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·28 de fevereiro de 2025

"Der Riesenvorteil ist, dass …": Bricht Arminia den "Pokal-Fluch"?

Imagem do artigo:"Der Riesenvorteil ist, dass …": Bricht Arminia den "Pokal-Fluch"?

Fünf Tage nach dem sensationellen Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals steht für Arminia Bielefeld am Sonntag (19:30 Uhr) mit dem Duell gegen Stuttgart II wieder der Liga-Alltag an. Die spannende Frage dabei: Können die Ostwestfalen den "Pokal-Fluch" brechen?

Nie nach einem Pokalspiel gewonnen

So märchenhaft die bisherige Pokalreise der Arminia in dieser Saison auch ist, im Liga-Spiel direkt danach blieben die Bielefelder stets tor- und sieglos. Auf das 2:0 gegen Hannover folgte ein 0:0 in Essen, auch gegen Wiesbaden gab es nach dem 2:0 gegen Union Berlin eine Nullnummer, ehe es auf das 3:1 gegen Freiburg ein 0:3 in Dresden setzte. Läuft es gegen Stuttgart II nun besser? "Der Riesenvorteil ist, dass wir jetzt mal ein Heimspiel haben. Das heißt, wir haben auch keine Reisestrapazen vor uns", nannte Trainer Mitch Kniat im Vereins-TV einen Grund, warum es am Sonntag mit dem ersten Sieg direkt nach einem Pokalspiel klappt. In der Tat dürfen die Ostwestfalen nun erstmals nach einem Pokalspiel zuhause antreten. Was ebenfalls dafür spricht: Der VfB II ist auswärts in dieser Saison noch sieglos und holte bislang erst sechs Punkte auf fremdem Geläuf.


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Dennoch warnte Kniat vor den Schwaben: "Sie sind eklig, lassen den Gegner mit ihrer Doppelsechs laufen und sind eine extrem fleißige Mannschaft, die uns ganz, ganz hoch attackieren wird. Das wird eine extrem wichtige und harte Aufgabe." Entsprechend gelte es, Lösungen zu finden – sowohl im Anlaufen als auch gegen den Ball. "Wir brauchen dieselbe Leistung wie am Dienstag. Dann bin ich davon überzeugt, dass wir einen Dreier mitnehmen." Den Pokal-Coup habe das Team am Abend und auch am Tag danach genossen. "Sowas erlebt man natürlich auch nicht alle Tage." Doch spätestens seit Donnerstag liegt der volle Fokus auf Stuttgart. "Der Alltag heißt 3. Liga, und da bin ich auch froh drum", so Kniat.

Trio gelb-gesperrt

Nicht mit dabei sein werden in Lukas Kunze, Christopher Lannert und Joel Felix gleich drei gelb-gesperrte Spieler, zudem fällt Roberts Uldrikis nach seinem am Dienstag erlittenen Kreuzbandriss aus. "Der Junge ist mental extrem gefasst, hat das gut aufgenommen", berichtete Kniat. "Er hat auch sofort zu mir gesagt, dass es natürlich eine beschissene Situation sei, es aber gut wäre, dass wir weitergekommen sind. Sonst wäre es noch viel schlimmer gewesen." Am Freitag wurde der Stürmer operiert, bis zu seiner Rückkehr wird es nun mehrere Monate dauern. In dieser Saison wird das aber nichts mehr.

Auch Maximilian Großer war nach einem Zusammenprall angeschlagen aus der Partie gegangen, habe mittlerweile aber keine Kopfschmerzen mehr, so Kniat. "Es sieht alles top aus. Jetzt hoffe ich, dass die Ärzte ihn fürs Wochenende freigeben. Dann könnte er höchstwahrscheinlich sogar eingesetzt werden." Anstelle der drei gesperrten Spieler sollen Akteure aus der U19 den Kader aufrücken. Der Matchplan ist unabhängig vom Personal – vermutlich wird Kniat bei der Aufstellung wieder in den Ligamodus schalten – indes klar: "Wir müssen gucken, dass wir das Spiel übernehmen, dass wir sie laufen lassen und wir dann auch mal in der ersten Halbzeit das Tor machen." Damit der "Pokal-Fluch" im vierten Anlauf ein Ende nimmt. Es wäre der vierte Pflichtspielsieg in Folge. Rund 16.000 Tickets sind für die Partie bislang verkauft.

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