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·12 de junho de 2026

FC Barcelona droht Real-Präsident Pérez mit Strafanzeige

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Der Konflikt zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid erhält eine neue juristische Dimension. Die Katalanen gehen gegen Florentino Pérez vor und unterstellen ihm die Verbreitung wissentlich falscher Behauptungen. Sollte keine Einigung erzielt werden, drohen weitere rechtliche Schritte.

FC Barcelona fordert Widerruf von Aussagen

Der FC Barcelona hat am Freitagabend bekanntgegeben, dass die gesetzlich vorgeschriebene Schlichtungsklage eingereicht wurde, die einer Strafanzeige wegen Verleumdung vorausgeht. Die Maßnahme richtet sich gegen den Präsidenten von Real Madrid, Florentino Pérez, und bezieht sich auf Äußerungen, die dieser am 12. Mai während einer Pressekonferenz sowie einen Tag später in einem Fernsehinterview getätigt haben soll. Offenbar dreht es sich um den Negreira-Fall.


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In der offiziellen Mitteilung erklärt Barça, Ziel der Klage sei es, dass Pérez „bestimmte Äußerungen widerruft“, die er „in Kenntnis ihrer Unwahrheit“ getätigt habe. Der Verein sieht darin Aussagen, die „verleumderisch und beleidigend für das Image und den Ruf des Klubs“ seien.

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Wie reagiert Pérez?

Nach Angaben der Katalanen handelt es sich zunächst um eine vorgeschriebene Schlichtungsklage. Diese soll Pérez die Möglichkeit geben, seine Aussagen zurückzunehmen und den Konflikt ohne ein Strafverfahren beizulegen. Barça macht jedoch deutlich, dass man bereit ist, den Rechtsweg konsequent weiterzugehen.

So heißt es in der Mitteilung unmissverständlich, dass der Klub „die entsprechende Strafklage einreichen“ werde, falls die aktuelle Forderung nicht „ordnungsgemäß erfüllt“ werde. Damit setzt der FC Barcelona den Real-Präsidenten unter Druck und verschärft die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den beiden Rivalen weiter. Ob es tatsächlich zu einem Gerichtsverfahren kommt, hängt nun davon ab, ob Pérez auf die Forderung reagiert und die beanstandeten Aussagen öffentlich zurücknimmt. Dass er das tut, gilt aber als unwahrscheinlich.

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