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·15 de fevereiro de 2026
Eintracht Frankfurts Zu-Null-Sieg zeigt, wie tief Gladbach gefallen ist

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·15 de fevereiro de 2026

Albert Riera feiert mit der Eintracht einen souveränen Heimsieg gegen Mönchengladbach. Die Borussia bleibt im zehnten Duell in Folge ohne Dreier gegen Frankfurt.
Sieben Spiele ohne Sieg, 63 Tage ohne Dreier – und dann kommt Albert Riera und gewinnt sein erstes Heimspiel als Frankfurter Trainer gleich mit 3:0. Ich gestehe: Das ist mehr, als ich erwartet hatte. Nicht weil ich Riera unterschätze, sondern weil diese Eintracht in den vergangenen Wochen so verunsichert wirkte, dass ein souveräner Sieg gegen jeden Gegner wie ein kleines Wunder erschien.
Meine Hauptthese ist simpel: Dieser Sieg gegen Gladbach zeigt weniger, wie gut Frankfurt plötzlich ist, sondern wie tief die Borussia Mönchengladbach gefallen ist. Sechs Spiele ohne Sieg, zehn Partien ohne Dreier gegen die Eintracht – das sind keine Statistiken, das ist Murks. Die Gladbacher hatten mehr Ballbesitz, aber was nützt das, wenn am Ende drei Gegentore stehen und die eigenen Abschlüsse so harmlos sind, dass sie niemanden beunruhigen?
Riera hat in seinen ersten beiden Spielen vier Punkte geholt. Das ist solide, mehr nicht. Aber ich sehe etwas, das mir Hoffnung macht: Die Eintracht verteidigt wieder mit Leidenschaft. Das klingt banal, war unter dem Vorgänger aber offenbar nicht selbstverständlich. Gegen Gladbach stand die Defensive, und vorne reichte Effizienz statt Spektakel. Nathaniel Brown, der debütierende Ayoube Amaimouni-Echghouyab mit seinem Traumtor und Ansgar Knauff als Joker – drei Tore aus wenigen echten Chancen. Das ist das Gegenteil des 6:4-Wahnsinns aus dem Hinspiel, und genau das wollte Riera.
Für Gladbach wird die Luft im Abstiegskampf mit jedem Spieltag dünner. Die Borussia hat ein strukturelles Problem: Sie kann den Ball halten, aber sie kann damit nichts anfangen. Haris Tabakovic köpft an den Torwart, Shuto Machino wird im letzten Moment geblockt, Kota Takai leistet sich einen katastrophalen Fehler, der zum 3:0 führt. Das ist kein Pech, das ist ein Muster. Wer so auftritt, wird am Ende der Saison nicht über dem Strich stehen.
Die Frage, die mich nach diesem Spiel beschäftigt, ist nicht, ob Riera Frankfurt retten kann. Die Frage ist, ob Gladbach überhaupt noch die Substanz hat, sich selbst zu retten. Die Eintracht hat einen Trainer gefunden, der Ordnung ins Chaos bringt. Die Borussia sucht noch nach einem Plan. Und im Abstiegskampf ist Planlosigkeit das Todesurteil.
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