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·02 de junho de 2026
Deutschlands Weg zur WM: 2026 So lief die WM-Qualifikation

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·02 de junho de 2026

Zwei blamable Vorrunden-Aus bei den vergangenen Weltmeisterschaften, dazu das bittere Ausscheiden bei der EURO 2024 im eigenen Land – die deutsche Nationalmannschaft stand vor der Qualifikation zur WM 2026 enorm unter Druck. Und hat geliefert!
Julian Nagelsmann sollte in der WM-Qualifikation nicht nur Ergebnisse liefern, sondern der Mannschaft auch wieder Stabilität und Identität geben. Am Ende gelang genau das: Deutschland sicherte sich letztlich souverän das Ticket für die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Start in die Qualifikation verlief allerdings alles andere als überzeugend. Gleich im ersten Gruppenspiel setzte es eine ernüchternde 0:2-Niederlage in der Slowakei. Sowohl defensiv als auch offensiv offenbarte die DFB-Elf große Probleme. Entsprechend laut fiel die Kritik nach dem Auftakt aus.
Nagelsmann blieb dennoch ruhig und sprach von einem „Warnschuss zum richtigen Zeitpunkt“. Tatsächlich sollte es anschließend besser werden.
Nur wenige Tage nach der Niederlage in Bratislava präsentierte sich Deutschland gegen Nordirland deutlich verbessert. Beim 3:1-Erfolg spielte die Mannschaft mutiger und zielstrebiger nach vorne. Vor allem die zweite Halbzeit machte Hoffnung. Deutschland kombinierte schneller, gewann viele zweite Bälle und setzte den Gegner früh unter Druck.
Besonders Jamie Leweling und Nadiem Amiri nutzten diese Partie, um Eigenwerbung zu betreiben. Letztgenannter sorgte dann für die 2:1 Führung im zweiten Durchgang.
Gegen Luxemburg ließ die DFB-Elf rund vier Wochen später ebenfalls nichts anbrennen. Beim souveränen 4:0 kontrollierte Deutschland die Partie von Beginn an und ließ defensiv kaum etwas zu. Ganz so souverän war es drei Tage später gegen Nordirland (1:0) zwar nicht, doch auch hier fuhr die DFB-Elf wichtige drei Zähler ein.
Vor dem letzten Spieltag blieb die Gruppe dennoch spannend. Deutschland führte zwar die Tabelle an, doch die Slowakei lag nur drei Punkte dahinter. Damit wurde das direkte Duell am letzten Spieltag in Leipzig praktisch zum Endspiel um den Gruppensieg und die direkte WM-Qualifikation.
Ausgerechnet in diesem entscheidenden Spiel zeigte die Nationalmannschaft ihre beste Leistung der gesamten Qualifikation. Beim 6:0-Erfolg spielte sich die DFB-Elf phasenweise in einen Rausch. Schon zur Halbzeit war die Partie quasi entschieden.
Nick Woltemade eröffnete den Torreigen, danach trafen Serge Gnabry und Leroy Sané. Besonders Sané präsentierte sich in Topform und war kaum zu stoppen. Nach der Pause erhöhten Ridle Baku und der eingewechselte Assan Ouédraogo. Die Slowakei fand über die gesamte Spielzeit keinen Zugriff auf das deutsche Angriffsspiel.
Mit dem klaren Sieg sicherte sich Deutschland nicht nur den Gruppensieg, sondern setzte zudem ein wichtiges Signal Richtung WM-Endrunde.
Die nackten Zahlen der Qualifikation können sich sehen lassen: fünf Siege aus sechs Spielen, dazu ein Torverhältnis von 16:3. Noch wichtiger war allerdings der Gesamteindruck. Trotz des misslungenen Auftakts blieb man letztlich souverän.
Trotzdem ließ es sich der Bundestrainer nicht nehmen, zu experimentieren. Nagelsmann ließ deutlich flexibler spielen als seine Vorgänger. Deutschland wechselte häufiger die Grundordnung und suchte schneller den Weg zum Tor.
Auch wenn Kritiker immer wieder bemängelt haben, dass der Bundestrainer keine Stammformation gefunden und zu selten mit gleicher Startelf gespielt habe, ist durchaus eine Entwicklung unter Nagelsmann zu erkennen.
Natürlich bleiben trotz der gelungenen Qualifikation einige Fragezeichen. Die ungelöste Torwartfrage zog sich durch die gesamte Qualifikation, außerdem fehlt Deutschland nach wie vor ein klassischer Mittelstürmer von absolutem Weltklasseformat.
Trotzdem reist die Nationalmannschaft mit deutlich mehr Selbstvertrauen zur WM 2026 als noch vor einem Jahr. Die Qualifikation hat gezeigt, dass wieder eine klare Idee erkennbar ist – sowohl spielerisch als auch personell.
Ob Deutschland bei der Weltmeisterschaft tatsächlich um den Titel mitspielen kann, wird sich erst gegen die großen Nationen zeigen. Die Grundlage dafür wurde in der Qualifikation aber gelegt.







































