Fussballdaten.de
·22 de janeiro de 2026
Die reichsten Klubs der Welt laut Deloitte – und was ist mit Bayern und dem BVB?

In partnership with
Yahoo sportsFussballdaten.de
·22 de janeiro de 2026

Deloitte hat erneut seinen Bericht über die reichsten Fußballklubs veröffentlicht. In den Top 20 finden sich wieder der FC Bayern München und Borussia Dortmund. Beide Vereine konnten sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessern. Hier sind die Details des Berichts für die Saison 2024/25.
Es handelt sich um die 29. Ausgabe des Berichts mit dem offiziellen Titel „Deloitte Football Money League“. Das weltweit bekannte Analyseunternehmen richtet seinen Fokus auf die 20 umsatzstärksten Fußballklubs der Welt.
Bevor wir auf das Ranking selbst eingehen, lohnt sich ein Blick auf die Gesamtentwicklung: Die Top-20-Klubs steigerten ihre Einnahmen erneut und überschritten erstmals in der Geschichte des Berichts die Marke von 12 Milliarden Euro.
In der Saison 2024/25 erwirtschafteten die führenden Fußballklubs insgesamt 12,4 Milliarden Euro – ein Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zur Vorsaison.
Ein wesentlicher Faktor für die zusätzlichen Einnahmen war die FIFA Klub-Weltmeisterschaft. Die teilnehmenden Teams verzeichneten dadurch erhebliche Mehreinnahmen – darunter sowohl der FC Bayern München als auch Borussia Dortmund.
Real Madrid führt das Deloitte-Ranking erneut an. Die Königlichen sind weiterhin der einzige Verein, der Einnahmen von über einer Milliarde Euro generieren konnte.
Einen Rückgang von sechs Prozent bei den Spieltagseinnahmen kompensierte Real durch starke Verkaufszahlen im Merchandising-Bereich sowie höhere Sponsorenerlöse. Am Ende stand ein Gesamtumsatz von 1,161 Milliarden Euro.
Eine der Überraschungen des diesjährigen Rankings ist der FC Barcelona. Die Katalanen nahmen nicht an der Klub-Weltmeisterschaft teil und trugen ihre Heimspiele wegen des Umbaus des Camp Nou in einem Ausweichstadion aus. Dennoch steigerten sie ihre Einnahmen und kehrten auf Platz zwei des Rankings zurück – erstmals seit der Saison 2019/20 wieder auf dem Podium.
Barcelona erzielte Einnahmen in Höhe von 974 Millionen Euro. Angesichts der Stadionrenovierung ist das ein starkes Ergebnis. Allerdings nutzte der Klub in diesem Zeitraum verschiedene finanzielle Maßnahmen zur Stabilisierung der Liquidität, darunter den Verkauf von VIP-Logen im neuen Stadion, der einmalig rund 70 Millionen Euro einbrachte. Unabhängig davon ist das Resultat beeindruckend.
Der FC Bayern München verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze. Die Münchner erzielten Einnahmen von 861 Millionen Euro. Der wesentliche Anstieg resultierte aus den Prämien für die Teilnahme an der Klub-Weltmeisterschaft sowie höheren Erlösen aus TV-Rechten.
In der Vorsaison lag der Umsatz noch bei 765 Millionen Euro. Ein Plus von fast 100 Millionen Euro ist ein beachtlicher Erfolg für den finanzstärksten Klub Deutschlands.
Bayern und Barcelona verdrängten damit Manchester City und Paris Saint-Germain vom Podium.
Auch Borussia Dortmund steht finanziell solide da. Der Klub vom Signal Iduna Park erwirtschaftete in der vergangenen Saison 531 Millionen Euro – rund 20 Millionen mehr als im Vorjahr. Trotz der verbesserten Einnahmen fiel der BVB im Ranking um einen Platz zurück und belegt nun Rang zwölf.
Eine große Überraschung ist der Einzug des VfB Stuttgart in die Top 20 des Rankings. Zum ersten Mal seit der Saison 2009/10 gehört der Klub wieder zu diesem exklusiven Kreis.
Ein Umsatzanstieg von 79 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ermöglichte dem Bundesligisten Einnahmen in Höhe von 296 Millionen Euro. Das reichte für einen starken 18. Platz im Ranking.
Der deutliche Sprung ist natürlich vor allem auf die Teilnahme des VfB an der Champions League sowie die Modernisierung der MHP Arena zurückzuführen. Man kann sagen, dass Stuttgart seine Chance in diesem Wettbewerb wirtschaftlich voll ausgeschöpft hat.
Zu den größten Gewinnern gehört der FC Liverpool. In seiner Meisterschaftssaison in der Premier League erzielten die Reds höhere Einnahmen als Manchester City und wurden damit zum umsatzstärksten Klub Englands. Liverpool kam auf 836 Millionen Euro – über 120 Millionen mehr als im Vorjahr. Damit kletterte der Verein von Platz acht auf Rang fünf. Bemerkenswert: Erstmals in der Geschichte des Rankings befindet sich kein Premier-League-Klub unter den Top vier.
Ein weiterer Bundesligist, Eintracht Frankfurt, landete knapp außerhalb der Top 20. Der Klub erwirtschaftete rund 270 Millionen Euro und lag damit nur sechs Millionen Euro hinter dem zwanzigsten West Ham United. Für die Eintracht bedeutet dies einen Aufstieg um vier Plätze sowie eine Einnahmensteigerung von fast 25 Millionen Euro.
Abschließend ist festzuhalten, dass hohe Umsätze nicht zwangsläufig Gewinne bedeuten. Mindestens vier Klubs aus den Top 20, die ihre Finanzlage offenlegen, schlossen die vergangene Saison mit einem Verlust ab.
Ein prominentes Beispiel ist der FC Barcelona. Trotz hoher Einnahmen verzeichneten die Katalanen ein Minus von sieben Millionen Euro und kämpfen weiterhin mit den Vorgaben des Financial Fair Play der spanischen Liga.
Real Madrid – 1,161 Milliarden Euro
FC Barcelona – 974,8 Millionen Euro
Paris Saint-Germain – 837 Millionen Euro
FC Liverpool – 836,1 Millionen Euro
Manchester City – 829,3 Millionen Euro
FC Arsenal – 821,7 Millionen Euro
Manchester United – 793,1 Millionen Euro
Tottenham Hotspur – 672,6 Millionen Euro
FC Chelsea – 584,1 Millionen Euro
Inter Mailand – 537,5 Millionen Euro
Borussia Dortmund – 531,3 Millionen Euro
Atlético Madrid – 454,5 Millionen Euro
Aston Villa – 450,2 Millionen Euro
AC Mailand – 410,4 Millionen Euro
Juventus Turin – 401,7 Millionen Euro
Newcastle United – 398,4 Millionen Euro
VfB Stuttgart – 296,3 Millionen Euro
Benfica Lissabon – 283,4 Millionen Euro
West Ham United – 276 Millionen Euro
—
Eintracht Frankfurt – 269,9 Millionen Euro







































