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·30 de maio de 2026

Elfmeter-Krimi: Nach Havertz-Tor – PSG gewinnt die Champions League!

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Am Samstag um 18 Uhr war es soweit: Das Endspiel in der UEFA Champions League wurde in Budapest angepfiffen. Arsenal und Titelverteidiger PSG standen sich in der ungarischen Hauptstadt gegenüber. 

Schon vor dem Spiel war klar: Kai Havertz, der deutsche Nationalspieler, wird in der Startelf stehen. Der Stürmer begann gemeinsam mit Bukayo Saka und Leandro Trossard in der Offensive.


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Bei PSG startete dort das überragende Trio bestehend aus Khvicha Kvaratskhelia, Desire Doue und Ousmane Dembele. Beide Teams hatten also ihre Prominenz auf dem Platz.

Havertz‘ Blitztor lässt Arsenal jubeln

In den ersten Minuten waren beide Mannschaften um Kontrolle bemüht. PSG wollte das Spiel ruhig gestalten, langsam und sicher aufbauen. Arsenal lief durchaus intensiv an, aber eben nicht in jeder Situation konsequent bis zum Ende. Die Gunners wussten um die Qualität der Franzosen. Ein erster Fehler der Pariser wurde nach sechs Minuten gleich genutzt. Kai Havertz kam an die Kugel, lief in Richtung Tor von PSG und schloss aus spitzem Winkel ab. Sein Schuss landete perfekt unter der Latte, Matvey Safonov war chancenlos – 1:0!

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Foto: Getty iMages

Das Tor tat Arsenal gut. PSG hatte zwar viel Ballbesitz, aber konnte wenig daraus machen. Arsenal spielte clever, ließ dem Gegner kaum Räume, wollte selbst dann aber Nadelstiche setzen. Ein solcher sorgte nach 25 Minuten dann für eine Gelegenheit, aber Safonov konnte eine scharfe Saka-Hereingabe klären. PSG hatte es gegen ein tiefstehendes Arsenal extrem schwer. Die Außen wurden gedoppelt, selbst Havertz und Saka arbeiteten extrem mit nach hinten.

Große Druckphasen gab es quasi gar nicht. Arsenal schaffte aber insgesamt auch recht wenig Entlastung. Kurz vor der Pause gelang es dann aber. Diesmal ließ Saka klug für Havertz durch, der beim Abschluss aber noch entscheidend gestört wurde. Das 1:0 für die Gunners war dann auch der Stand zur Pause.

Dembele gleicht vom Punkt aus

Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde das Spiel etwas schneller und intensiver. Arsenal versuchte, offensiv etwas mehr in Erscheinung zu treten, PSG hatte gleich zwei ruhende Bälle, auch wurden gleich zwei gelbe Karten verteilt. Das Spiel ging im Prinzip so weiter wie in der 1. Halbzeit. Bis kurz nach der Stundenmarke als ein Mosquera-Foul dafür sorgte, dass PSG einen Elfmeter zugesprochen bekam. Ousmane Dembele nahm sich der Sache an und verwandelte links unten – 1:1!

Es wurde jetzt mehr und mehr ein Nervenspiel. Jeder Fehler hatte das Potenzial, das Spiel entscheiden zu können. PSG konnte zweimal in höchster Not klären, auf der Gegenseite ging ein abgefälschter Kvaratskhelia-Schuss nur an den Pfosten. Das Spiel der Franzosen ging in diesem Zeitraum der Partie etwas besser auf. In der 89. Minute hatte Vitinha eine gute Chance per Schuss aus 16 Metern, der Ball ging aber auf das Tornetz. Wenig später musste Dembele angeschlagen vom Feld, Goncalo Ramos ersetzte ihn.

Am Ende der Nachspielzeit hatte Arsenal erst zwei gute Flanken in petto, dann setzte Bradley Barcola den Ball an das Außennetz. Danach ging es dann in die Verlängerung.

Die Entscheidung fällt vom Punkt

Die Verlängerung begann eher unspektakuläre. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass es ein sehr intensives Spiel war, auch wenn ein nicht so viele Torchancen gab. Nun begann die Phase, in der jeder einzelne Moment hätte entscheiden können. Nach 103 Minuten wollte Arsenal einen Elfmeter, aber Daniel Siebert war der Kontakt an Noni Madueke nicht intensiv genug. Die erste Halbzeit der Verlängerung ging ohne Tor zu Ende. Dafür hatte der ein oder andere Spieler muskuläre Probleme, alle waren am Limit.

In der zweiten Halbzeit der Verlängerung gab es noch die ein oder andere Halbchance, aber mehr passierte nicht. Es ging in das Elfmeterschießen, dem Nervenspiel wurde die Krone aufgesetzt.

Den Anfang machte PSG-Profi Goncalo Ramos. Und der verwandelte rechts oben. Für Arsenal trat zuerst Viktor Gyökeres an, der ebenfalls sicher traf. Weiter ging es mit Desire Doue. Auch er verwandelte, wieder in die gleiche Ecke. Eberechi Eze folgte. Und der schoss vorbei! PSG hatte jetzt einen Vorteil. Nuno Mendes konnte diesen aber nicht ausnutzen, David Raya hielt!

Arsenal konnte also wieder ausgleichen und Declan Rice nutzte die Chance zum 2:2. Es folgte Achraf Hakimi. Der Marokkaner traf ebenso, PSG war wieder vorne. Der Druck lag jetzt bei Gabriel Martinelli und der Brasilianer hielt stand, verwandelte wieder souverän. Lucas Beraldo brachte PSG dann wieder in Führung und jetzt musste Gabriel Magalhaes unbedingt treffen. Und er schoss drüber, PSG gewann die Champions League und verteidigte den Titel.

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