Nur die Raute
·01 de janeiro de 2026
Ex-Coach sicher: HSV wird nichts mit dem Abstieg zu tun haben!

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·01 de janeiro de 2026

Der HSV ist nach dem Aufstieg voll in der Bundesliga angekommen und legte eine erste Saisonhälfte hin, die selbst langjährige Beobachter überrascht.
Einer von ihnen ist Thomas Doll. Der frühere HSV-Trainer und Ex-Nationalspieler zeigt sich begeistert von der aktuellen Entwicklung seines ehemaligen Klubs.
Nach einer 18-monatigen Trainerpause, die er eigenen Angaben zufolge „seiner Kinder zuliebe“ eingelegt hatte, verfolgte Doll den HSV intensiv. Die Bilanz nach den ersten 15 Ligaspielen mit 16 Punkten und Platz 13 stimmt ihn optimistisch. „Das aktuelle Team finde ich richtig geil“, schwärmt der 59-Jährige im Gespräch mit Bild.
Besonders hebt er die Kaderzusammenstellung hervor: „In kürzester Zeit haben Claus Costa und Stefan Kuntz mit vergleichsweise wenigen Mitteln einen vernünftigen Kader zusammengestellt. Das hätte wohl bei diesem großen Umbruch im vergangenen Sommer dem HSV keiner zugetraut.“
Auch die Arbeit des jungen Trainerteams überzeugt Doll. Über Cheftrainer Merlin Polzin und Co-Trainer Loic Favé sagt er: „Man kann deutlich deren Handschrift auf dem Platz erkennen. Die taktische Ausrichtung bei sich immer verändernden Anforderungen überzeugt mich sehr. Zudem gefällt mir die Unaufgeregtheit in heiklen Situationen.“
Auf Spielerebene sieht Doll gleich mehrere Akteure als Schlüssel zum Erfolg. Besonders lobt er Torhüter Daniel Heuer Fernandes, Abwehrchef Luka Vuskovic sowie das defensive Mittelfeld-Duo Nicolai Remberg und Albert Sambi Lokonga. Ergänzend merkt er über Fabio Vieira an: „Er hat einen starken linken Fuß, muss sich wohl aber an das hohe Tempo in der Liga gewöhnen.“
Unverändert beeindruckt zeigt sich Doll von den Heimspielen im Volksparkstadion. „Die Atmosphäre dort ist sensationell. Man muss sich schier am Sitz anschnallen, um nicht förmlich weggefegt zu werden. Was die Fans dort auf die Beine stellen, ist beispiellos. Großes Kino.“
Für den weiteren Saisonverlauf ist Doll daher zuversichtlich: „Hamburg wird nichts mit dem Abstieg zu tun haben, am Ende im gesicherten Mittelfeld landen.“ Voraussetzung sei allerdings mehr Stabilität in der Fremde. Sein Fazit fällt dennoch klar aus: „Der HSV muss sich vor niemandem in der Liga verstecken.“









































