Aufstieg machen könnte. Seit acht Spielen ist Schalke ungeschlagen - und das Hauptaugenmerk wird wohl darauf liegen, dass zumindest der Abstand zu Elversberg gleich bleibt.

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