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·01 de março de 2026

Bayern-Erkenntnisse: Mehrere eindrucksvolle Statements von Kimmich

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Der FC Bayern gewinnt am 24. Spieltag den Bundesliga-Klassiker bei Borussia Dortmund. FCBinside liefert drei Erkenntnisse zur Partie.

In einem spektakulären Topspiel setzten sich die Bayern beim BVB mit 3:2 durch. Das Spiel lieferte folgende Erkenntnisse:


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1. Die Meisterschaft ist Bayern nicht mehr zu nehmen

Beim Stand von 0:1 nach dem Führungstor der Dortmunder durch Nico Schlotterbeck war der Vorsprung der Bayern in der Blitz-Tabelle auf fünf Punkte zusammengeschmolzen. Nach Schlusspfiff und dem Sieg im Klassiker konnten die Bayern-Stars mit ihren Fans in der Kurve schon die Meisterschaft feiern.

Die Bayern haben nun bei zehn ausstehenden Spielen einen Vorsprung von elf Punkten. Das verspielte noch kein Team in der Geschichte der Bundesliga. Joshua Kimmich machte dazu nach dem Spiel eine Ansage: „Das wird so bleiben!”, kündigte er bei Sky an.

Kimmich redete nicht um den heißen Brei herum, auch wenn der Titel mathematisch noch nicht eingefahren ist. „Es liegt schon an uns. Das muss man ehrlich sagen. Wir haben jetzt elf Punkte Vorsprung. Das werden wir nicht mehr abgeben“, so der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft.

Ganz so offensiv äußerte sich Trainer Vincent Kompany noch nicht – aber das liegt wohl in der Natur der Sache und an seinem Job: „Es sind jetzt elf Punkte, es geht wieder weiter. Warum jetzt aufhören? Einfach weiter Vollgas geben.“

Der Meister-Coach der vergangenen Saison weiß aber natürlich auch, dass er sich den nächsten Titel schonmal im Lebenslauf abspeichern darf. Kompany muss die Spannung hochhalten, denn im DFB-Pokal und in der Champions League gibt es noch weitere Titel einzufahren. Diesen Aufgaben blickt der Belgier positiv gestimmt entgegen: „Ich freue mich auf diese letzten zwei, drei Monate jetzt.“

2. Kimmich meldet sich eindrucksvoll zurück

Zurück zu Joshua Kimmich: Der Bayern-Leader stand zuletzt in der Kritik. Seit Anfang des Jahres waren seine Werte nicht mehr ganz so glänzend wie 2025. Ihm unterliefen auch Fehler, so wie im letzten Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt, als nach seinem Ausrutscher und Fehlpass ein Gegentor fiel. Danach wurde von vereinzelten Experten die Frage gestellt, ob er nicht mal eine Pause gebrauchen könnte.

Die Antwort gab Kimmich in Dortmund sprichwörtlich auf dem Platz. Kimmich leitete mit einem präzisen Chipball auf Gnabry das 1:1 der Bayern durch Harry Kane ein. Den Siegtreffer erzielte Kimmich im Signal Iduna Park mit einem tollen Linksschuss dann selbst. Kimmich wurde zusammen mit Doppelpacker Kane zum Matchwinner – und meldete sich nach der Formdelle der letzten Spiele eindrucksvoll zurück.

Über sein Traumtor sagte Kimmich nach der Partie: „Ich hatte in dem Moment nicht mehr viele Optionen. Ich habe mich einfach darauf konzentriert, den Ball ordentlich zu erwischen. Und zum Glück ist er dann hinten reingegangen. Ich schieße generell jetzt nicht so viele Tore, deswegen nehme ich jedes Tor gerne mit. In Dortmund, so spät ein 3:2 zu machen, ist natürlich etwas ganz Besonderes.“

Für Kimmich gab es nach dem Spiel Lob von allen Seiten. Sogar BVB-Trainer Niko Kovac schwärmte: „Wir hätten heute einen Punkt verdient gehabt. Aber der kleine, doch feine Unterschied war Joshua Kimmich. Nicht nur beim dritten Tor, das er sensationell nimmt, sondern auch beim ersten Tor.“ Kovac weiter: „Ich muss hier kein Loblied auf Jo singen, aber das ist schon Weltklasse: Wie er den Serge anspielt, wie er das Ding reinhaut – andere hauen das Ding unters Dach. Und er haut das Ding ins Tor.“

Auch aus den eigenen Reihen wurde Kimmichs Top-Leistung anerkannt. Sportdirektor Christoph Freund resümierte: „Heute hat er wieder gezeigt, wie wichtig er ist.“

Ein Tor fein initiiert, den Siegtreffer spektakulär selbst geschossen, danach eine deutliche Meister-Ansage: Kimmich setzte in Dortmund gleich mehrere eindrucksvolle Statements.

3. Der Lewandowski-Rekord wackelt immer mehr

Harry Kane fügte in Dortmund seiner beeindruckenden Saison das nächste Kapitel hinzu. Zwei Tore, Man of the Match, FCBinside-Note 1: Der Engländer hatte einen riesigen Anteil am Sieg und wird auch einen riesigen Anteil an der Meisterschaft der Bayern haben.

Nach seinem Doppelpack steht der 32-Jährige bei 30 Treffern und hat damit noch zehn Spiele Zeit, den Bundesliga-Rekord von Robert Lewandowski zu knacken. Der Pole beendete die Saison 2020/21 mit 41 Treffern.

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Foto: IMAGO

Kane erklärte dazu: „Ich weiß, dass diese Frage jetzt nach jedem Spiel gestellt wird, aber es stehen noch viele Spiele aus. Ich muss in dieser Zeit konstant bleiben, und Ende April werden wir sehen, ob das möglich ist.“

Bei den Zahlen, die Kane gerade vorlegt, ist der Lewandowski-Rekord durchaus drin. Beim BVB schnürte der Torjäger seinen vierten Doppelpack in Folge. Wettbewerbsübergreifend erzielte Kane bisher 45 Tore, das ist sein Karriere-Bestwert.

Die zwei Treffer in Dortmund werden nicht seine letzten der Saison gewesen sein. Lewandowskis Rekord wackelt von Spieltag zu Spieltag mehr.

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