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·22 de março de 2026

"Dann will man es auch packen": VfL-Aufstieg wird wahrscheinlicher

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Mit dem 1:0 in Hoffenheim feierte der VfL Osnabrück am Sonntag den sechsten Sieg in Folge, ist als einziges Team im deutschen Profifußball in diesem Jahr weiterhin ungeschlagen und liegt vorerst sieben Punkte vor den Plätzen zwei und drei. Der achte Zweitliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte wird wahrscheinlicher.

"Viel zu spannend gemacht"

Während die mitgereisten Fans lautstark "Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey" riefen und die Spieler dazu vor dem Gästeblock auf und ab hüpften, war einer ganz ruhig: Trainer Timo Schultz. Auch im Interview mit "MagentaSport" war beim 48-Jährigen kein Anzeichen von Euphorie zu sehen, stattdessen sprach er abgeklärt von einem "absolut verdienten Sieg". Sogar einen Kritikpunkt hatte Schultz ausgemacht – nämlich die Tatsache, dass es sein Team "viel zu spannend gemacht" habe. "Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir eine Menge gute Konterchancen, die wir nicht gut ausspielen. Am Ende hat ein Tor gereicht, aber mit den Möglichkeiten nach Balleroberungen sind wir wirklich fahrlässig umgegangen."


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Für das Tor zeichnete sich abermals David Kopacz verantwortlich, der im vierten Spiel in Folge traf und dabei dreimal das 1:0 erzielte – dieses Mal nach einem Einwurf. "Ich freue mich einfach, dass wir uns für unsere Teamleistung belohnt haben", blieb der Matchwinner aber ganz bescheiden. "Dass der Ball dann genau vor meinen Füßen landet, da sage ich natürlich danke", beschrieb der 26-Jährige seinen siebten Treffer in dieser Saison. Und während vorne ein Treffer für drei Punkte reichte, stand hinten zum 15. Mal in dieser Saison die Null. "Wir lassen einfach nichts anbrennen", hob Kopacz hervor, pflichtete aber auch seinem Trainer bei, "dass wir das Ding schon in der ersten Halbzeit zumachen können. Wenn es da schon 2:0 oder 3:0 steht, kann sich Hoffenheim nicht beschweren".

Vorerst sieben Punkte vor Verl und Cottbus

Drei Punkte gab es aber auch so, was in der Tabelle nun dafür sorgt, dass die Lila-Weißen vor den weiteren Partien des Sonntags satte sieben Punkte vor Verl (2.) und Cottbus (3.) liegen. Zwar könnte Essen den Vorsprung auf sechs Zähler verkürzen, dennoch wird der achte Zweitliga-Aufstieg der Niedersachsen immer wahrscheinlicher. Auch Kopacz bestätigte, dass dieser Gedanke längst in der Mannschaft gereift sei. "Der Trainer hat es ja auch schon mal formuliert. Ich glaube, wenn man da oben steht, will man es natürlich auch packen." Eigentlich kann sich der VfL nur noch selbst auf die Füße treten. "Das stimmt, das kann man so stehen lassen", meinte der Defensivspieler.

Acht Partien stehen im Endspurt noch an, zunächst geht es in zwei Wochen gegen Schlusslicht Schweinfurt weiter. Vorher bestreiten die Lila-Weißen in der Länderspielpause aber noch zwei Testspiele gegen Hannover (Mittwoch) und Mönchengladbach (Donnerstag). "Wir wollen so halbwegs im Rhythmus bleiben, vor allem auch die Jungs, die zuletzt wenig gespielt haben", erklärte Schultz den Testspiel-Doppelpack. "Zudem haben wir noch Themen, an denen wir arbeiten müssen, und dafür sind zwei gute Gegner genau richtig." Danach gibt es dann vier Tage frei. Ob Schultz in den nächsten Tagen und Wochen euphorischer wird, bleibt abzuwarten. In Richtung seiner Mannschaft meinte er aber: "Die Jungs sollen das genießen."

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