DFB-Frauen
·16 de março de 2026
Fakten-Flash #20: Popp-Abschied als Wolfsburgs Rekordtorjägerin?

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·16 de março de 2026

Die Google Pixel Frauen-Bundesliga ist zurück - und das so groß wie nie. Erstmals treten 14 Teams in der Liga an. Im Fakten-Flash wirft DFB.de einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des 20. Spieltages.
Einen Tag nach der Ankündigung ihres Abschieds vom VfL Wolfsburg nach dem Ablauf dieser Saison erzielte die langjährige DFB-Kapitänin Alexandra Popp beim 2:1-Heimsieg gegen Bayer 04 Leverkusen ihr 159. Tor in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Mit dieser Ausbeute rangiert die 34 Jahre alte Stürmerin, die zum aktuellen West-Regionalligisten Borussia Dortmund wechseln wird, auf Platz neun der "ewigen" Torjägerinnenliste. Zu Claudia Müller auf Platz acht fehlen ihr noch sieben Tore.
Im Trikot der Wölfinnen, für die "Poppi" bereits seit 2012 am Ball ist, war der Kopfball zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung auch schon der 128. Treffer in der höchsten deutschen Spielklasse. Damit belegt sie in der vereinsinternen Rangliste den zweiten Platz. Zur führenden Martina Müller fehlen Alex Popp lediglich fünf Tore. Acht Partien bleiben ihr bis zum Saisonende noch, um neue Rekordtorjägerin des VfL zu werden.
Popps Wolfsburger Mitspielerin Svenja Huth, die gegen Bayer 04 beide Tore vorbereitete, absolvierte dabei ihren 336. Einsatz in der Bundesliga. Das bedeutet für die Ex-Nationalspielerin in der Rekordspielerinnenliste nun - gemeinsam mit Conny Pohlers - den siebten Rang. Zu Anne van Bonn auf Platz sechs fehlt ihr nur eine Begegnung. Da Svenja Huth gerade ihren Vertrag verlängert hat, dürfte sie schon bald noch mehr Boden gutmachen. Im besten Fall könnte sie im Laufe der kommenden Spielzeit Kerstin Garefrekes (360 Partien) vom dritten Platz verdrängen. Um Rekordspielerin Melanie Hoffmann (395 Begegnungen) zu erreichen, müsste Huth mindestens bis 2028 weitermachen.
Gleich drei Spielerinnen feierten am 20. Spieltag ihr Debüt in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Die 19 Jahre alte Österreicherin Sarah Gutmann, die erst im Winter vom SKN St. Pölten zum SV Werder Bremen gewechselt war, stand beim 4:2 im Topspiel gegen Eintracht Frankfurt direkt in der Startelf und spielte 90 Minuten durch. Carolin Elsen (21) wurde beim 0:3 des 1. FC Köln gegen Spitzenreiter FC Bayern München ebenso erstmals eingewechselt wie auf der anderen Seite U 19-Nationalspielerin Laila Portella (18).
Beim 3:0-Auswärtserfolg des FC Bayern Münchens beim 1. FC Köln kam das Team von Trainer José Barcala erneut auf die meisten Pässe (592), die meisten erfolgreichen Pässe (506), die höchste Passquote (85,5 Prozent), die meisten erfolgreichen langen Pässe (25) und die höchste Passquote der langen Pässe (64,1 Prozent) aller Bundesligisten am 20. Spieltag. Auf persönlicher Ebene glänzte vor allem Magdalena Eriksson. Die schwedische Innenverteidigerin spielte 104 Pässe, von denen 94 (90,4%) bei einer Mitspielerin ankamen.
Der SV Werder Bremen hatte beim 4:2 gegen Eintracht Frankfurt (nach einem 0:2-Rückstand) einige Gründe zum Feiern. So stellten die Grün-Weißen mit jetzt 32 Punkten nach 18 Partien bereits jetzt eine neue vereinsinterne Bestmarke in der höchsten deutschen Spielklasse auf. Der bisherige Rekord (29 Zähler nach 22 Partien) datiert erst aus der zurückliegenden Saison. U 23-Nationalspielerin Mara Alber erzielte ihr erstes Tor im Werder-Trikot, Defensivspielerin Juliane Wirtz bestritt ihre 50. Bundesligapartie für Bremen.
Der FC Carl Zeiss Jena durfte sich beim 1:1 gegen den Hamburger SV, einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib, über eine neue Rekordkulisse für die FCC-Frauen freuen. 4.125 Fans sahen die Partie im Ernst-Abbe-Sportfeld. Für die bisherige Bestmarke hatten 3074 Zuschauer*innen vor etwas mehr als zwei Jahren im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den FC Bayern München (0:3) gesorgt. In einer äußerst intensiven Begegnung lieferten sich Jena und der HSV insgesamt 287 Zweikämpfe, von denen die Hanseatinnen 159 (55,4 Prozent) für sich entscheiden konnten. Hamburgs U 19-Nationalspielerin Lotta Wrede führte die meisten Zweikämpfe aller Spielerinnen an diesem Wochenende (43) und gewann auch die meisten (29). Das entspricht einer starken Quote von 67,44 Prozent.
Die meisten Torschüsse sämtlicher Teams am 20. Spieltag verzeichnete Eintracht Frankfurt (21). Weil die Hessinnen aber "nur" zweimal trafen, ging die Partie beim SV Werder Bremen 2:4 verloren. Die Gastgeberinnen (19 Torschüsse) waren effektiver. Marleen Schimmer (RB Leipzig) sowie Pernille Harder (FC Bayern München) und Neu-Nationalspieler Larissa Mühlhaus (SV Werder Bremen) verzeichneten jeweils fünf Torschüsse. Schimmer erzielte beim 2:2 gegen 1. FC Union Berlin einen Treffer, Mühlhaus und Harder waren jeweils zweimal erfolgreich. Für Pernille Harder waren es bereits die Bundesligatore Nummer 102 und 103. Damit liegt sie auf dem 25. Platz in der Rekordtorjägerinnenliste. Mittelfeldspielerin Nicole Ojukwu (SC Freiburg) war äußerst effektiv und benötigte für ihre beiden Tore zum 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg lediglich drei Torschüsse.









































