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·15 de março de 2026

"Außergewöhnlich": Koschinat gerät nach Sieg ins Schwärmen

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Spektakel an der Hafenstraße: Durch drei besondere Tore hat Rot-Weiss Essen den Grundstein für den 4:2-Erfolg gegen Erzgebirge Aue und den Sprung auf Platz 3 gelegt. Trainer Uwe Koschinat geriet nach Spielende ins Schwärmen, war aber nicht rundum zufrieden.

"Brutale Effizienz"

Die 16.537 Zuschauer im Stadion an der Hafenstraße bekamen am Samstagnachmittag eine beeindruckende Show zu sehen. RWE verzauberte das Publikum mit drei Toren, die so nicht in jedem Spiel fallen. Zunächst traf Torben Müsel per Hacke zum 1:0 (28.), dann legten Jannik Hofmann (32.) und Marek Janssen (37.) mit sehenswerten Fernschüssen nach. "Eine brutale Effizienz. Die Qualität unserer Torabschlüsse war außergewöhnlich", schwärmte Trainer Uwe Koschinat bei "MagentaSport".


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Vor allem das 2:0 von Hofmann war eines der Marke "Tor des Monats", als er den Ball aus rund 30 Metern genau ins Tor jagte. "Ich habe heute beim Aufwärmen ein gutes Gefühl gehabt in den Schüssen. Dann habe ich es einfach wieder probiert", so der Torschütze. Allerdings blieb es nicht lange bei dieser deutlichen Führung. Noch vor der Pause verkürzte Aue. "So ein 3:0 fühlt sich toll an, das Stadion war unheimlich euphorisiert. Da darf es nicht passieren, dass du so ein billiges Anschlusstor kriegst. Das hat das Spiel nochmal ein Stück weit geöffnet", bemängelte Koschinat.

"Wünsche mir mehr Souveränität"

Obwohl die Essener wieder einmal zwei Gesichter zeigten und den sicher geglaubten Sieg fast noch verspielten, konnten sie sich auf ihre Anhänger verlassen. Koschinat: "Wir haben keine gute zweite Halbzeit gespielt, aber unsere Fans haben eine unfassbare zweite Halbzeit gehabt. Die Unterstützung war grenzenlos, auch in den unruhigen Phasen auf dem Feld. Das ist schon ein Faustpfand hier an der Hafenstraße." Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die treffsichere Offensive, die ein weiteres Mal den Ausschlag gab. "Normalerweise hast du bei der Anzahl an Gegentoren da oben nichts zu suchen. Aber zur Wahrheit gehört, dass wir unheimlich viele Spiele ziehen."

Aufgrund der Niederlage des MSV Duisburg kletterte RWE nun erstmals in der laufenden Saison auf den dritten Tabellenplatz und liegt einen Punkt vor dem Rivalen, der mit 1:5 in Rostock unterging. "Das hat eine Aussagekraft am 29. Spieltag, aber keine sehr große. Dass wir zum jetzigen Zeitpunkt über 50 Punkte haben, spricht für eine große Kontinuität in der Mannschaft." Um weiterhin oben dabei zu bleiben, muss RWE aber noch stabiler werden. "In guten Phasen sind wir schon eine sehr gute Mannschaft. Jetzt müssen wir schauen, dass wir diese Wellenbewegungen ausgebremst bekommen. Da wünsche ich mir ein bisschen mehr Souveränität." Vielleicht gelingt dies schon im nächsten Auswärtsspiel bei Viktoria Köln am kommenden Sonntag.

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