Buruk warnt vor der „schwierigen Phase“! Galatasaray nach 5:1 im Europa-Modus: Icardi-Rekord, Sane-Comeback – und Sara zerlegt das Gerücht | OneFootball

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·14 de fevereiro de 2026

Buruk warnt vor der „schwierigen Phase“! Galatasaray nach 5:1 im Europa-Modus: Icardi-Rekord, Sane-Comeback – und Sara zerlegt das Gerücht

Imagem do artigo:Buruk warnt vor der „schwierigen Phase“! Galatasaray nach 5:1 im Europa-Modus: Icardi-Rekord, Sane-Comeback – und Sara zerlegt das Gerücht

Mit dem 5:1 gegen ikas Eyüpspor hat Galatasaray nicht nur den nächsten klaren Sieg am 22. Spieltag der Trendyol Süper Lig eingefahren, sondern zugleich ein Signal Richtung Europa gesendet. Nach dem Abpfiff sprach Okan Buruk auf der Pressekonferenz ausführlich über den Spielverlauf, die Bedeutung der Rotation und den nächsten Fokus: das Duell gegen Juventus Turin. Dabei betonte der Trainer vor allem einen Punkt, der in den kommenden Wochen entscheidend werden kann: „Gott sei Dank ist unser Kader breit aufgestellt.

Buruk über Eyüpspor: „Wir wollten sie nicht unterschätzen“ – dann kippt das Spiel nach 2:0 und Platzverweis

Okan Buruk verwies zunächst darauf, dass sich Eyüpspor in den vergangenen Wochen personell verändert habe und als Team stabil auftrete. Gerade deshalb habe Galatasaray den Gegner bewusst ernst genommen. Buruk beschrieb Eyupspor als Mannschaft, die ihre Gegner stark unter Druck setzen könne, und nannte als Referenz unter anderem Auftritte gegen Corendon Alanyaspor sowie ein Spiel, in dem Eyüpspor gegen Besiktas überzeugte. Der Start der Partie habe dieses Bild bestätigt, sagte Buruk – bis die Dynamik mit dem 2:0 und der Roten Karte komplett kippte.


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Nach dem Platzverweis sei es ein anderes Spiel geworden, erklärte der Galatasaray-Coach. Für ihn war der Abend dennoch mehr als nur ein Ergebnis: Es sei ein Spiel gewesen, in dem auch Akteure zum Zug kamen, die längere Zeit nicht oder nur wenig gespielt hatten. „Wir wechselten uns ab„, sagte Buruk sinngemäß – und stellte heraus, dass es für einige Spieler „ein großer Abend“ gewesen sei.

Die Details zur Rotation: Debüts, Rückkehrer und Minuten-Management

Buruk ging konkret darauf ein, wie er die Belastung über die nächsten Wochen steuern will. Er sprach von einem Abend, an dem unterschiedliche Bausteine getestet und zurückgebracht wurden: Mauro Icardi traf erstmals wieder, Icardi und Victor Osimhen standen gemeinsam auf dem Platz, und Buruk betonte zudem, dass Osimhen Aktionen lieferte, die direkt halfen. Gleichzeitig verwies er auf Spieler, die erstmals spielten oder nach einer Phase mit wenig Einsatzzeit wieder Rhythmus sammeln sollten.

So nannte Buruk etwa Sacha Boey, bei dem er nach einem Mangel an Spielminuten bewusst sehen wollte, wie weit er ist. Wilfried Singo kam auf 45 Minuten, und Renato Nhaga zeigte sich zum ersten Mal vor dem Publikum. Buruk fasste den Gesamteindruck des Abends als „schöner, erfreulicher Abend“ zusammen – auch, weil die Fans zufrieden nach Hause gingen und die torreichen Wochen der Mannschaft das Selbstverständnis stärken: Mehr Treffer, mehr Sicherheit in der eigenen Spielphilosophie.

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Das Muster beim ersten Tor: Buruks Erklärung über Laufwege, Strafraum-Besetzung und den Flügelvorteil

Besonders detailliert wurde Buruk bei der Analyse des ersten Treffers. Er erklärte, wie wichtig die Besetzung des Strafraums ist, wenn man mit zwei Stürmern agiert und zusätzlich ein Flügelspieler in die Box nachrückt. Er verwies auf eine ähnliche Szene aus der Vorwoche, in der ein Flügelspieler im Strafraum einen entscheidenden Vorteil hatte. Buruk betonte, dass genau diese Läufe und die Präsenz im Zentrum Elemente sind, die Galatasaray bewusst anstrebt – und dass die vergangenen zwei Wochen in dieser Hinsicht erfolgreich gewesen seien.

Icardi und Osimhen als Doppelspitze: „Nicht nur Spieler, auch das Konzept des Gegners“

Ein weiterer Schwerpunkt war die Entscheidung, mit Osimhen und Icardi gleichzeitig zu starten. Buruk sagte, dass dafür nicht nur die Qualität der Spieler entscheidend sei, sondern auch das Spielkonzept des Gegners. Die Mannschaft habe beobachtet, wie Eyupspor in bestimmten Phasen und in der eigenen Hälfte agiert. Die Idee: Wenn Galatasaray vorne gut presst, können Ballgewinne schnell zu Abschlüssen führen. Deshalb habe man die Doppelspitze nicht als reines Star-Statement verstanden, sondern als taktische Antwort auf den erwarteten Rhythmus des Gegners.

„Großer Unterschied von November bis Februar“: Buruk über Icardis Formkurve

Buruk sprach auch über die Entwicklung von Mauro Icardi und erinnerte daran, dass der Stürmer eine lange Verletzung hinter sich habe. Zwischen November und Februar gebe es „einen großen Unterschied“, sagte der Trainer. Die Trainings- und Spielleistungen seien sichtbar gestiegen, körperlich fühle sich Icardi deutlich besser. Genau das sei mit Blick auf die kommenden Spiele wichtig, weil herausragende Leistungen nicht nur von einzelnen Momenten, sondern von Stabilität über 90 Minuten kommen.

Singo, Davinson und die neue Innenverteidiger-Rotation: „Wichtig und wertvoll“

Auf die Personalie Wilfried Singo ging Buruk besonders ein. Er erklärte, dass die Minutenverteilung bereits vor dem Spiel geplant war: Davinson Sanchez sollte 45 Minuten spielen, Singo ebenfalls 45 Minuten. Buruk dachte sogar darüber nach, Singo von Beginn an zu bringen, entschied sich aber dafür, ihn anhand des Spielverlaufs zu bewerten. Die Rückkehr und Belastbarkeit von Singo sei „wichtig und wertvoll“, weil er dem Team neue Möglichkeiten gibt – sowohl in Kombinationen als auch in der Breite.

Buruk verwies darauf, dass Galatasaray in der Defensive mehrere Varianten hat und unterschiedliche Spieler dort einsetzen kann. Er nannte neben Davinson auch weitere Lösungen, die je nach Spiel und Gegner genutzt wurden. Der Coach machte zugleich deutlich, was in der kommenden Phase entscheidend ist: Rotation ja – aber möglichst ohne neue Verletzungen. Genau diese Balance wird zum Kern der „schwierigen Phase“, die Buruk angekündigt hat.

Nhaga-Debüt mit 18: „Er hat sein Potenzial gezeigt“

Viel Raum nahm auch die Bewertung von Renato Nhaga ein. Buruk beschrieb ihn als sehr jungen Spieler, bei dem man den Willen und die Energie sofort sah. Ihm gefiel, wie Nhaga gegen den Druck arbeitete und wie sicher er mit dem Ball wirkte. Buruk betonte auch die Reaktion der Fans: Die Unterstützung habe den Debütanten sichtbar getragen.

Buruk ordnete ein, dass Nhaga noch an Details arbeiten müsse und Entwicklung brauche – aber: „Er zeigte sein Potenzial„, sagte er. Gleichzeitig erklärte er, warum solche Einsätze wichtig sind: Gerade Erfahrungen auf höchstem Niveau geben jungen Spielern einen Schub. Nach der Verpflichtung von Sacha Boey habe man zunächst eher fertige Spieler bevorzugt, doch in den kommenden Partien sollen auch die Chancen für Nhaga eine Rolle spielen.

Sane-Update vor Juventus: „Wird spielen können“

Mit Blick auf das nächste Topspiel gab Buruk auch ein Update zu Leroy Sane. Der deutsche Spieler trainierte laut Buruk gestern erstmals wieder mit der Mannschaft. Ursprünglich habe man sogar überlegt, ihn gegen Eyüpspor für 10 bis 15 Minuten einzusetzen, doch die endgültige Entscheidung sollte nach ein oder zwei weiteren Einheiten fallen. Buruk machte jedoch klar: Für das Spiel gegen Juventus wird Sane „spielen können„.

Positionskampf als Trumpf: Buruk über Konkurrenz, Rückkehrer und viele Spiele

Buruk sprach zudem über die Konkurrenz in der Offensive und verwies auf Duelle um Spielzeit. Er sagte, dass mehrere Spieler zuletzt sehr gute Leistungen zeigten und dass dieser Wettbewerb dem Team hilft. Mit der Rückkehr von Sane und dem engen Spielplan werde die Rotation ohnehin zum Dauerthema. Buruk formulierte es als Wunsch, möglichst viele Partien vor sich zu haben – insbesondere in Europa. Je länger Galatasaray international dabei bleibt, desto wichtiger werden Tiefe, Rhythmus und die Fähigkeit, Leistung über verschiedene Formationen zu verteilen.

„Singo kann überall spielen“: Buruk sieht vielseitige Optionen

Zum Abschluss betonte Buruk nochmals, dass Singo nicht auf eine Rolle festgelegt sei. Er sagte, Singo könne nicht nur innen spielen, sondern auch auf anderen Positionen eingesetzt werden. Wichtig sei vor allem, dass die körperlichen Probleme weitgehend überstanden sind und die Minuten nun Schritt für Schritt steigen können. Buruk klang dabei optimistisch, dass Singo in den kommenden Wochen immer mehr Verantwortung übernehmen kann.

Stimmen der Stars: Icardi spricht über Rekorde, Juventus und die „Hölle“ im Stadion

Neben der Pressekonferenz wurden auch Stimmen aus der Mannschaft öffentlich – unter anderem bei beIN SPORTS. Mauro Icardi erklärte, das Ziel der Mannschaft sei immer der Sieg. Er sei glücklich über seine Tore, betonte aber zugleich seine Rolle: „Meine Aufgabe ist es, Tore zu schießen.“ Galatasaray habe sehr gut begonnen, den Gegner ernst genommen und sich geholt, was man wollte. Nach dem frühen Tor und der Roten Karte sei es „ein wunderschönes Spiel“ geworden – und vor allem ein klares Signal: „Wir haben gezeigt, dass wir für das Spiel gegen Juventus bereit sind.

Auch die Rekorddimension sprach Icardi an. Als Stürmer wolle man Rekorde brechen, sagte er, und er freue sich sehr über die neue Bestmarke, die er in vier Jahren aufgebaut habe. Für ihn sei es eine Ehre, Tore zu schießen und solche Geschichten zur Historie von Galatasaray hinzuzufügen. Er hob zudem die Verbindung zu den Fans hervor: Für viele Spieler werden Lieder geschrieben, das Team fühle diese Energie – und wolle den Support auf dem Platz zurückzahlen.

Mit Blick auf Juventus wurde Icardi besonders emotional. Er erinnerte daran, dass er in Italien für Sampdoria Genua, Inter Mailand und auch gegen Juventus viele Tore erzielt habe und diese Duelle geliebt habe. Damals habe es große Legenden gegeben, heute sei das Personal anders – aber Galatasaray wolle optimal vorbereitet sein. Icardi stellte heraus, wie sehr die Fans den RAMS Park in einen Hexenkessel verwandeln können: „Unsere Fans verwandeln diesen Ort in die Hölle, wir sollten ihn gut nutzen.“ Sein Zielbild ist klar: „Wir wollen Juventus schlagen.

Yunus Akgün: Fokus auf das nächste große Spiel

Yunus Akgün, der im zweiten Spiel in Folge traf, ordnete den Abend ebenfalls als wichtigen Schritt ein. Er sagte, Galatasaray habe ein gutes Spiel gemacht, betonte aber sofort den Blick nach vorn: Vor dem Team liege ein sehr wichtiges Spiel, und man werde sich voll darauf konzentrieren. Seine Botschaft war kurz, aber eindeutig: Man wolle dieses Spiel gewinnen und den Weg fortsetzen.

Gabriel Sara wehrt Gerüchte ab: „Diese Lüge“ – klare Worte nach dem Spiel

Nach dem 5:1 wurde zudem ein weiteres Thema öffentlich, das in den sozialen Medien kursierte. Gabriel Sara reagierte schnell auf die Behauptung, er habe Trainer aus Großbritannien mitgebracht. Der brasilianische Mittelfeldspieler widersprach deutlich: „Ich soll einen Trainer aus Großbritannien mitgebracht haben. Das ist eine Lüge.“ Sara erklärte, er arbeite ausschließlich mit den Trainern bei Galatasaray und stellte klar, dass die im Netz verbreiteten Informationen nicht stimmen.

Sara verwies in diesem Zusammenhang auch auf eine Verletzungsphase zu Beginn des Monats und betonte, wie sehr ihm das Team und die medizinische Betreuung geholfen hätten. Gerade deshalb sei es nicht fair, solche Behauptungen zu verbreiten. Seine Aussagen zielten darauf ab, das Thema zu schließen und den Fokus zurück auf den sportlichen Kurs zu lenken.

Buruks Kernbotschaft: Tiefe, Konkurrenz und ein Europa-Modus, der jetzt beginnt

Unter dem Strich war der Abend für Galatasaray mehr als nur ein 5:1. Buruk sprach offen über die Belastung, die kommt, und kündigte an, dass er in eine „schwierige Phase“ eintreten werde. Seine Lösung: Rotation, Kaderbreite, Konkurrenz und präzise Minutensteuerung. „Gott sei Dank ist unser Personal breit aufgestellt.“ Die Transfers hätten dem Team „erhebliche Tiefe und Konkurrenz“ gebracht – und genau das soll nun den nächsten Schritt ermöglichen: erst die Liga stabil halten, dann den Europa-Fokus schärfen – mit Juventus als nächster großer Bühne.

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