Borussia Dortmund
·19 de abril de 2026
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Personal
Gegenüber dem 2:4 gegen Wolfsburg hatte Felix Hirschnagl gleich sechs Änderungen vorgenommen: Aaron Held stand nach Abschluss eines DFB-Torhüterlehrgangs wieder zwischen den Pfosten, U17-Spieler Levin Vogt übernahm die rechte Verteidiger-Position, Jan Luca Riedl besetzte nach langer Verletzungspause seinen Stammplatz in der Innenverteidigung, Miguel Adje vertrat den erneut verletzten Anas Mahjoubi auf der linken Defensivseite, und Tom Faust kehrte ebenso wie Fadi Zarqelain in den Offensivbereich zurück. Auf die Bank rückten Jan-Mattis Wehrbein (Tor), Till Burkhardt, Keron Hagemann, Marwan Mirza und Paul Tanyi. Dazu standen Thierry Tazemeta und Valon Cena als Einwechselspieler bereit.
Der BVB startete selbstbewusst ins Derby. Der ehemalige Schalker Taycan Etcibasi krönte den ersten klug vorgetragenen Angriff mit einem Solo und perfektem Abschluss zur 1:0-Führung. Fast postwendend eröffnete sich Schalke nach einem Fehler im Dortmunder Spielaufbau die Ausgleichschance, doch Aaron Held parierte glänzend gegen den bereits einige Male bei den Profis eingesetzten Mika Wallentowitz. Es entwickelte sich ein interessantes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten.
Wie in der 25. Minute, als sich der BVB sehenswert in den gegnerischen Strafraum kombinierte und Justin Hoy in letzter Instanz von einem Gäste-Abwehrspieler geblockt wurde. Auf der anderen Seite traf Luca Vozar mit einem raffinierten Schlenzer die Latte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff schaffte Schalke den nicht unverdienten Ausgleich. Nach einer Kopfballvorlage von Rafael Czulak lupfte Ben Weber den Ball in die Maschen.
Nach der Pause wurde die BVB-Abwehr in der 55. Minute mit einem schnell ausgeführten Freistoß überrascht, den Vozar zum 2:1 vollendete. Beim Rettungsversuch verletzte sich der gerade von einer schweren Knieblessur genesene Riedl so schwer, dass er ausgewechselt werden musste. Die Schwarzgelben antworteten auf diesen Rückschlag mit Herz und Leidenschaft. Romeo Ritter bugsierte den Ball zum 2:2 über die Linie (77.), und Taycan Etcibasi gelang nach feiner Vorarbeit von Fadi Zarqelain mit einem artistischen Fallrückzieher die 3:2-Führung (83.). 60 Sekunden später rauschte der Ball nach Etcibasis strammem 16-Meter-Schuss knapp am linken Pfosten vorbei. Doch Schalke schlug in der Nachspielzeit noch einmal zurück und erzielte nach einer unglücklichen Kopfballabwehr durch den eingewechselten Alan Takoudjou den 3:3-Ausgleich.
Stimmen
Felix Hirschnagl: „Nach dem Spielverlauf ist das 3:3 sehr bitter. Wir haben so viel investiert ins Verteidigen und uns durch Überzahlspiel gegenseitig unterstützt, um die physische Stärke des Gegners wettzumachen. Das ist uns in drei Momenten nicht gelungen, das tut einfach weh. Hätten wir diese Moral und Einstellung in anderen Hauptrundenspielen gezeigt, hätten wir den einen oder anderen Punkt mehr und die Endrunden-Qualifikation selbst in der Hand.“
Ausblick
Das letzte Hauptrunden-Gruppenspiel bestreitet der BVB (11 Punkte) am Samstag, 25. April, beim 1. FC Heidenheim (13 Uhr). Der FCH (aktuell 12 Punkte) trägt am Mittwoch noch ein Nachholspiel gegen den FC Augsburg (ebenfalls 12 Punkte) aus. Augsburg erwartet am finalen Spieltag den Tabellenletzten Holstein Kiel.
Die Schwarzgelben sind darüber hinaus am Mittwoch noch im Viertelfinale des Westfalenpokals bei Preußen Espelkamp (18 Uhr) gefordert.


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