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·11 de março de 2026
Besiktas droht nach Derby-Eklat mit UEFA-Schritt: Serdal Adali will den VAR-Fall „bis zum Ende“ verfolgen

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·11 de março de 2026

Besiktas lässt im Nachgang des Derbys gegen Galatasaray (0:1) nicht locker und erhöht den Druck auf den türkischen Fußballverband (TFF) weiter. Hintergrund sind die scharfen Reaktionen der Schwarz-Weißen auf die Schiedsrichter- und VAR-Entscheidungen rund um die Partie. Weil der Klub nach eigenen Vorstößen weiter auf eine Antwort der TFF wartet, wird nun bereits der nächste Schritt vorbereitet. Sollte aus Sicht von Besiktas keine zufriedenstellende Reaktion kommen, könnte der Fall auf internationaler Ebene weitergetragen werden.
Nach den Derby-Ereignissen hatte sich Besiktas eng an den Verband gewandt und insbesondere die Vorgänge rund um den VAR in den Mittelpunkt gerückt (GazeteFutbol berichtete). Der Klub sieht in den umstrittenen Szenen weiterhin erheblichen Klärungsbedarf und erwartet eine offizielle Reaktion der TFF. Bis diese Antwort vorliegt, bleibt die Angelegenheit für die Schwarz-Weißen offen. Genau das erklärt, warum das Thema intern weiter mit hoher Priorität behandelt wird.
Nach Informationen von Fanatik hat Präsident Serdal Adali inzwischen ein Treffen mit der Rechtsabteilung des Vereins abgehalten. Dabei wurde ein neuer Fahrplan entworfen, falls der Verband auf die Petition und die Vorwürfe rund um einen möglichen VAR-Fehler nicht reagiert. Aus Sicht des Klubs geht es längst nicht mehr nur um die unmittelbare Aufarbeitung eines einzelnen Derbyabends, sondern um eine grundsätzliche Klärung der Vorgänge.
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Der neue Plan ist klar umrissen: Sollte keine Antwort von der TFF kommen, will Besiktas die Angelegenheit an die UEFA weiterreichen. Damit würde der Klub den Konflikt aus dem nationalen Rahmen heraus auf die nächste Ebene heben. Allein die Tatsache, dass dieses Szenario intern bereits vorbereitet wird, zeigt, wie ernst die Vereinsführung die Situation bewertet und wie groß der Vertrauensverlust nach dem Derby offenbar ist.
Im Zentrum steht dabei die Haltung von Serdal Adali. Bei seinem Treffen mit den Anwälten des Vereins soll der Präsident die Linie klar vorgegeben haben. Seine Botschaft fiel eindeutig aus: „Wir werden dieses Ereignis bis zum Ende verfolgen.“ Dieser Satz macht deutlich, dass Besiktas nicht bereit ist, das Thema schnell zu den Akten zu legen. Vielmehr sieht der Klub darin eine Angelegenheit, die notfalls mit maximaler Konsequenz weiterverfolgt werden soll.
Damit ist klar, dass die Echos des Derbys für Besiktas noch längst nicht abgeklungen sind. Während sportlich der Blick bereits auf die nächsten Aufgaben gehen muss, bleibt die institutionelle Aufarbeitung des Spiels ein zentrales Thema im Verein. Die nächsten Tage dürften nun entscheidend dafür werden, ob der Verband reagiert oder ob die Schwarz-Weißen ihren Konflikt tatsächlich auf europäische Ebene tragen.
Für Besiktas steht damit weit mehr als nur eine symbolische Beschwerde im Raum. Der Klub will eine Antwort, Transparenz und aus seiner Sicht eine klare Einordnung der umstrittenen Vorgänge. Falls diese ausbleibt, ist der nächste Schritt laut dem aktuellen Kurs von Serdal Adali bereits vorbereitet.









































