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·13 de maio de 2026

"Bodenlos": Pfanne kritisiert Hassnachrichten gegen Dirkner

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Beim Auswärtsspiel des F.C. Hansa Rostock in Aachen vor eineinhalb Wochen hatte Jonas Dirkner einen Elfmeter verursacht, der zum 1:1 führte. Hassnachrichten von einigen Fans waren die Folge, was Kapitän Franz Pfanne nun mit deutlichen Worten kritisierte.

"Absolutes No-go"

Er hatte direkt nach der Partie in Aachen noch eine Bitte ausgesprochen, Franz Pfanne: "Bevor irgendjemand im Internet etwas über Jonas Dirkner schreibt, haut Euch selber auf die Fresse. Bitte lasst das sein, denn das ist absolut nicht angebracht", machte der 31-Jährige bei Hansa-TV deutlich. Doch seine Worte erreichten nicht jeden, wie sich im Nachgang des Spiels zeigte.


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"Seine Frau hat Nachrichten bekommen, Jonas hat Nachrichten bekommen. Ihn hat es vielleicht nicht so gejuckt, aber seine Frau hat das sehr mitgenommen", berichtete Pfanne nun nach der Partie gegen den VfB Stuttgart II und bezeichnete das Verhalten als "bodenlos". Der Frau eines Spielers, der aus dem eigenen Hansa-Nachwuchs kommt, zu schreiben, gehöre sich nicht und sei ein "absolutes No-go", so Pfanne. "Lasst das bitte in Zukunft sein. Macht es bei mir. Ich bin über 30 Jahre alt. Mich juckt es nicht, was da geschrieben wird."

Pfanne bricht Lanze für Dirkner

In Aachen hatte Pfanne den 23-Jährigen in Schutz genommen und betont, dass Dirkner auf lange Sicht nicht in die 3. Liga gehöre, "weil er einfach eine unfassbare Qualität mitbringt". Rostocks Kapitän hatte diesbezüglich auf die starke Vorarbeit zum 1:0 verwiesen. "Deshalb sollte man mit jungen Spielern immer ein bisschen vorsichtig sein." Ob seine Worte nun Gehör finden? Dirkner stammt gebürtig aus Rostock und durchlief die Hansa-Jugend, ehe er zu Hertha BSC wechselte. Über Altglienicke kehrte der Mittelfeldspieler im Sommer 2024 zurück und bestritt seitdem 52 Spiele für die Kogge. Sein Vertrag läuft noch bis 2027.

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