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·23 de julho de 2026

Aufstiegsinitiative kündigt Protest zum Regionalliga-Auftakt an

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Die Initiative "Aufstiegsreform 2025" will den Saisonstart der Regionalliga Nordost für ein gemeinsames Protestzeichen nutzen. Nachdem die geplante Reform der Aufstiegsregelung zuletzt vorerst gescheitert war, soll am ersten Spieltag in allen Partien die erste Spielminute ohne Ballbewegung verstreichen.

Ball soll in der ersten Spielminute ruhen

"In der ersten Spielminute wird der Ball in allen Partien ruhen, um entsprechend mit den Fanszenen gemeinsam ein Zeichen zu setzen, dass die Interessen der Vereine umzusetzen sind", kündigte Sprecher Tommy Haeder bei einer Podiumsdiskussion der "Freien Presse" an. Die Initiative setzt sich dafür ein, dass alle Meister der fünf Regionalligen direkt in die 3. Liga aufsteigen. Ende Juni hatten die fünf Regionalverbände ihre Vereine über verschiedene Reformmodelle abstimmen lassen. Zwar sprach sich eine knappe Mehrheit für eine Reduzierung auf vier Regionalliga-Staffeln nach dem sogenannten Kompassmodell aus, die Verbände werteten das Ergebnis jedoch nicht als eindeutig. Weitere Gespräche mit dem DFB sollen folgen, eine Umsetzung zur Saison 2028/29 gilt derzeit allerdings als unwahrscheinlich.


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Für zusätzliche Kritik hatte gesorgt, dass die Verbände die zur Abstimmung stehenden Modelle kurz vor der Abstimmung noch einmal verändert hatten. Im Kompassmodell wären dadurch statt 20 nur noch 18 Mannschaften pro Staffel vorgesehen gewesen, wodurch insgesamt acht Startplätze entfallen wären. Die Initiative fordert deshalb mehr Tempo. "Wenn wir merken, dass wir nicht ernst genommen werden, werden wir deutlich machen, dass wir Lösungen brauchen und wollen. Wir haben es lange mit dem Miteinanderreden versucht. Jetzt braucht es mehr Druck", sagte Haeder dem MDR.

Weiterhin unterschiedliche Vorstellungen

Unterdessen gibt es weiterhin unterschiedliche Vorstellungen über den künftigen Zuschnitt der Regionalligen. Während sich die Vereine aus Nord, West und Nordost mehrheitlich für das Kompassmodell aussprachen, favorisiert der Südwesten ein festes Regionenmodell. Bayern verfolgt eine eigene Lösung. Ungeachtet der festgefahrenen Situation will die Initiative den Druck aufrechterhalten. "Wir hoffen auf den DFB, dass er mehr Führung übernimmt. Und die Regionalverbände so mitnimmt, damit es zur Lösung kommt. Ein Weiter so wird es mit uns nicht geben", machte Haeder deutlich.

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