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Nur die Raute

·16 de março de 2026

Die Tabelle täuscht: Der HSV ist so schlecht wie lange nicht!

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Bei einem Blick auf die Tabelle dürfte aktuell kaum einem HSV-Fan angst und bange werden. Seit Wochen punktet die Mannschaft zuverlässig. 

Genauer gesagt sammelte sie in den letzten sieben Spielen beachtliche elf Zähler. Spannt man den Bogen noch weiter zurück, finden sich gerade einmal zwei Niederlagen aus zehn Spielen. Das Resultat ist ein vermeintlich beruhigender elfter Tabellenplatz samt sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang.


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Diese Kennzahlen spiegeln allerdings nur bedingt wider, was der HSV zuletzt auf dem Platz zeigte – und das war schlichtweg zu wenig. Die letzte wirklich überzeugende Leistung boten die Rothosen am 14. Februar gegen Union Berlin (3:2).

Seitdem gab es jede Menge Magerkost. Beim Auswärtsspiel in Mainz (1:1) erkämpfte man sich immerhin einen Punkt, die anschließenden Heimspiele gegen die Top-Teams aus Leipzig (1:2) und Leverkusen (0:1) wurden einigermaßen chancenlos verloren.

Gegen die Keller-Konkurrenten Wolfsburg (2:1) und Köln (1:1) trat nur bedingt Besserung ein. Die auffällige wie bittere Erkenntnis ist vor allem, dass sich der HSV in Puncto Chancenkreation wieder ähnlich schwer tut wie zu Saisonbeginn.

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Foto: Getty Images

HSV verfällt offensiv in alte Muster

Beide Tore gegen Wolfsburg resultierten aus Elfmetern, die wiederum die Folge einer Standardsituation waren. Gegen die unbändige Physis von Ausnahmetalent Luna Vuskovic wussten sich die Wölfe zweimal nur mit einem Foul zu helfen.

Auch gegen Köln bedurfte es eines weiteren Ausnahmemoments eines Ausnahmekönners: Fabio Vieira traf aus 14 Metern mit einem traumhaften Außenrist-Lupfer zum 1:0!

Ohne die vereinzelten Glanzlichter seiner beiden besten Individualisten ist der HSV im März 2026 jedoch vor allem eines: erschreckend harmlos! In den vergangen fünf Spielen wies man stets weniger Expected Goals und weniger Abschlüsse als der Gegner auf. Eine solche Reihe an Biedermann-Auftritten lieferte der Aufsteiger schon seit Monaten nicht mehr ab.

Und während auswärts immerhin die kämpferische Leistung passte und letztlich auch zu Punkten führte, ließ der HSV in den vergangenen drei Heimspielen die sonst so volkspark-typische Energie vermissen. Gerade gegen Köln war der Mannschaft zu keinem Zeitpunkt ein unbedingter Siegeswille anzusehen.

Positiv: Trotz der jüngsten spielerischen Regression liegt das Team von Merlin Polzin weiterhin voll im Soll! Der HSV hat den Klassenerhalt mehr als nur in den eigenen Händen und könnte – je nach weiterem Saisonverlauf – mit nur fünf oder sechs Punkten das rettende Ufer erreichen. Doch an die gegen Gladbach, Bayern oder Union Berlin gezeigten Leistungshöhen kommt man aktuell nicht mehr heran.

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