Daily Cannon
·07 de julho de 2026
Ex-Gunner kauft seinen Jugendklub

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Foto via The Sunday Guardian
Lukas Podolski ist Mehrheitsgesellschafter von Górnik Zabrze geworden, dem polnischen Klub, bei dem der frühere Arsenal-Stürmer seine Spielerkarriere beendete.
Podolski, der zwischen 2012 und 2015 für Arsenal spielte, ist im Norden Londons wegen seiner starken Tore und seiner offenen Art weiterhin sehr beliebt.
Seine Verbindung zu Górnik geht jedoch noch tiefer. Nur 11 km entfernt geboren, hat er den polnischen Klub als den Verein seiner Kindheit bezeichnet und ist nun, nachdem er kurz vor der Bestätigung der Übernahme noch ein letztes Spiel absolviert hatte, direkt in die Rolle des Mehrheitsgesellschafters gewechselt.
Die Übernahme wurde in mehreren Schritten abgeschlossen. Im Dezember 2025 kaufte Podolskis Firma LP Holding GmbH rund 8,3 Prozent der Górnik-Aktien von Allianz Polska Services und machte ihn damit hinter der Stadt Zabrze zum zweitgrößten Anteilseigner des Klubs.
Diese Vereinbarung war Teil eines umfassenderen Privatisierungsprozesses, bei dem die Stadt signalisierte, dass sie bereit sei, die Kontrolle an einen privaten Investor zu übergeben.

Bildnachweis PATRIK STOLLARZ/AFP via Getty Images
Im Mai 2026 genehmigte der Stadtrat von Zabrze den Verkauf eines 86-prozentigen Anteils am Klub an die LP Holding GmbH. Die Vereinbarung im Wert von knapp 4 Millionen Złoty (ca. 795.800 Pfund) für mehr als eine Million Aktien beinhaltet auch die Zusage von Podolski, in den kommenden drei Jahren weitere Mittel zu investieren, um die Finanzen von Górnik zu stabilisieren und die sportlichen Pläne zu unterstützen.
Die Stadt hat eine Minderheitsbeteiligung sowie eine „goldene Aktie“ behalten, um den Namen, das Wappen und den Standort des Klubs zu schützen.
Der heute 41-jährige frühere Deutschland-Nationalspieler hat seine Spielerkarriere beendet und gewöhnt sich an das Leben abseits des Platzes.
„Ich bin aktuell noch in der Urlaubsphase – genau wie die Spieler jetzt gerade“, sagte er in einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger. „In dieser Phase ist es noch einigermaßen normal, nicht zu trainieren und nicht auf dem Platz zu stehen.
„Das haben wir in den Sommerpausen der vergangenen Jahre alle erlebt. Ich glaube, es kommt erst zurück, wenn ich zum ersten Mal beim Trainingsauftakt nicht dabei bin. Wenn die anderen auf den Platz gehen und du danebenstehst – oder gar nicht erst da bist.
„Ich denke, das wird emotional und schwer für mich. Denn Fußball war mein ganzes Leben. Solange ich denken kann. Und natürlich werde ich ihn immer vermissen. Das habe ich immer gesagt, und daran wird sich nichts ändern. Fußball ist ein Teil von mir – man kann das nicht einfach abschalten.“

Foto von Markus Gilliar – Pool /Getty Images
Podolski gab außerdem zu, dass ihm die Entscheidung aufzuhören nicht leichtfiel, auch wenn er glaubt, dass der Zeitpunkt richtig war.
„Es ist wirklich hart“, sagte er. „Die [Netflix]-Dokumentation [Poldi] gibt dir einen kleinen Einblick, was das mit einem macht. Vielleicht war es dieses Mal etwas leichter als im Jahr davor – aber trotzdem extrem schwierig.
„Man fragt sich: Kann ich das noch? Will ich das noch? Und gleichzeitig weiß man, dass man irgendwann einen Schlussstrich ziehen muss. Ich bin stolz und glücklich, dass ich weitergemacht habe. Den Pokal mit Gornik Zabrze zu gewinnen, mit all den Emotionen, die dazugehörten – das war etwas ganz Besonderes.
„Deshalb bin ich froh, dass meine Familie mich überzeugt hat, noch ein Jahr dranzuhängen. Aber jetzt ist die Zeit gekommen, es zu beenden. Und das fühlt sich – auch wenn es schwer ist – richtig an.“
Auch über seine Beziehung zum 1. FC Köln, einem weiteren Klub, der eng mit seiner Karriere verbunden ist, wird wieder intensiver gesprochen, doch Podolski sagt, dass sein Fokus im Moment nicht darauf liegt.
„Nein, der FC Köln ist im Moment nicht auf meinem Radar“, sagte er. „Es gab so viele Möglichkeiten, dem Klub näherzukommen. Aber bei all den Veränderungen im Verein – in der Führung und im Umfeld – wird alles immer ein bisschen verschwommen.

Arsenals englischer Stürmer Theo Walcott (L) feiert Arsenals viertes Tor mit Arsenals in Polen geborenem deutschen Stürmer Lukas Podolski (R) …
„Es wurde nie etwas Konkretes daraus, nichts Ernsthaftes. Ich hatte nie das Gefühl, dass der FC Köln mich wirklich wollte. Deshalb bin ich in den vergangenen Jahren einen anderen Weg gegangen.
„Und Stand heute bin ich mit diesem Weg glücklich. Ich habe mir selbst bewiesen, dass ich als Unternehmer, als Klubbesitzer etwas bewegen kann. Das hätte ich auch beim FC Köln tun können – mit genauso viel Leidenschaft, vielleicht sogar noch mehr.
„Aber die Menschen und der Klub wollten das nicht wirklich. Das ist schade, aber so ist es nun mal. Trotzdem schließe ich die Tür zum FC Köln noch nicht. Denn am Trainingsgelände im Geißbockheim sind jetzt andere Leute, und die Umstände sind anders; die Verbindung ist auf jeden Fall da.“
Podolski hat gesagt, dass sein Ziel bei Górnik darin besteht, behutsam etwas aufzubauen und die Mannschaft wieder konkurrenzfähig für europäische Wettbewerbe zu machen, anstatt sofort große Veränderungen anzustoßen, die nach hinten losgehen könnten.

Bildnachweis OZAN KOSE/AFP via Getty Images
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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