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·14 de março de 2026

Barça droht Abschied von Flick – dieser Sonntag diktiert die Richtung

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Joan Laporta gilt als Favorit auf die Präsidentschaft beim FC Barcelona. Aber was, wenn er doch verliert? Dann droht den Katalanen sogar ein Abschied von Hansi Flick. Das ist wiederum das wohl größte Argument, das Laporta auf seiner Seite hat.

Präsidentschaftswahl beim FC Barcelona: Laporta gegen Font

Seine Rückkehr feierte er mit einer absoluten Mehrheit: Als Joan Laporta im März 2021 zum neuen Oberhaupt des FC Barcelona gewählt wurde, erhielt er 54,28 Prozent der Stimmen, sein Rivale Víctor Font 29,99 – eine Differenz von 24,29 Prozentpunkten. Von den übrigen 15,73 Prozent entfielen 8,58 auf Toni Freixa, 6,16 auf leere Stimmen und 0,98 auf ungültige.


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Und diesmal? Am Sonntag nehmen es Laporta und Font allein miteinander auf, sie sind die beiden Kandidaten für die Präsidentschaft vom 1. Juli 2026 bis zum 30. Juni 2031. Es ist davon auszugehen, dass Laporta sich erneut durchsetzt. Zu tun hat damit vor allem auch eine deutsche Personalie, denn während etwa Xavi hinter Rivale Font steht, kann dem 63-Jährigen ein ganz besonderes Kreuz auf dem Stimmzettel sicher sein: das von Hansi Flick.

Der Cheftrainer ist das Gesicht des sportlichen Erfolgs von Barça in dieser und in der vergangenen Saison. Laporta hatte im Frühsommer 2024 zunächst keine gute Figur abgegeben, indem er Xavi dann doch entließ, nachdem man ihn zuvor wochenlang zum Bleiben bewegt hatte. Alles für die Zusammenarbeit mit Flick, der die Blaugrana grundlegend verändert hat, mit einem begeisternden Fußball auf das nächste Level hieven konnte.

Präsidentschaftswahl: FC Barcelona verkündet endgültige Kandidaten

Flick ist Laportas wohl größtes Argument

Der 61-Jährige erweist sich längst als Glückfall für den FC Barcelona – und ist somit wohl Laportas größtes Argument. Warum denn den bisherigen Barça-Boss abwählen, wenn es in der personellen Konstellation derart gut gelaufen ist? Zumal es dem schwer angeschlagenen Verein abgesehen von der sportlichen Entwicklung parallel auch gelungen ist, sich wirtschaftlich nach und nach zu stabilisieren.

Und vor allem: Wer am Sonntag nicht Laporta wählt, trägt einen kleinen Teil dazu bei, dass sich Barcelona unter Umständen wesentlich früher als gedacht von Flick verabschieden muss. Anders formuliert: Der frühere Coach der deutschen Nationalmannschaft und des FC Bayern München könnte sein Amt zum Saisonende niederlegen, wenn es mit Laportas Wiederwahl wider Erwarten nicht klappt.

Flick: „Für mich ist es wichtig, ihn als Präsidenten zu haben“

Flick selbst kündigte schon kurz vor Weihnachten an, seine eigene Zukunft bei Barça an die des Klubchefs zu koppeln – zu einem Zeitpunkt, als das Gerücht um eine erneute Vertragsverlängerung um eine Saison die Runde gemacht hatte. Aktuell läuft sein Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2027.

„Anderthalb Jahre sind für einen Trainer, vor allem hier in Barcelona, eine lange Zeit. Ich bin sehr glücklich, für diesen Klub zu arbeiten. Der Präsident ist der Grund, warum ich hier bin. Wir werden sehen, was bei der Präsidentschaftswahl passiert. Für mich ist es toll, noch anderthalb Jahre hier zu sein, aber diese Dinge hängen auch vom Präsidenten ab. Für mich ist es wichtig, ihn als Präsidenten zu haben“, gab Flick zu Protokoll.

Es war das erste und einzige Mal in den Monaten vor der Wahl, dass sich der Trainer derart deutlich äußerte. In der Folge tat er das stets abgeschwächter, auch wenn er angesichts der Klarheit im Dezember nicht mehr oft mit dem Thema konfrontiert wurde. „Wir werden sehen, was passiert“, pflegte Flick seitdem zu sagen.

Font würde Deco entlassen – Flick würdigt Zusammenarbeit

Bleiben könnte und dürfte er allerdings, sollte Laporta tatsächlich den Kürzeren ziehen. Font teilte nämlich unlängst mit, dass er Flick das Traineramt anvertrauen, dafür aber Sportdirektor Deco feuern würde. Diese Maßnahme würde dem Heidelberger aber ebenso missfallen.

Erst zu Beginn der Woche hob Flick die Zusammenarbeit im sportlichen Entscheidungsbereich würdigend hervor: „Als ich hierherkam, hatte ich vom ersten Tag an ein gutes Gefühl mit Deco. Wir arbeiten großartig zusammen, auch mit Bojan. Alles in Barcelona und bei Barça ist großartig. Ich bin anderthalb Jahre hier und genieße jeden einzelnen Tag. Wir entwickeln den Klub auch für die Zukunft. Wenn ich weg bin, dann kann der nächste Trainer vielleicht sagen: ‚Hansi hat einen fantastischen Job gemacht, ich habe eine gute Infrastruktur und so weiter.‘ Und das setzen wir jetzt um. Jeder von uns gibt alles für diesen Klub. Das ist das, was ich sagen will.“ Geht es nach ihm, bleibt in der Führungsebene also alles beim Alten – mit wie viel Prozent für Laporta auch immer.

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