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·21 de março de 2026
Ex-BVB-Coach begründet Doppel-Absage an Real Madrid: "Ich war und bin ein Träumer"

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Carlo Ancelotti coachte Real Madrid höchst erfolgreich, gewann dreimal die Champions League. Eine andere italienische Trainer-Legende sagt indes "Nein" zu den Königlichen. Und das sogar zweimal.
Carlo Ancelotti gilt als einer der besten Trainer in der Geschichte von Real Madrid. Der italienische Übungsleiter führte den spanischen Nobelverein 2014, 2022 und 2024 zum Erfolg in der Königsklasse. Außerdem brachte Ancelotti den Blancos unter anderem zwei Meisterschaften und zwei Erfolge bei der Klub Weltmeisterschaft ein.
Nevio Scala sollte Real Madrid einst ebenfalls zu Erfolgen führen. Der Ancelotti-Landsmann galt in den 90ern als einer der weltbesten Trainer, gewann mit Parma unter anderem den UEFA Cup und die Coppa Italia.
Gegenüber der Gazzetta dello Sport berichtete der 78-Jährige im vergangenen Jahr von seiner Absage an Spaniens Rekordmeister. "Sie riefen mich zu Hause an, Handys gab es damals noch nicht. Ich erinnere mich nicht mehr an den Namen des Funktionärs, aber er sagte mir, er spreche im Namen des Präsidenten Ramon Mendoza, der mich um jeden Preis haben wolle", so Scala.
Ihm sei das Projekt vorgestellt worden. "Ich zögerte und antwortete ihm, wir würden uns in ein paar Tagen nochmal unterhalten." Ein Journalist habe Wind von der Offerte bekommen, die italienische Presse veröffentlichte das Angebot.
Der italienische Coach sagte Real letztendlich ab. Warum? "Weil ich ein Träumer war und es immer noch bin", begründet er. "Ich hatte vor, mit Parma, das ich als mein eigenes Projekt betrachtete, einen großen Titel zu gewinnen. Ich brachte es nicht übers Herz, meine Jungs zu verlassen."
Der Verein und die Mannschaft seien für ihn wie eine große Familie gewesen: "Und ein guter Familienvater geht nicht einfach von heute auf morgen weg." Bereut habe er die Absage "nicht einmal für einen Augenblick.”
Auch eine zweite Absage an Real 1999 nach seiner Zeit bei Borussia Dortmund bereut er nicht. "Ich bin ein einfacher Mann, ein praktischer Mensch: Ich brauche Gewissheiten und ein familiäres Umfeld. Im Bernabéu hätte ich mich wahrscheinlich verloren gefühlt."
Scala verließ Parma 1996 nach insgesamt sieben Jahren, zunächst in Richtung Perugia, dann zu Borussia Dortmund (1997/98). Außerdem trainierte er Besiktas (2000 bis 2001), Schachtar Donezk (2002), Spartak Moskau (2003/04) und kehrte 2015 vorübergehend als Präsident zum mittlerweile neu gegründeten Parma-Nachfolgeverein Parma Calcio zurück.
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