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·28 de fevereiro de 2026
"Eine Frechheit": Darmstadt hadert mit Schiri-Entscheidungen

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Nach der 1:3-Niederlage gegen Dynamo Dresden herrschte großer Frust beim SV Darmstadt 98 über Schiedsrichter Lars Erbst. Die Gäste fühlten sich verschaukelt und stellten die Ansetzung in Frage.
Es waren zwei knifflige Situationen, bei denen Darmstadt das Nachsehen hatte. Zunächst sah Dynamo-Verteidiger Thomas Keller in der 7. Minute nach einem Halten gegen Isac Lidberg vor dem Strafraum nur die gelbe Karte. Auf der anderen Seite zog Schiedsrichter Lars Erbst direkt Rot, als Patric Pfeiffer kurz vor der Pause zur Notbremse griff. "Wenn überhaupt, dann muss er es andersherum pfeifen", meinte ein aufgebrachter Florian Kohfeldt nach der Partie bei "Sky".
Der Darmstadt-Trainer sah im Foul gegen seinen Topstürmer Lidberg die Verhinderung einer unmittelbaren Torchance: "Er geht zum Tor, da ist keiner mehr, der noch eingreifen kann. Plus: Es ist ein Halten. Uns wird immer gesagt: Halten ist viel schlimmer, als wenn die Aktion zum Ball geht." Pfeiffers Grätsche hingegen ging Kohfeldts Ansicht nach "zum Ball. Achtet auch auf Akiyama. Der Ball geht nach außen weg, Akiyama hat den klar kürzeren Weg zum Tor", erklärte der 43-Jährige und fragte: "Wie kann man da auf die Idee kommen, eine Rote Karte zu geben?"
Mit noch drastischeren Worten machte Torwart Marcel Schuhen seinem Ärger über die strittigen Entscheidungen Luft. Die Rote Karte gegen sein Team bezeichnete er als "eine Frechheit". Der Keeper steigerte sich in seinen Frust hinein und hinterfragte die Ansetzung von Schiri Erbst, der am Freitagabend sein 24. Zweitligaspiel leitete. Eine solche Auswahl "bei so einem emotionalen Spiel ist eine absolute Vollkatastrophe. Ich glaube, wir brauchen gerade in so einer Situation im Aufstiegskampf Schiedsrichter, die so eine Stimmung auch gewohnt sind. Die wissen, was passiert." Ein unerfahrener Unparteiischer wie Erbst habe bei so einer Partie "nicht zu suchen", schimpfte Schuhen.
Ohnehin haben die Darmstädter den Eindruck, dass sich die nachteiligen Entscheidungen zuletzt häuften. "Wir hatten letzte Woche schon ein großes Problem mit dem Schiedsrichter, jetzt haben wir das Gefühl, es ist einfach zu viel. Heute ist es so offensichtlich falsch, das kann nicht ohne Kommentar bleiben", machte Kohfeldt klar. Dafür, dass Schiedsrichter Erbst sich unmittelbar nach dem Spiel nicht äußern wollte, hatte der Coach aber Verständnis: "Da muss ich wirklich sagen, das finde ich besser. Besser erstmal wegfahren und alles ist gut. Da mache ich ihm keinen Vorwurf". Für die Darmstädter war die ärgerliche Niederlage ein kleiner Rückschlag im Aufstiegskampf. Nun kann die Konkurrenz aus Elversberg und Paderborn am Tabellenzweiten vorbeiziehen.
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