FC Bayern München
·25 de março de 2026
FC Bayern gedenkt in Manchester Absturz-Opfer von München

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Besuch mit besonderer Geste: Wenige Stunden vor dem Anpfiff der Partie des FC Bayern bei Manchester United in der Frauen-Champions-League hat Herbert Hainer im Namen des Deutschen Meisters zum Gedenken der Opfer der Flugzeug-Katastrophe von München am 6. Februar 1958 einen Kranz in Vereinsfarben niedergelegt. „Wir werden die ,Flowers of Manchester‘ immer in Erinnerung behalten“, sagte der FCB-Präsident vor der Gedenkstätte im Old Trafford: „Gerade in einer Zeit, in der in Europa und der ganzen Welt spaltende Kräfte unser gesellschaftliches Zusammenleben und unsere demokratischen Werte gefährden, ist es unser gemeinsames Erbe, dass die ,Flowers of Manchester‘ niemals verblühen dürfen.“ Bianca Rech, Direktorin der FCB-Frauen, hatte das Memorial am Vormittag besucht und sich im Vereinsmuseum über die Tragödie informiert, ehe sie sich zur Vorbereitung auf das Spiel zur Mannschaft verabschiedete.
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Spreche man heute über die „Flowers of Manchester“, spreche man nicht nur über eine Fußballmannschaft, sagte Hainer: „Wir sprechen über Menschen, über Schicksale – und darüber, dass in einer Zeit, in der die Wunden des Zweiten Weltkriegs noch nicht verheilt waren, Manchester United und der FC Bayern zu Symbolen wurden, dass man wieder zueinanderfinden kann.“ Die Münchnerinnen und Münchner waren Manchester United nach der Katastrophe beigestanden, und über die Jahrzehnte blieb man sich „so nah wie kaum zwei andere internationale Top-Clubs“, meinte der FCB-Präsident: „Bis heute steht diese Geschichte dafür, dass der Fußball weit mehr ist als ein Spiel.“
Es war das erste Mal in der Vereinshistorie, dass der FC Bayern das Denkmal am Stadion des englischen Traditionsvereins besuchte – bereits seit vielen Jahren ist es gleichzeitig fester Bestandteil im Kalender, gemeinsam mit Abgesandten und Fans aus Manchester am Jahrestag an der Gedenkstätte in München innezuhalten. Jahr für Jahr reisen tausende Anhänger von der Insel eigens für diese Zeremonie an, und Gänsehaut ist garantiert, wenn alle zusammen, nicht wenige unter Tränen, die bewegende Hymne „Flowers of Manchester“ anstimmen. Es gehört bei den treuesten Fans der „Red Devils“ dazu, mindestens einmal im Leben nach München zu reisen. Beim Absturz 1958 kamen insgesamt 23 Menschen ums Leben, mit an Bord befanden sich die legendären „Busby Babes“, die auf der Rückreise vom Europapokalspiel aus Belgrad einen Zwischenstopp in München-Riem eingelegt hatten. Acht Spieler waren unter den Opfern, Bobby Charlton überlebte - und wurde einer der Größten aller Zeiten.
In München wurde 2008 anlässlich des 50. Jahrestags der Katastrophe der „Manchester-Platz“ eingeweiht, seit 2020 erinnert ein Gedenkschrein an das, was passiert ist. Der FCB-Fanclub „Red Docs Munich“ kümmert sich um das Bewahren der Geschichte. Der gegenseitige Respekt beider Vereine ist immens; unter anderem legte eine Delegation des englischen Traditionsvereins nach Franz Beckenbauers Tod im Beisein von Franz „Bulle“ Roth auch einen Kranz am Grab des „Kaisers“ ab. Hainer: „Diese Verbindung unserer beiden Clubs sollte von Generation zu Generation weitergegeben werden.“









































