"Aufgeben ist keine Alternative": Ulm glaubt weiter an die Rettung | OneFootball

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·09 de abril de 2026

"Aufgeben ist keine Alternative": Ulm glaubt weiter an die Rettung

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Obwohl der SSV Ulm beim VfB Stuttgart II nicht über ein 1:1 hinauskam und unverändert acht Punkte hinter dem rettenden Ufer liegt, bleiben die Spatzen hoffnungsvoll. Als Mutmacher dienen die letzten Auftritte.

"Der Mut fehlt auf keinen Fall"

Nach dem Spielende wussten die Ulmer nicht so recht, ob sie mit dem Punkt zufrieden sein können oder nicht. Trainer Pavel Dotchev munterte seine Schützlinge im Mannschaftskreis auf. "Die Leistung ist schon absolut in Ordnung. Genau das habe ich der Mannschaft gesagt. Wir machen nicht alles richtig. Wir machen auch einige Sachen nach wie vor nicht gut", räumte er bei "MagentaSport" ein, ergänzte aber: "Die Art und Weise, wie die Mannschaft auftritt und kämpft, ist genau das, was uns die Chance gibt für die restlichen Spiele. Darauf müssen wir setzen."


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Etwas gedämpfter war die Stimmungslage bei Torschütze Lucas Röser. "Vielleicht zu wenig in der Situation, in der wir sind. Wir haben ein schweres Spiel gehabt, sind viel hinterher gelaufen. Wir kommen zurück, hatten die Chance auf den Lucky Punch. Den hätten wir in unserer Situation gebraucht", haderte der Stürmer. Die Ulmer waren zunächst darauf bedacht, hinten sicher zu stehen und überließen den Stuttgartern das Spielfeld. Erst nach dem 0:1 in der 48. Minute wurden sie offensiver. "Der Mut fehlt auf keinen Fall. Das hat uns in den Spielen davor Kraft gegeben. Wir hatten schon in der ersten Halbzeit gute Balleroberungen und die Chancen auf das 1:0. Das haben wir heute nicht gemacht", erklärte Röser die taktische Ausrichtung.

"Der Glaube ist da"

Dotchev verteidigte ebenfalls seine defensive Herangehensweise: "Wir haben uns vorgenommen, erstmal hinten zu Null zu spielen, denn nach vorne können wir immer noch umstellen. Nach dem Gegentor sind wir offensiver geworden. Ich denke schon, dass wir heute die besseren Chancen hatten als der Gegner." Der 60-Jährige wollte sich nicht den Vorwurf gefallen lassen, zu vorsichtig agiert zu haben. "Ich habe auch offensiv eingewechselt. Wir haben schon versucht, das Spiel zu gewinnen, weil ein Punkt hilft uns nicht viel. Nichtsdestotrotz sind noch einige Spiele und da müssen wir den Punkt mitnehmen."

Ein Punkt, der den Ulmern allerdings nicht näher an die Nichtabstiegsplätze bringt. Weil auch Saarbrücken gegen Aachen unentschieden spielte, stagniert der Abstand bei acht Zählern. Eine Mammutaufgabe bei noch sechs ausstehenden Partien. "Natürlich werden die Spiele weniger. Die Punkte bleiben gleich, leider. Aber was bleibt uns übrig. Aufzugeben ist keine Alternative für mich", machte Dotchev klar. Immerhin ist seine Elf seit drei Spielen ungeschlagen. "Wir haben gezeigt, dass wir gegen Verl gewinnen können, haben gegen Cottbus ein tolles Spiel gemacht. Der Glaube ist da. Ich bin Profisportler seit 14,15 Jahren. Wenn ich jetzt aufgeben würde, kann ich gleich aufhören", so Röser. Für Ulm steht am Samstag das nächste Auswärtsspiel bei Hansa Rostock auf dem Programm, bei dem Dennis Chessa nach seiner fünften gelben Karte allerdings nicht mitwirken kann. Was ebenfalls Hoffnung macht: Gegen seine Ex-Klubs hat Dotchev mit den Spatzen bislang stets gewonnen.

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