Doppel-Rot im Derby: Was HSV-Co-Trainer Favé gesagt haben soll | OneFootball

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·19 de abril de 2026

Doppel-Rot im Derby: Was HSV-Co-Trainer Favé gesagt haben soll

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Das Nordderby zwischen dem Werder Bremen und dem HSV (1:3) hatte vieles zu bieten. Dazu zählt vor allem aber reichlich Diskussionsstoff rund um Schiedsrichter Florian Exner.

Der Unparteiische aus Siegen verteilte im Weserstadion gleich vier rote Karten (den Platzverweis gegen Bakery Jatta nahm er nach Ansicht der VAR-Bilder wieder zurück) und machte vor allem in der zweiten Halbzeit nicht mehr den Anschein, die Partie im Griff zu haben.


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In der Nachspielzeit eskalierte das Treiben auf dem Platz endgültig. Nach dem 3:1-Siegtreffer durch Cameron Puertas kam es vor der HSV-Fankurve zu einer Rudelbildung, die auch die Gemütszustände auf den Trainerbänken hochkochen ließ. Exner griff hart durch und stellte unter anderem HSV-Co-Trainer Loic Favé vom Platz.

Die Entscheidung fiel offenbar unmittelbar nach einer kurzen verbalen Interaktion. Laut Mopo soll Favé zum Schiedsrichter gesagt haben: „Du bist nervös, wie auf Pauli.“ Damit spielte der Polzin-Assistent auf eine umstrittene Spielleitung Exners in der Vorsaison an, als dieser zwei Spieler des braun-weißen Stadtrivalen vom Platz gestellt hatte.

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Foto: Getty Images

HSV wittert Konzessionsentscheidung

Dass diese Aussage direkt zu einem Platzverweis führte, wirft Fragen auf. Beobachter konnten erkennen, dass Exner „keine Sekunde zögerte, sondern sofort rot zückte“. Auf Bremer Seite schickte er zudem Co-Trainer Jan Hoepner vom Feld.

Doch auch auf sportlicher Ebene fühlte sich der HSV mehrfach benachteiligt. Vor dem 2:1 von Werder reklamierten die Hamburger ein nicht gepfiffenes Foulspiel. Wie die Mopo berichtet, sei hinter vorgehaltener Hand sogar von einer möglichen „Konzessionsentscheidung“ die Rede gewesen. Denn auch vor dem 1:1 des HSV war es zwischen Robert Glatzel und Karim Coulibaly zu einem etwas physischeren Zweikampf gekommen.

Zusätzlich sorgte die rote Karte gegen Philip Otele für Diskussionen. HSV-Coach Polzin fand deutliche Worte und bezeichnete die Entscheidung als „zu 100 Prozent“ falsch. Als Grund für die Niederlage und eine erneut enttäuschende HSV-Leistung wollte der Coach den Auftritt Exners jedoch nicht gelten lassen.

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