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·17 de junho de 2026
Dank Haaland-Doppelpack! Norwegen schlägt Irak

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·17 de junho de 2026

In der Nacht zu Mittwoch eröffneten Norwegen und der Irak die Fußballnacht. Die Skandinavier erwischten den besseren Start ins Turnier und setzten sich nach einer wilden ersten Halbzeit mit 4:1 gegen den Außenseiter aus dem Mittleren Osten durch.
Norwegen zählt nicht zuletzt wegen der souveränen Qualifikation in einer Gruppe mit Italien zu den Geheimfavoriten dieser Weltmeisterschaft. Trainer Stale Solbakken setzte wenig überraschend auf sein bewährtes 4-3-3 und schickte neben den Superstars Martin Ödegaard und Erling Haaland auch die beiden Bundesliga-Profis Julian Ryerson und Antonio Nusa von Beginn an aufs Feld.
Erwartet worden war ein dominanter Auftritt der Norweger, und über weite Strecken der ersten Halbzeit bestätigte sich dieses Bild auch. Wirklich zwingend wurde der Favorit allerdings zunächst kaum. Erst nach gut einer halben Stunde erspielte sich Norwegen die erste große Möglichkeit und nutzte diese direkt.
Der agile Nusa setzte sich auf der linken Seite durch und bediente Wolfe, der flach an den zweiten Pfosten spielte. Dort rauschte Haaland heran und drückte den Ball zur 1:0-Führung über die Linie. Nur wenig später hätte Sörloth nachlegen können, ließ die Chance auf das 2:0 jedoch liegen. Das sollte sich prompt rächen.
Nach einer butterweichen Flanke von Al-Ammari stieg Hussein im Strafraum am höchsten und wuchtete den Ball per Kopf zum 1:1 in das rechte Eck. Die Partie nahm nun plötzlich Fahrt auf. Und erneut war es Haaland, der zuschlug. Nach einem viel zu kurzen Rückpass von Tahseen auf Keeper Hassan roch der Norweger die Situation sofort, spritzte dazwischen und brachte den Torhüter so in Bedrängnis, dass dessen Klärungsversuch über Haaland hinweg ins eigene Tor sprang. Ein kurioser Treffer, der Norwegen die Führung zurückbrachte.
Ganz ungefährlich blieb der Irak trotz des erneuten Rückschlags aber nicht. In der fünfminütigen Nachspielzeit boten sich dem Team sogar noch mehrere gute Möglichkeiten auf den Ausgleich. Zunächst klärte Wolfe in höchster Not, danach trudelte ein abgefälschter Abschluss von Hussein nur knapp am Pfosten vorbei. Auch die anschließende Ecke sorgte noch einmal für Gefahr, doch ein Distanzschuss von Hashem landete letztlich nur auf dem Tornetz.
So ging Norwegen mit einer knappen 2:1-Führung in die Pause, ohne dabei restlos zu überzeugen. Der Irak hielt mutig dagegen und zeigte, dass diese Partie für den Favoriten deutlich unangenehmer werden könnte als zunächst erwartet.
Nachdem die ersten 45 Minuten noch absolut unterhaltsam verlaufen waren, bot der zweite Durchgang deutlich weniger Torraumszenen. Vor allem Norwegen war nun sichtlich um mehr Kontrolle und Ruhe bemüht. Es wirkte, als habe Stale Solbakken in der Pause diese Kontrolle eingefordert. Mit Erfolg.
Der Irak kam nach 53 Minuten zwar noch einmal zu einer guten Gelegenheit, als Hussein nach einem Kopfballverlängerung plötzlich frei zum Abschluss kam. Nyland reagierte jedoch stark und lenkte den Ball um den Pfosten. Es war die beste Chance auf den möglichen Ausgleich, danach verlor das Team aus dem Mittleren Osten aber zunehmend den Zugriff.
Norwegen hielt den Gegner in der Folge weitgehend vom eigenen Tor fern, ohne selbst lange wirklich gefährlich zu werden. Erst in der 77. Minute fiel die Entscheidung. Nach einer präzisen Ecke von Ödegaard stieg der kurz zuvor eingewechselte Ostigard am höchsten und köpfte zum 3:1 ein.
In der Schlussphase ließ Norwegen dann nichts mehr anbrennen und brachte die Führung kontrolliert über die Zeit, Haaland scheiterte nach 83 Minuten an Hassan und verpasste somit den Dreierpack. In der letzten Minute der Nachspielzeit setze sich der City-Star per Kopf am zweiten Pfosten durch und assistierte somit Thorstvedt, der sein Kopfballduell ebenso gewann und den Ball mit etwas Glück im Tor unterbringen konnte.
Es war kein spektakulärer, aber ein souveräner zweiter Durchgang der Skandinavier, die damit die ersten drei Punkte im Turnier verbuchten.
Am zweiten Spieltag wartet auf Norwegen mit Senegal allerdings ein deutlich anderes Kaliber. Der Irak trifft derweil auf Turnierfavorit Frankreich.







































