come-on-fc.com
·05 de fevereiro de 2026
Ein ganz anders geplanter Abschied: Max Finkgräfe kehrt mit Leipzig zum 1. FC Köln zurück

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·05 de fevereiro de 2026


Simon Bartsch
5 Februar, 2026
Vier Jahre trug Max Finkgräfe das Trikot des 1. FC Köln, wurde vom Jugendspieler zum Shootingstar und U-Nationalspieler. Im Sommer wechselte der 21-Jährige nach Leipzig und kommt dort auf kaum Einsatzzeit. Am Ende hat sich der Wechsel vor allem für den FC gelohnt, der das Eigengewächs eigentlich gar nicht abgeben wollte.

Max Finkgräfe kommt bei RB Leipzig noch nicht zum Zug
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.



Es waren gleich mehrere Clubs, die vor etwas mehr als einem Jahr um die Gunst des Kölner Eigengewächses buhlten. Als das Winter-Transferfenster damals schloss, war die Hoffnung bei vielen FC-Fans groß, dass Max Finkgräfe beim FC vielleicht doch noch die Kurve, mehr Einsatzzeit bekommen würde. Der Linksverteidiger spielte unter Gerhard Struber bis zum Februar ganze fünf Mal, in der Rückrunde setzte der Österreicher dann häufiger auf das Kölner Talent. Doch so wirklich rund lief es für Finkgräfe nicht mehr. Und schon wieder gab es Gerüchte um einen Wechsel. Und das wiederum ein Jahr nachdem der Außenverteidiger einer der wenigen Lichtblicke bei den Geißböcken in der Abstiegssaison war. Finkgräfe hatte damals auf Zukunfts-Gespräche gehofft, die habe es aber nicht gegeben.
Und so schien ein Wechsel aus Sicht des Spielers nur eine Frage der Zeit. „Ich kann verstehen, dass bei Max eine gewisse Unzufriedenheit herrscht, auch weil er eine hohe Erwartungshaltung an sich selber hat. Ich habe mit ihm schon sehr offen darüber gesprochen und denke, dass seine Entwicklung beim 1. FC Köln noch nicht vorbei ist“, sagte Thomas Kessler im Mai letztes Jahres. Doch sie war im Sommer vorbei. Und das, obwohl dem Abwehrspieler ein Angebot vorgelegen haben soll. Finkgräfe entschied sich trotz laufendem Vertrag gegen einen Verbleib, der FC hätte das Eigengewächs gerne behalten. Leipzig bezahlte letztlich rund vier Millionen Euro und alleine dadurch haben sich die Vorzeichen dieses Transfers verändert.
Denn Kessler wusste die Erlöse aus den Transfers von Finkgräfe und auch Damion Downs gut einzusetzen. Der Geschäftsführer der Geißböcke hat dem Kader ein neues Gesicht verliehen, den FC spielt eine beachtliche Runde, zahlreiche Transfers sind gut eingeschlagen, haben ihren Wert bereits gesteigert – ein sportlicher und wirtschaftlicher Gewinn. Die Entwicklung von Finkgräfe hat der FC nicht mehr vorangetrieben, aber sicherlich bei RB Leipzig im Auge behalten. Und die ist sicherlich nicht so vorangeschritten, wie es sich der Youngster erhofft hat. Der Ex-Kölner kommt in der Liga auf drei Einsätze, gerade einmal 37 Spielminuten. In Leipzig ist man bemüht, zu betonen, dass es sich bei Finkgräfe um einen Perspektivspieler handle, der seine Zeit bekomme und da sein soll, wenn David Raum ausfalle.
Das ist aber eher selten der Fall. RB will zudem mit dem Nationalspieler verlängern, baut auf den Kapitän. Die Perspektive ist für Finkgräfe sicherlich nicht die beste. Am Sonntag kehrt der 21-Jährige wieder zurück nach Köln, zu jenem Verein, den Finkgräfe nach eigener Aussage viel zu verdanken habe. Durch Verletzungen war der Spieler im Nachwuchs immer wieder zurückgeworfen worden. Beim FC fand er Halt, das Vertrauen, wurde zum Bundesligaspieler geformt. „Das vergesse ich dem Verein nie“, hatte Finkgräfe 2024 gesagt. Verletzungsbedingt verpasste „Finke“ auch das Hinspiel in Leipzig. Es wird also eine besondere Rückkehr für den ehemaligen FC-Profi. Ob sie mit Einsatzzeit im Kölner Stadion verbunden ist, erscheint aber eher fraglich.
Ao vivo


Ao vivo


Ao vivo




































