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·04 de fevereiro de 2026
Ein Jahr Niko Kovac: Wie hat sich der Fußball des BVB verändert?

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Seit dem 2. Februar 2025 ist Niko Kovac im Amt des Cheftrainers von Borussia Dortmund. Wie hat sich der Fußball des BVB unter seiner Regie verändert? Neben einer deutlichen Verbesserung in einem wichtigen Bereich des Spiels gibt es auch weiterhin Anlass, das Team besser einzustellen, meint zumindest fussballdaten.de.
Die ziemlich offensichtliche Verbesserung ist die defensiv wiedererlangte Stabilität. Lediglich 1,1 Gegentore erhielt das Team von Niko Kovac in allen Spielen, seit er die Verantwortung trägt. Unter seinem glücklosen Vorgänger Nuri Sahin waren es noch 1,7 Gegentore im Schnitt gewesen, was in Konsequenz sehr rasch zur Trennung des früheren Spielers von Borussia Dortmund führte.
Sieben Siege aus acht Spielen in der letzten Phase der vorigen Saison hievten den Club zudem doch noch in die Ränge, die für die Champions-League-Teilnahme nötig sind. Ein Gewaltmarsch durch die Bundesliga, den sich Kovac durchaus ans Revers heften darf. Defensiv läuft es auch in der neuen Saison sehr gut. 19 Gegentore nach 20 Spieltagen unterbieten den Gesamtschnitt aus Kovac‘ Amtszeit sogar noch, wobei da die Partien in der Champions League vor allem zuletzt ein etwas anderes Bild ergeben.

Foto: Getty Images
In der Bundesliga gab es zudem nur eine Niederlage, natürlich beim Branchenführer FC Bayern München. Ansonsten ist das Team noch ungeschlagen, spielt nach dem Geschmack nicht nur von fussballdaten.de aber zu häufig Remis. Insbesondere die nach eigener Führung noch vergebenen Punkte, wie beim FC St. Pauli oder in jüngerer Vergangenheit gegen den VfB Stuttgart und den Hamburger SV stechen da ins Auge. In diesen Partien verließ den BVB seine sonst so stabile Defensive in den entscheidenden Momenten.
Ebenso beklagen viele die mangelnde Attraktivität des Offensivspiels unter Niko Kovac. Hierzu liefert fussballdaten.de zwar keine Zahlen, doch ist der ästhetische oder emotionale Wert von Offensivaktionen ohnehin schwer in Zahlen zu messen.
Nicht nur bei den genannten Remis, auch bei gewonnenen Spiele zeige sich ein stets ähnliches Muster, das sich wie folgt beschreiben lässt. „Vor allem der fehlende Zugriff im Mittelfeld und das ideenlose Angriffsspiel gegen tiefstehende Gegner sind Schwachpunkte im Spiel der Borussia, die sich regelmäßig wiederholen.“
Was nichts daran ändere, dass der BVB wieder die zweite Kraft im Fußball sei, der auch sportliche Stärke zurückgewonnen habe. Die Herausforderung, in der Offensive mehr Glanz und mehr mitreißende Begeisterung zu versprühen, bleibe für Kovac aber auch in seinem zweiten Jahr bei Borussia Dortmund bestehen.








































