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·17 de abril de 2026
Eta-Zukunft: Union-Boss widerspricht Sportdirektor

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·17 de abril de 2026

Am Samstagnachmittag werden viele Augen auf Marie-Louise Eta gerichtet sein: Die neue Cheftrainerin von Union Berlin, die den zuletzt rausgeworfenen Steffen Baumgart ersetzt, steht vor ihrer Premiere als Cheftrainerin in der Bundesliga.
Während es für die Eisernen gegen den VfL Wolfsburg darum gehen wird, den aktuellen Negativlauf zu stoppen, um nicht noch in Abstiegsgefahr zu geraten, ist schon jetzt Etas Zukunft ein großes Thema. Nachdem Sport-Geschäftsführer Horst Heldt unter der Woche noch erklärt hatte, dass die 34-Jährige theoretisch auch die Chance bekommen könnte, auch über den Sommer hinaus an der Seitenlinie des Männerteams zu stehen, hat Union-Präsident Dirk Zingler diese Idee klar dementiert.
"Marie-Louise Eta hat vor zwei Wochen mit ganz großer Überzeugung, wir beide haben mit ganz großer Überzeugung einen Vertrag für die Frauenbundesliga unterschrieben. Wenn sie richtig gut ist, dann bleibt sie bei den Männern, wenn sie nicht so gut ist, geht sie zu den Frauen: Diese Diskussion führe ich gar nicht", betonte Zingler gegenüber Sky Sport.
"Es ist immer eine fachliche, inhaltliche Entscheidung, wer welche Mannschaft trainiert und sie mit dieser Diskussion zu begleiten, da tun wir ihr und auch dem Frauenfußball insgesamt einen Bärendienst. Marie-Louise Eta wird für fünf Spiele hier verantwortlich sein und danach wird sie die Frauen übernehmen", erklärte der 61-Jährige unmissverständlich.
Nichtsdestotrotz steht Eta vor der großen Chance, sich in den kommenden Wochen auf der großen Bühne der Männer-Bundesliga zu beweisen. In erster Linie wird es für sie darum gehen, den medialen Wirbel um ihre Person auszublenden, um sich inhaltlich voll und ganz auf ihre Aufgabe konzentrieren zu können.

Marie-Louise Eta stand den Fragen der Journalisten am Donnerstag Rede und Antwort | picture alliance/GettyImages
"Für mich ist es wichtig, dass es um das Tagtägliche geht. Um das, was auf dem Platz passiert. Es sollte um die Leistung und die Inhalte gehen. Bei mir ging es direkt los mit dem Arbeitsprozess, mein Kopf war direkt voll von Fußball", sagte die vorherige U19-Trainerin auf der Pressekonferenz vor dem Wolfsburg-Spiel.
Das Thema rund um die Rolle der Frauen im Männer-Fußball will sie dabei möglichst ausblenden. "Es wäre schön, wenn es das Thema, die Frage nicht mehr geben würde. Es sollte sich nur um den Fußball drehen", betonte Eta.
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