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·15 de março de 2026
Das Drittliga-Steno: Tabellenführer Osnabrück zieht davon - Duisburg geht in Rostock baden - Essen springt auf Platz 3 - 1860 bleibt Sechster

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·15 de março de 2026

Während der TSV 1860 am 29. Spieltag mit dem 0:0 gegen Wiesbaden immerhin unbesiegt bleiben und seine Ungeschlagen-Serie auf sechs Spiele in Folge ausbauen konnte, gab es für zwei weitere Aufstiegskandidaten dagegen empfindliche Niederlagen, die es erst einmal zu verkraften gilt: So verlor Energie Cottbus bereits am Freitagabend mit 1:4 in Aachen, desaströs war auch das 1:5 des nächsten 1860-Gegners MSV Duisburg am Samstagnachmittag in Rostock.
MSV-Trainer Didi Hirsch tobte nach dem Schlusspfiff bei MagentaSport: “Wir kriegen ja Tore, die Ecke war einfach lachhaft. Wir haben einfach schlecht verteidigt. Immer, wenn der Ball bei uns ins Abwehrdrittel gekommen ist, hast du ein schlechtes Gefühl gehabt. Wenn der Gegner im Sechzehner war, war es noch drastischer. Wenn du so verteidigst, kriegst du auch den Arsch richtig voll. Was uns in der Vergangenheit immer ausgezeichnet hat: Zweikampfstärke, Kompaktheit, ist schlechter geworden. Das Spiel nach vorne mit dem Ball ist eigentlich sogar noch besser geworden. Aber die Kombination passt so überhaupt nicht.” Hirsch war richtig perplex, dass seine Mannschaft so in sich zusammengefallen ist: “Da fehlen einem auch so ein bisschen die Worte. Das müssen wir jetzt intern analysieren. Und dann muss man bei der ganz großen Enttäuschung viele Dinge runterschlucken.”
Klar ist schon jetzt: Die verprügelten Meidericher müssen gegen die Löwen ohne Patrick Sussek auskommen. Er kassierte an der Ostsee die fünfte gelbe Karte.
Die Löwen, denen derzeit drei Punkte auf den Dritten Essen fehlen, können heute noch auf Rang sieben zurückfallen. Am Dienstagnachmittag beginnt die Vorbereitung auf das Traditionsduell an der Wedau am kommenden Sonntag. Ob dann Mittelfeldspieler Damjan Dordan dabei ist, ist fraglich. Er hat sich möglicherweise eine Bänderverletzung im Knie zugezogen. Kernspintomografie ist am Montag.
Eindrucksvoll marschiert dagegen Tabellenführer Osnabrück weiter vorne weit: Gegen Waldhof Mannheim hatten die Niedersachsen leichtes Spiel und gewannen deutlich mit 4:1 - sieben Punkte Vorsprung auf Platz vier. VfL-Trainer Timo Schultz will (noch) nicht abheben: “Wir können die Tabelle lesen. Wir müssen aber am Anschlag sein. Nächste Woche in Hoffenheim. Die haben uns im Hinspiel schön vorgeführt. Da müssen wir am Anschlag sein. Bei der 3-Punkte-Regel kann sich innerhalb von zwei bis drei Wochen alles ganz schnell ändern. Wir zählen unsere Punkte. Wir wissen, dass wir gut drauf sind. Wir haben Selbstvertrauen, das ist keine Frage. Aber das garantiert uns keinen Sieg in Hoffenheim.”
Ebenfalls siegreich war von den Aufstiegskandidaten Rot-Weiss Essen: Nachdem die Koschinat-Elf zunächst mit 3:0 gegen Aue geführt hatte, wurde es am Ende nochmal eng. Letztlich konnte sich RWE beim 3:2 gegen die Sachsen aber über drei Punkte freuen. “Ich wünsche mir ein bisschen mehr Souveränität”, erklärte RWE-Trainer Uwe Koschinat: “Am 29. Spieltag hat Rang 3 schon eine Aussagekraft, nun brauchen wir Kontinuität. In den Ergebnissen finde ich das verdammt stark.“
Zu einer Punkteteilung kam es beim 1:1 zwischen Saarbrücken und Regensburg; Viktoria Köln gab einen 2:0-Vorsprung beim TSV Havelse aus der Hand und verlor noch mit 2:3. Blöd gelaufen…
Das Drittliga-Steno im Überblick:









































