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·12 de março de 2026
Am Saisonende: Abpfiff für Schiedsrichter Ittrich

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·12 de março de 2026

Nach 23 Jahren und 90 Bundesligaspielen hört der 47-Jährige zum Saisonende auf. Trotz dreier Kreuzbandrisse geht er fit und gesund in den Ruhestand.
Patrick Ittrich beendet mit dem Saisonabschluss der Bundesliga nach 23 Jahren seine professionelle Schiedsrichterkarriere. Dies sei trotz aller umstrittenen Pfiffe die schwierigste Entscheidung, die er "je im Fußball getroffen habe", sagte der 47-Jährige in einer DFB-Mitteilung am Donnerstag.
Er spüre "eine hohe Wertschätzung" von seinen Schiedsrichterkollegen, Fans und den Vereinen. Das sei "ein sehr schönes Gefühl", betonte der Polizeibeamte. "Außerdem bin ich gerade fit und gesund. Genau deshalb ist jetzt ein guter Zeitpunkt aufzuhören."
Ittrich hat bislang 90 Bundesligaspiele geleitet, immer wieder wurde er von Verletzungen zurückgeworfen. Allein dreimal riss ihm das Kreuzband. Zwei Momente waren für ihn besonders prägend: 2011 leistete er nach einem Suizidversuch seines Kollegen Babak Rafati erste Hilfe. 2024 rettete er auf dem Platz womöglich Josuha Guilavogui das Leben, der Mainzer Profi hatte seine Zunge verschluckt. 2023 machte Ittrich eine Morddrohung gegen sich nach einem Zweitligaspiel öffentlich.
Fehlen werde er nicht nur als "Gesicht der Bundesliga", sagte Schiedsrichter-Chef Knut Kircher. Überdies habe "kaum jemand den Spaß am Dasein als Schiedsrichter so sehr wie Patrick" verkörpert: "Er hat mit seiner lockeren Art im Kader der Bundesligaschiedsrichter stets für gute Atmosphäre gesorgt."
Ittrich betonte, er wolle dem Fußball erhalten bleiben, "auch wenn ich nicht mehr pfeifen werde. Ich freue mich auf alles, was kommt." Zuvor wolle er seine letzten Einsätze genießen und "noch viele richtige Entscheidungen treffen". Am Samstag (13.00 Uhr/Sky) wird er das Zweitliga-Derby zwischen Arminia Bielefeld und dem SC Paderborn leiten.
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