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·18 de abril de 2026
Bundesliga-Drama: BVB verliert, Wolfsburg jubelt und das Nordderby eskaliert komplett!

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·18 de abril de 2026

Vier Spiele fanden am Samstagnachmittag in der Bundesliga statt. Dabei gab es einige Geschichten, die schon vorab für Gesprächsstoff sorgten. Darunter natürlich das Nordderby in Bremen, hier war der HSV zu Gast.
Die Brisanz im Derby ergab sich von alleine, denn Werder wusste: Mit einem Sieg konnte man nach Punkten mit den Rothosen gleichziehen. Nachdem Köln und St. Pauli gestern unentschieden spielten war es ein Spiel mit sehr interessanten Vorzeichen, denn gerade der HSV hatte die Chance auf eine Vorentscheidung.
In Berlin gab Marie-Louise Eta ihr Debüt als Cheftrainerin und hatte sich vorgenommen, mit ihrem Team dafür zu sorgen, dass Wolfsburg noch tiefer in den Abstiegsstrudel rutscht.
Vor allem vor dem Derby in Bremen war die Stimmung imposant. Die Werder-Fans hatten eine schöne Choreografie in petto, schon vor dem Spiel wurde ordentlich Pyrotechnik gezündet. Sehr lange dauerte es nicht bis die Konferenz Fahrt aufnahm. Die ersten Chancen gab es früh, das erste Tor fiel in Leverkusen. Patrik Schick traf in der zwölften Minute zur Führung, köpfte ein und war dabei erstaunlich unbedrängt. Wolfsburg kam kurz danach in Berlin zur Führung, Patrick Wimmer war es, der einen herrlichen Schuss mit dem Außenrist abfeuerte und diesen auch noch sehr gut platzierte.

Foto: Getty Images
In Leverkusen fiel derweil das 1:1, Fabian Rieder traf für Augsburg und Mark Flekken sah dabei nicht allzu überragend aus. Die Spiele waren allesamt intensiv. In Bremen hatte der HSV ab der 25. Minute eine sehr gute Phase und arbeitete sich die ein oder andere Halbchance heraus. In Sinsheim hatte die TSG Hoffenheim gute Momente gegen den BVB, zeigte eine Leistungssteigerung. Nach 37 Minuten hatte Werder gegen den HSV nicht nur die große Chance, sondern traf auch. Jens Stage kam völlig frei zum Kopfball und erzielte das 1:0.
Kurz vor der Pause wurde es turbulent. Erst bekam Hoffenheim gegen den BVB einen Elfmeter zugesprochen, der sehr fragwürdig war. Niklas Süle ruschte aus, verletzte sich womöglich schwer am Knie und bekam den Ball dabei an die Hand. Andrej Kramaric war das egal, er blieb cool und erzielte das 1:0. Quasi zeitlich traf Robert Glatzel zum 1:1 in Bremen. Der HSV-Stürmer schweißte den Ball aus spitzem Winkel in die lange Ecke, das war ein traumhafter Treffer.
Direkt nach der Pause konnte Wolfsburg zum zweiten Mal jubeln. Nach einem Unioner Ballverlust kam Dzenan Pejcinovic an die Kugel und schoss den Ball in die lange Ecke. Da waren erst gut 30 Sekunden gespielt. Nach 57 Minuten gab es im Nordderby den nächsten Hammer: Stage erzielte seinen zweiten Treffer. Und was für einen schönen. Sein Schlenzer ging noch an die Latte und von dort ins Netz, da war absolut nichts zu halten. In Sinsheim hatte der BVB mittlerweile etwas mehr Schwung im eigenen Spiel, aber wirklich dominant waren die Schwarzgelben nun auch nicht. Leverkusen verzweifelte derweil an Finn Dahmen.
Nach 79 Minuten gab es einen Platzverweise für den HSV. Nach einem Otele-Foul wurde der Schiedsrichter an den Monitor geschickt und entschied auf die rote Karte. Das war aber eine sehr harte Entscheidung, die gelbe Karte hätte völlig ausgereicht. Wenig später bekam Leverkusen einen Elfmeter zugesprochen, der aber schnell wieder korrigiert wurde. In Bremen kassierte Bakery Jatta dann auch noch die rote Karte und wieder war es ein Foul, bei dem wohl auch die gelbe Karte ausgereicht hätte. Union kam zum Anschluss durch Oliver Burke, jetzt war noch einmal Zittern für Wolfsburg angesagt. In Bremen wurde die Situation mit Jatta noch einmal überprüft und die rote Karte wurde durch eine gelbe ersetzt.
In Sinsheim traf der BVB dann quasi aus dem Nichts. Serhou Guirassy traf in der Schlussphase für die Dortmunder , hatte zu viel Platz und schoss eiskalt ein. Ein Puertas-Tor sorgte dann in Bremen für die Vorentscheidung, auch wenn zwölf Minuten Nachspielzeit angezeigt wurden. Direkt nach dem Tor eskalierte es an der Seitenlinie: Es gab gleich drei rote Karten für die Verantwortlichen und Spieler auf der Bank. Leverkusen kassierte in der Nachspielzeit noch die Pleite, weil man einen Elfmeter herschenkte, den Rieder verwandelte.
In Sinsheim wurde es noch einmal richtig heiß! Die TSG bekam einen erneuten Handelfmeter zugesprochen, diesmal war dieser aber korrekt. Kramaric verwandelte zum 2:1, damit war die Meistertür für den FC Bayern so richtig offen! Das war auch der Schlusspunkt am Nachmittag!
Werder Bremen 3:1 Hamburger SV
Tore: 1;9 Stage (38.); 1:1 Glatzel (42.); 2:1 Stage (58.); 3:1 Puertas (90.+2)
Rot: Otele (80.)
TSG Hoffenheim 2:1 Borussia Dortmund
Tore: 1:0 Kramaric (42., E.); 1:1 Guirassy (87.); 2:1 Kramaric (90.+8, E.)
Union Berlin 1:2 VfL Wolfsburg
Tore: 0:1 Wimmer (13.); 0:2 Pejcinovic (46.); 1:2 Burke (86.)
Bayer Leverkusen 1:2 FC Augsburg
Tore: 1:0 Schick (12.); 1:1 Rieder (15.); 1:2 Rieder (90.+5, E.)
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