Borussia Dortmund
·10 de maio de 2026
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·10 de maio de 2026
Finale gegen Real Madrid. Wenn ihr das hört, was geht da in euch vor?
Luke Fahrenhorst: „Das ist schon etwas ganz Besonderes. Nicht nur, dass wir bei der ersten Teilnahme direkt ins Finale gekommen sind, sondern auch, dass es ausgerechnet gegen Real Madrid geht. Das ist ein besonderes Spiel – nicht nur für uns, sondern für ganz Dortmund, für den gesamten Verein. Gerade durch das Champions-League-Finale damals kommen ja auch viele Erinnerungen hoch. Das ist schon sehr cool.“
Tony Reitz: „Da schließe ich mich auf jeden Fall an. Gegen so einen großen Klub im Finale zu spielen – und dann noch gegen Gegenspieler, die wahrscheinlich eine überragende Qualität haben werden –, darauf freue ich mich riesig.“
Luke Fahrenhorst: „Mir bedeutet das auf jeden Fall sehr viel. Ich durfte die Erfahrung ja schon in der Youth League machen, wo wir dann leider ausgeschieden sind. Umso mehr freut es mich, dass wir jetzt beim ersten Mal im Premier League International Cup direkt ins Finale gekommen sind. Und dann gleich gegen so einen Gegner – das macht es noch besonderer.“
Tony Reitz: „Ich spiele ja noch nicht so lange hier in Dortmund, aber ich glaube, es ist egal, ob Youth League oder Premier League International Cup – generell ist es in einem Turnier schon etwas ganz Besonderes, ein Finale zu spielen. Auch gegen Real Madrid, das ist schon einzigartig, und auch eines der größten Spiele der Karriere bisher. Ja, das ist schon cool.“
Einzigartig ist ja auch, dass ihr in einem Mix aus U23- und U19-Spielern zusammenkommt. Wie klappt das in diesem Wettbewerb?
Tony Reitz: „Das klappt bis jetzt sehr gut. Wir sind ja schon im Finale. Mich überrascht es ein bisschen, dass wir eine so gute Abstimmung in der Mannschaft haben. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass wir eine gute ältere Achse haben und eine sehr, sehr wilde junge Achse, die dann aber auch die Spiele entscheidet. Aufgrund des Premier League International Cups trainieren manche dann auch wieder bei uns oben mit. Das ist schon ganz gut.“
Luke Fahrenhorst: „Da kann ich mich nur anschließen. Die Chemie zwischen den älteren und jüngeren Spielern ist wirklich sehr gut. Auch wenn wir nicht ständig zusammen trainieren, merkt man im gemischten Training sofort, dass es auf dem Platz zusammenpasst. Und wie schon gesagt: Wir stehen nicht ohne Grund im Finale.“
Luke Fahrenhorst: „Man lernt auf jeden Fall viel von den älteren Spielern wie Tony oder auch Almugera Kabar und den anderen, die dabei waren. Vor allem, wie erfahren sie schon sind. Die haben einige Spiele mehr auf dem Buckel als wir jüngeren Spieler. In Halbfinal- oder Viertelfinalmomenten ruhig zu bleiben – zum Beispiel gegen Everton, als wir hinten reingedrückt wurden und es trotzdem solide wegverteidigt haben, das nimmt man schon mit.“
Tony Reitz: „Vom reinen Lernfaktor her ist es eher so, dass die Jüngeren von den Älteren lernen. Aber die Jungen bringen dafür Frische mit, manchmal auch Frechheit ins Spiel. Und für sie ist es natürlich etwas Besonderes, wenn sie noch in der U19 spielen und dann mit den Älteren auflaufen. Das war für mich früher genauso. Am Ende kann jeder von jedem lernen. Jeder hat Fähigkeiten, die schon sehr gut sind, und Dinge, die noch verbesserungswürdig sind. Egal wie alt man ist oder in welcher Jugendmannschaft man spielt – das spielt keine große Rolle.“
Das Finale ist schon das siebte Spiel für den BVB. Welche Momente sind euch in diesem Wettbewerb in Erinnerung geblieben?
Tony Reitz: „Für mich war es das Spiel im Old Trafford. Schon die Fahrt zum Stadion hatte eine ganz besondere Ausstrahlung. Wenn man sich überlegt, wer da alles schon gespielt hat und in dieser Kabine saß – das war eines der coolsten Spiele, die ich je hatte. Aber auch ein Halbfinale in so einem Cup gegen einen spanischen Verein zu spielen oder im Viertelfinale gegen ein Premier-League-Team – das hat man nicht jeden Tag.“
Luke Fahrenhorst: „Das stimmt, das ist nicht alltäglich. Bei mir war es das Spiel gegen Sunderland im letzten Gruppenspiel, in dem wir gewinnen mussten, um weiterzukommen. Wir haben gegen eine sehr erfahrene Mannschaft gespielt, in der einige Spieler schon Premier-League-Erfahrung hatten. Drei, vier kamen aus Verletzungen zurück und haben dort mitgespielt. Insgesamt ist der Cup dadurch für mich sehr besonders.“
Ihr seid beide Kapitäne eurer Mannschaften. Wie viel Verantwortung bringt das mit sich?
Tony Reitz: „Ich glaube, die Verantwortung hängt nicht nur an der Binde. Klar, da schauen alle noch mal besonders hin, aber vor allem unsere Position bringt viel Verantwortung mit sich, weil wir eine ähnliche Rolle spielen. Wir sind im Zentrum, im Herz der Mannschaft. Gerade in K.o.-Spielen muss dieses Herz funktionieren, Ruhe bewahren – vor allem in den letzten Minuten, zum Beispiel gegen Everton. Oder jetzt gegen Real Sociedad: Man führt zwar mit zwei Toren, aber man weiß nie, ob man noch eins kassiert und es hinten raus wieder eng wird. Dann musst du die Mannschaft führen, dafür sorgen, dass alle mitgenommen werden und sich auf dich verlassen können. Diese zentrale Rolle spiegelt für mich auch wider, was ein Kapitän ist: Du musst Ruhe ausstrahlen und die Mannschaft mitziehen.“
Luke Fahrenhorst: „In erster Linie muss man Verantwortung übernehmen und ein Vorbild für die jüngeren Spieler sein. In der U19 sind einige zu den Profis hochgegangen, andere aus der U17 sind hochgekommen. Da ist es wichtig, im Training und im Spiel voranzugehen und die Jungs gut aufzunehmen. Es ist etwas sehr Besonderes, als Kapitän auf dem Platz zu stehen. Wie Toni schon gesagt hat, spielen wir eine zentrale Rolle auf dem Spielfeld. Wir müssen das Herz der Mannschaft sein und vorangehen. Bezogen auf den Premier League Cup spielt aber das gesamte Team eine riesige Rolle. Wir haben viele Dinge gemeinsam wegverteidigt – da kommen alle Charaktere zusammen.“
Letzte Frage, Jungs. Das Finale ist gespielt. Welche Schlagzeile würden ihr gerne danach in den Medien lesen?
Tony Reitz: „‚BVB revanchiert sich gegen Real Madrid im Finale.‘ Das wäre schon cool. Das ist der Traum.“
Der Nachwuchs von Borussia Dortmund nimmt in dieser Saison das erste Mal am renommierten Premier League International Cup teil. Das Turnier, das seit 2014 ausgetragen wird, findet in England statt und bietet internationalen Nachwuchsmannschaften die Möglichkeit, sich mit den besten U21-Teams der Premier League zu messen. Im Wettbewerb treten ausschließlich U21-Teams an, wobei maximal zwei Feldspieler und ein Torwart älter als 21 Jahre sein dürfen. Die Spiele werden entweder in den Profistadien der Gastgeber oder in Ausweichstadien ausgetragen. Das Turnierformat sieht vier Gruppen mit jeweils vier englischen Klubs der Premier League 2 und vier internationalen Teams vor, die von der Premier League eingeladen wurden. Jedes Team absolvierte vier Spiele, bei denen sich die Paarungen immer aus einem englischen und einem internationalen Team zusammensetzten. Die beiden bestplatzierten Teams jeder Gruppe qualifizierten sich für das Viertelfinale.
Borussia Dortmund war in die Gruppe D gelost worden und setzte sich gegen Leeds United, Manchester United, West Ham United und AFC Sunderland als Gruppenerster durch. Im Vierterfinale besiegte der BVB den FC Everton, ehe es über Real Sociedad ins Finale ging.
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