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·19 de abril de 2026
"Brauchen ein anderes Mindset": Ende beklagt fehlenden Mut bei F95

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Die Talfahrt bei Fortuna Düsseldorf geht weiter. Im ersten Spiel unter Alexander Ende ließ seine Elf viel von dem vermissen, was der neue Trainer gefordert hatte. Darin waren sich alle Beteiligten nach der 0:2-Niederlage einig.
Schon die ersten Sequenzen des Kellerduells machten deutlich, welche Mannschaft den Ernst der Lage erkannt hat. Während die Magdeburger direkt nach vorne stürmten, zogen sich die Gäste ängstlich zurück. "Wir wollten den Gegner früh unter Druck setzen und die Zweikämpfe suchen. In den ersten zwei Minuten standen wir stattdessen im tiefen Block und haben dort verharrt. Das hat mir nicht gefallen", machte F95-Trainer Ende deutlich. Von der Einstellung, die es im Abstiegskampf braucht, war nichts zu sehen. "Ich muss es lieben, Zweikämpfe zu führen – und nicht erst den Zweikampf führen, wenn man ihm nicht mehr ausweichen kann."
Diese mangelhafte Einsatzbereitschaft frustrierte auch Kapitän Florian Kastenmeier: "Es war von allen Elf, die auf dem Platz standen, eine Enttäuschung. Wir haben die ganze Woche über Energie und Positivität gesprochen, sind aber gar nicht ins Spiel gekommen und haben all das vermissen lassen, was wir besprochen hatten". Die Quittung waren zwei Gegentore in der ersten Viertelstunde. "Ein maximal beschissener Start", konstatierte Ende. Im weiteren Verlauf der Partie wurde es zwar besser, aber insgesamt war es zu wenig. "Wir hatten später Phasen, die richtig gut waren. Da haben wir einen anderen Modus gefunden. Aber die Grundtendenz war nach wie vor die, dass wir eher einen Schritt nach hinten als nach vorne gemacht haben."
Eine besorgniserregende Erkenntnis, denn nach der fünften Niederlage in Folge könnte Düsseldorf am Sonntag auf einen direkten Abstiegsplatz rutschen. "Heute wurde zum letzten Mal Alarm geschlagen. Wir sind in einer Situation, in der jedem klar sein muss, was sie bedeutet und was uns hilft. Was uns hilft, ist, jede Woche hart zu arbeiten und am Wochenende Punkte zu holen. Das ist uns heute wieder nicht gelungen. Das ist scheiße", fand Tim Oberdorf deutliche Worte.
Der neue Trainer muss nun schnell einen Weg finden, um seiner Mannschaft den nötigen Kampfgeist zu vermitteln. "Wir wollen Dinge selbst in die Hand nehmen. Dafür brauchen wir ein anderes Mindset", forderte 46-Jährige. Schon am kommenden Freitag steht das nächste Spiel gegen einen direkten Konkurrenten auf dem Plan. Dann geht es aber gegen Dynamo Dresden - eine der besten Mannschaft der Rückrunde. Dass die Fortuna dort ganz anders auftreten muss, ist für Ende unumgänglich: "Der Kopf muss nach oben gehen und der Blick in Richtung Freitag. Wir müssen schauen, dass wir es im Kollektiv besser machen. Das ist der Auftrag an alle."
Ao vivo









































