REAL TOTAL
·17 de janeiro de 2026
Erster Sieg unter Arbeloa: Pausen-Pfeifkonzert weckt Real Madrid auf

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·17 de janeiro de 2026

Mbappé und Asencio führten Real zum Heimsieg – Foto: Angel Martinez/Getty Images
MADRID. Das Beste an diesem Nachmittag war am Ende die zweite Halbzeit und schlussendlich das Ergebnis. Der Fakt, dass der Rückstand auf den FC Barcelona mindestens vorerst nur noch einen Punkt beträgt, am Sonntagabend maximal wieder auf vier Zähler anwachsen kann.
Ein nach dem verlorenen Finale der Supercopa de España gegen den FC Barcelona (2:3), der Entlassung von Xabi Alonso und dem blamablen Achtelfinal-Aus in der Copa del Rey gegen Zweitligist Albacete Balompié (2:3) schwer angeschlagenes Real Madrid hat am Samstagnachmittag einen kleinen Befreiungsschlag landen können. Ein Befreiungsschlag, nach dem es lange erst nicht ausgesehen hatte.
Beim Heim-Debüt von Neu-Coach Álvaro Arbeloa fuhren die Königlichen gegen einen harmlosen Aufsteiger UD Levante, der um den Klassenerhalt kämpft und auf keinen einzigen Torschuss kam, einen 2:0-Erfolg ein. Die ersten 45 Minuten: pfui. Die zweiten 45 Minuten: schon besser. Die Mannschaft wurde bereits beim Einlaufen zum Aufwärmen lautstark ausgepfiffen, ebenso wie in der Folge beim Verlesen der Aufstellung und nach dem Anpfiff im eigenen Ballbesitz.
Weil die Blancos gegen den Underdog eine zunächst viel zu ideenlose Vorstellung hinlegten, folgte das nächste gellende Pfeifkonzert mit dem Pausenpfiff. Auf den Tribünen packten viele Zuschauer Taschentücher aus, mit denen sie hämisch wedelten. Das schien die Profis, die bei den Madridistas durch das Aus des eigentlichen Trainer-Hoffnungsträgers Alonso umso mehr in Misskredit geraten sind, aufgeweckt zu haben.
Zuschauer brachten ihre Verärgerung zum Ausdruck – Foto: Denis Doyle/Getty Images
Arbeloa wechselte doppelt, brachte Arda Güler und Franco Mastantuono. Insbesondere die Hereinnahme des türkischen Spielgestalters belebte das Spiel der Hausherren, die nach brotlosem Ballbesitz in der ersten Hälfte nach dem Seitenwechsel zu wesentlich mehr Abschlüssen kamen. Kylian Mbappé holte zur erlösenden Führung einen Foulelfmeter heraus, das Zuspiel kam von Güler (56.). Der Franzose beförderte das runde Leder schließlich flach ins rechte Eck (58.). Keine zehn Minuten stand es bereits 2:0, als Raúl Asencio eine Güler-Ecke per Kopf in die Maschen wuchtete (65.). Die Pfiffe waren verstummt, inzwischen gab es bei gelungenen Aktionen Applaus.
Vor diesmal bloß 70.104 Schaulustigen vor Ort hätte Real den Spielstand noch weiter in die Höhe schrauben können. Mastantuono bediente Mbappé mit einem hohen Pass gut, der Superstar scheiterte halbrechts im Strafraum am gegnerischen Keeper (67.). Der Argentinier selbst hämmerte das Spielgerät wenig später aus der Distanz an die Latte (76.), während Jude Bellingham aus kurzer Distanz per Kopfball kein Vorbeikommen am Schlussmann fand (78.).
Diese zweite Halbzeit war ein Anfang. Nur stellt sich jetzt die berechtige Frage: Ist dieses Team auch fähig, darauf aufzubauen? Am Dienstag wird man es sehen, wenn die AS Monaco zum vorletzten Spieltag der Champions-League-Ligaphase im Bernabéu zu Gast ist.
Arbeloa entschied sich überraschend für eine Offensive mit Gonzalo García, Mbappé und Vinícius Júnior, dabei agierte der spanische Youngster in der Regel halbrechts und etwas hängend. Federico Valverde musste zurück auf die rechte Abwehrseite, dafür durfte Eduardo Camavinga im Mittelfeld ran.
Mbappé kehrte in die Startelf zurück – Foto: Angel Martinez/Getty Images
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