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·28 de fevereiro de 2026

Borussia Dortmunds Problem gegen Bayern ist nicht der Gegner – es ist der BVB selbst

Imagem do artigo:Borussia Dortmunds Problem gegen Bayern ist nicht der Gegner – es ist der BVB selbst

Acht Punkte Rückstand, das Bergamo-Debakel noch frisch – vor dem Duell mit Bayern München zeigt sich die strukturelle Schwäche des BVB erneut.

Ein 2:0 aus dem Hinspiel verspielt, 1:4 in Bergamo untergegangen, raus aus der Champions League. Und jetzt soll alles anders werden gegen Bayern München? Ich bin skeptisch.


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Niko Kovac spricht davon, das Debakel sei aufgearbeitet, man wolle ein ganz anderes Gesicht zeigen. Das klingt nach Durchhalteparolen, nicht nach Analyse. Denn die Frage, die sich stellt, ist nicht, ob der BVB gegen Bayern kämpfen wird. Natürlich wird er das. Die Frage ist, ob dieser Klub überhaupt noch die mentale Substanz besitzt, um in entscheidenden Momenten zu bestehen.

Torwart Gregor Kobel hat es auf den Punkt gebracht: Die Enttäuschung wiegt schwer, der BVB müsse sich als Team verbessern, um mit Bayern konkurrieren zu können. In den letzten Jahren sei man immer nah dran gewesen, habe es aber nie geschafft. Das ist ein Eingeständnis struktureller Schwäche. Dortmund scheitert nicht an fehlendem Talent oder mangelnder Leidenschaft. Dortmund scheitert an sich selbst.

Wann nutzt der BVB seine Chancen?

Acht Punkte Rückstand auf den Tabellenführer. Bayern reist mit Personalsorgen an, beide Linksverteidiger Ito und Davies fallen aus, um Manuel Neuer wird gebangt. Auf dem Papier eine Chance für den BVB. Doch wann hat Dortmund zuletzt eine solche Chance genutzt?

Die Münchner können mit halber Kraft spielen und gewinnen trotzdem, weil sie wissen, wie man Spiele über die Zeit bringt. Der BVB hingegen kollabiert, wenn es darauf ankommt.

Kovac betont, er sehe das Duell isoliert, nur die drei Punkte zählten. Titel hier, Titel da, es gehe um das Spiel. Das ist entweder taktische Tiefstapelei oder ein Eingeständnis, dass die Meisterschaft längst abgeschrieben ist. Beides wäre bezeichnend für den Zustand dieses Klubs.

Nico Schlotterbeck ist trotz seiner Roten Karte in Bergamo spielberechtigt und fit. Emre Can hat laut Kovac gut verkraftet, was auch immer das bedeuten mag. Julian Ryerson fehlt gesperrt. Die personelle Situation ist nicht katastrophal, aber sie ist auch nicht das Problem. Das Problem sitzt tiefer.

Der BVB braucht ein volles Westfalenstadion, eine gute Atmosphäre, hofft Kovac. Er hofft, das Spiel offenhalten zu können. Hoffen ist kein Plan. Hoffen ist das, was man tut, wenn man keine Kontrolle hat.

Ich sehe einen Klub, der seit Jahren an der gleichen Stelle steht. Immer nah dran, nie darüber hinaus. Die Frage ist nicht, ob Dortmund am Samstag alles geben wird. Die Frage ist, ob dieser Verein bereit ist, sich einzugestehen, dass Alles-Geben nicht reicht, wenn die Strukturen dahinter nicht stimmen. Wer das ernst meint, muss sich entscheiden: Will man ein ewiger Herausforderer bleiben, oder ist man bereit, die unbequemen Wahrheiten anzugehen, die zwischen Dortmund und echten Titeln stehen?

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