Borussia Dortmund
·12 de julho de 2026
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42 Tage nach dem letzten Spiel in der Regionalliga West, dem 8:0-Erfolg gegen Vorwärts Spoho Köln, sammelten die BVB-Frauen in der Vorbereitung auf die kommende Saison ihre erste Spielpraxis. Im ersten von sechs Testspielen trafen die neu formierten Borussinnen auf einen Gegner aus der 2. Frauen-Bundesliga. Nur drei Tage nach dem Trainingsauftakt ging es Chef-Trainer Markus Högner beim Test gegen die U20 von Eintracht Frankfurt besonders darum, in den Spielrhythmus zu kommen.
„Wir haben unsere Qualität durch sieben Neuzugänge immens erhöht, und auch die bestehenden Spielerinnen haben sich im letzten Jahr enorm weiterentwickelt“, freut sich der Coach vor dem Spiel und weiß, worauf es ankommt: „In den ersten Trainingseinheiten liegt auch ein gewisser Druck in der Luft, alle wollen sich zeigen. Jetzt geht es darum, die neuen Spielerinnen zu integrieren, ein Team zu werden und geduldig in den Rhythmus zu kommen.“
Eine junge und sehr ehrgeizige Frankfurter Mannschaft hatte Markus Högner vor dem Spiel erwartet. Die U20 der Eintracht stellte in der Rückrunde das drittbeste Team der abgelaufenen Saison in der 2. Frauen-Bundesliga. Von Abstiegsplatz 13 kletterten die Frankfurterinnen nach einem Trainerwechsel und dank einer starken Offensive auf Platz 8 der Abschlusstabelle.
Debüt, Debüt, Debüt: In der Startelf liefen in Alex Popp, Lena Ostermeier und Lara Schmidt gleich drei Neuzugänge zum ersten Mal für die BVB-Frauen auf. „Ein surreales Gefühl, dass man dieses Trikot plötzlich anhat“, bemerkte Alex Popp vor dem Spiel im Rückblick auf ihre ersten Tage in Schwarzgelb. Neben Torhüterin Laura van der Laan, Kapitänin Paula Reimann, Jenske Steenwijk, Noreen Günnewig, Annika Enderle und Frederike Kempe, standen auch Mia Böger und Nora Willeke, die in der kommenden Saison für die 2. Mannschaft auflaufen werden, in der Anfangsformation. Für das Testspiel auf dem Rasenplatz der Sportschule Hennef standen gleich 20 Feldspielerinnen im Spieltagskader, die jeweils 45 Minuten Spielpraxis sammeln durften.
Ein intensiver erster Durchgang startete mit Chancen und Torabschlüssen auf beiden Seiten. Vor 160 Zuschauerinnen und Zuschauern gelang den Frankfurterinnen in der 22. Minute der Führungstreffer. In der Folge arbeiteten sich die BVB-Frauen mit Abschlüssen, unter anderem von Alex Popp, an den Ausgleichstreffer heran. Bereits im Vorfeld hatte Markus Högner die Kopfballstärke von Lara Schmidt als neue Torgefahr verdeutlicht. In der 36. Minute war es die 25-Jährige, die im Sommer von Werder Bremen zu Schwarzgelb gewechselt war, die nach einem Freistoß per Kopf zum 1:1-Ausgleich traf. Kurz vor der Pause und bei 30 Grad in der prallen Sonne gingen die Frankfurterinnen erneut in Führung (45. +5).
Zur zweiten Halbzeit feierten auch Ricarda Walkling, Ramona Maier und Jacqueline Meißner ihr Debüt für die BVB-Frauen. Und nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff durften die Neuzugänge ihre erste erfolgreiche Co-Produktion bejubeln. Meißner überlief auf der rechten Außenbahn ihre Gegenspielerin und traf mit ihrem Abschluss den rechten Pfosten. Den Abpraller verwertete Maier in der 52. Minute souverän zum erneuten Ausgleich (2:2). Auch Meißner musste nicht lange auf ihren ersten Treffer für Schwarzgelb warten. In der 68. Minute war es erneut das Maier-Meißner-Duo, das nach einer flachen Hereingabe von der Torauslinie und einem Treffer aus kürzester Distanz zur 3:2-Führung vollendete.
In der Schlussphase drehten die BVB-Frauen richtig auf und erspielten sich zahlreiche Torchancen. Den vierten Treffer für Schwarzgelb erzielte Marina Scholz, nachdem sie im Eins gegen Eins mit der Frankfurter Torhüterin die Oberhand behielt (75.). Kurz vor Schluss erzielte Rita Schumacher aus gleicher Position den letzten Treffer des Spiels (87.) – am Ende steht ein deutlicher 5:2-Erfolg auf der Anzeigetafel.
„Besonders in der zweiten Halbzeit hatten wir mit Meißner und Vogel ein gutes Tempo über die Außenbahnen. Auch über Maier, Walkling und Leubner konnten wir mit Tempo und zielstrebig nach vorne spielen“, resümiert Markus Högner die zweite Halbzeit. Der Cheftrainer zeigte sich zufrieden mit dem Auftakt, der ein Erfolgserlebnis in der Findungsphase der Mannschaft ist.
Nächster Härtetest gegen einen Bundesligisten: Am kommenden Freitag reisen die BVB-Frauen für eine Woche ins Trainingslager nach Westendorf in Österreich. Dort bestreiten die Borussinnen am Mittwoch (22.07., 17 Uhr) auf dem Rasenplatz in Hopfgarten im Brixental gegen den 1. FSV Mainz 05 ihr zweites Testspiel. PlutoTV wird die Partie live und kostenlos für alle BVB-Fans übertragen.
BVB-Frauen
Tore:
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