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·22 de janeiro de 2026
Der wahre Grund für den Sarco-Transfer bei Borussia Mönchengladbach

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·22 de janeiro de 2026

Borussia Mönchengladbach muss auch in den kommenden Wochen auf Tim Kleindienst, Robin Hack und Nathan Ngoumou verzichten. Wie die Rheinische Post berichtet, wird mit einer Rückkehr der drei Offensivspieler frühestens im März gerechnet. Selbst dann gilt es als fraglich, ob sie in dieser Saison noch einmal zu einer echten Option für den Kader werden können.
Diese Entwicklung ist besonders bitter für Borussia Mönchengladbach, da nach den Comebacks von Hack und Kleindienst im November große Hoffnungen bestanden, dass beide zeitnah wieder zur Startelf gehören würden. Doch mittlerweile deutet sich an, dass sich das Comeback aller drei Spieler weiter verzögert.
Die Dauer der Verletzungen ist außergewöhnlich lang:
Borussia Mönchengladbach will kein Risiko mehr eingehen. Daher ist es durchaus möglich, dass alle drei Spieler bis zum Saisonende am 16. Mai gegen Hoffenheim keine ernsthaften Alternativen mehr darstellen.
Auch vor dem Hintergrund dieser ungewissen Personalsituation hat sich Borussia Mönchengladbach kurzfristig für einen Transfer entschieden. Alejo Sarco wurde bis zum Saisonende von Bayer 04 Leverkusen ausgeliehen.
Der 20-jährige Argentinier ist offensiv flexibel einsetzbar: Er kann sowohl im Sturmzentrum agieren als auch über die Außenbahnen kommen. Gladbach erhofft sich durch Sarco mehr Tempo, Dynamik und Durchschlagskraft im letzten Drittel – Qualitäten, die dem Offensivspiel zuletzt deutlich gefehlt haben. Angesichts der finanziell begrenzten Möglichkeiten ergibt dieser Transfer durchaus Sinn.

Sarco Gladbachs neue Offensivoption – Photo by Joaquín Camiletti/Getty Images
Der Sarco-Transfer wurde jedoch nicht nur positiv aufgenommen. Sportdirektor Rouven Schröder war mit der klaren Vorgabe in das Wintertransferfenster gestartet, den Kader zu verkleinern. Durch die Verpflichtungen von Sarco und Takai sowie die Rückkehr von Tomas Cvancara stehen aktuell drei Zugänge nur einem Abgang – Oscar Fraulo – gegenüber. Der Kader ist somit vorerst sogar größer geworden.
Allerdings gibt es konkrete Abgangsgerüchte:Cvancara soll kurz vor einem Wechsel zu Celtic Glasgow stehen, Jonas Omlin wird mit dem AFC Sunderland in Verbindung gebracht und auch Jan Urbich könnte den Verein Richtung Preußen Münster verlassen. Schröder könnte sein Ziel der Kaderverkleinerung also noch erreichen.
Viele Gladbach-Fans hätten sich stattdessen gewünscht, den 17-jährigen Mohya stärker zu fördern, anstatt einen Leihspieler von Leverkusen weiterzuentwickeln. Gleichzeitig fehlt es der Offensive durch die Ausfälle von Kleindienst, Hack und Ngoumou massiv an Tempo und Explosivität. Die gesamte Verantwortung auf einen 17-Jährigen zu übertragen, wäre unter Berücksichtigung möglicher weiterer Ausfälle jedoch riskant.
Auch Trainer Eugen Polanski muss sich die Frage gefallen lassen, warum Mohya bislang so wenig Spielzeit erhält – denn das Talent bringt eigentlich alles mit, um das teilweise statische Offensivspiel unberechenbarer zu machen.
Mit Alejo Sarco erhält Borussia Mönchengladbach einen zusätzlichen Tempospieler, der zielstrebig den Abschluss sucht. Unter Berücksichtigung der Langzeitverletzten und der begrenzten finanziellen Mittel erscheint der Transfer sportlich sinnvoll – auch wenn er nicht alle Fans überzeugt.
Wie bewertet ihr den Sarco-Transfer bei Borussia Mönchengladbach? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare!
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🖊 Autor: Jan David Busch
📷Photo by IMAGO / fohlenfoto







































