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·12 de julho de 2026
Álvarez schiesst Argentinien ins Halbfinale

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Lionel Messi blieb diesmal ohne eigenen Treffer. Dafür sorgte Julián Álvarez in der 112. Minute für den großen Moment des Abends. Der Angreifer schlenzte den Ball aus der Distanz sehenswert ins Tor und erlöste die Argentinier. Lautaro Martínez machte in der Nachspielzeit der Verlängerung nach einem Konter alles klar.
Dabei hatte die Schweiz den Favoriten lange vor große Probleme gestellt. Zwar brachte Alexis Mac Allister Argentinien bereits nach zehn Minuten in Führung. Messi bereitete den Treffer mit einer Ecke vor. Nach der Pause wurden die Schweizer aber mutiger und kamen durch Dan Ndoye zum verdienten Ausgleich. Dann rückte Breel Embolo in den Mittelpunkt. Der frühere Bundesliga-Stürmer ging im Strafraum zu Boden, zunächst wurde Leandro Paredes verwarnt. Nach dem Eingriff des VAR änderte der Schiedsrichter seine Entscheidung. Die Gelbe Karte gegen Paredes wurde zurückgenommen, Embolo wegen einer Schwalbe verwarnt.
Weil der Schweizer bereits Gelb gesehen hatte, musste er mit Gelb-Rot vom Platz. Embolo verließ den Rasen unter Tränen und wurde später von seinen Mitspielern getröstet. Die Schweizer kritisierten die Entscheidung nach der Partie deutlich.
In Unterzahl rettete sich die Mannschaft von Trainer Murat Yakin noch in die Verlängerung. Dort erhöhte Argentinien den Druck. Álvarez sorgte schließlich mit seinem Traumtor für die Entscheidung, Martínez setzte den Schlusspunkt.
Für Messi endete derweil eine bemerkenswerte Serie. Nach neun WM-Spielen mit mindestens einem eigenen Tor blieb der 39-Jährige erstmals wieder ohne Treffer. Am Mittwoch wartet im Halbfinale England. Die Three Lions hatten zuvor Norwegen mit 2:1 nach Verlängerung ausgeschaltet.
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