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·26 de julho de 2026
FC Bayern im Training: Nun geht es endlich los!

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Der FC Bayern ist mit einer Niederlage in die Saisonvorbereitung gestartet, doch das 1:2 beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden besitzt kaum Aussagekraft. Während die deutschen Nationalspieler nun ins Training einsteigen, bleiben mehrere Personalfragen beim deutschen Meister offen.

Mittelfeldspieler Tom Bischof am Ball im Trikot des FC Bayern München. Das Testspiel beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden fand am 25. Juli 2026 in der BRITA-Arena statt. Christian Kaspar-Bartke / Getty Images
Nach nur wenigen Trainingstagen unterlag der FC Bayern in Wiesbaden mit 1:2. Die ungewöhnliche Startelf mit Podar-Stiube, El-Chaar, Matosevic, Schaff, Della Rovere und Assomo erklärte sich vor allem durch die angespannte Personalsituation. Viele der eingesetzten Spieler dürften selbst eingefleischten Münchner Anhängern kaum bekannt gewesen sein.
Das ändert sich ab Montag zumindest teilweise. Joshua Kimmich, Manuel Neuer, Jonathan Tah, Aleksandar Pavlovic und Nathaniel Brown absolvieren zunächst ihre Leistungstests und fahren anschließend für ein viertägiges Trainingslager an den Tegernsee. Brown wechselte für eine mögliche Ablösesumme von bis zu 55 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern.
Auch bei der anschließenden Reise nach Südkorea und Hongkong vom 1. bis 8. August werden die deutschen Nationalspieler dabei sein. Bis Vincent Kompany jedoch seinen gesamten Kader versammelt hat, vergeht noch etwas Zeit.

Bayern-Trainer Vincent Kompany reagiert an der Seitenlinie auf eine Szene seiner Mannschaft. Der FC Bayern München gastierte im Testspiel am 25. Juli 2026 in der BRITA-Arena beim SV Wehen Wiesbaden. Christian Kaspar-Bartke / Getty Images
Auf der Werbetour stehen dem Bayern-Coach weder Harry Kane noch Michael Olise oder Dayot Upamecano zur Verfügung. Auch Jamal Musiala, Alphonso Davies, Serge Gnabry, Lennart Karl und der 50 Millionen Euro teure Neuzugang Ismael Saibari fehlen. Diese Spieler sollen möglichst nach der Asienreise das Training an der Säbener Straße aufnehmen.
In Asien trifft der deutsche Rekordmeister am 4. August auf Jeju FC aus Südkorea. Drei Tage später folgt in Hongkong das Duell mit dem Premier-League-Klub Aston Villa.
Bei Michael Olise zeichnet sich derweil eine Entspannung ab. Real Madrid soll den Flügelspieler vorerst von seiner Einkaufsliste gestrichen haben und sich stattdessen in Richtung Leipzig sowie auf den jungen Yan Diomande orientieren. Bayerns Sportdirektor Christoph Freund konnte deshalb nach dem Test in Wiesbaden gelassen erklären: „Ein Verkauf von Oliseh ist für uns gar kein Thema. Wir freuen uns, wenn der Michael zurückkommt, wenn er wieder einsteigt.“
Für Sacha Boey und João Palhinha sieht die Lage deutlich schwieriger aus. Beide kamen in Wiesbaden immerhin nach der Pause zum Einsatz, gehören nach Angaben von Freund jedoch nicht mehr zur sportlichen Planung. „Sie trainieren jetzt mit, aber sie werden in unserer Planung keine große Rolle mehr spielen“, sagte der Sportdirektor.
Die bis 2028 gültigen Verträge der beiden Spieler erschweren eine Trennung. Bisher blieben Verkaufsversuche erfolglos, offenbar auch wegen der Ablöseforderungen des FC Bayern. Boey war zuletzt an Galatasaray verliehen, Palhinha verbrachte seine Leihzeit bei Tottenham Hotspur.
Der Portugiese scheint die Münchner Vorstellungen allerdings nicht vollständig zu teilen. „Der Plan ist, meine Position hier zu behalten“, sagte Palhinha. Bayern verfolgt dagegen einen anderen Kurs. Freund schloss daher auch eine erneute Leihe des Mittelfeldspielers nicht aus.
Deutlich konkreter ist die Verpflichtung von Bara Sapoko Ndiaye. Nach Aussage von Freund müssen bei dem Transfer des 18 Jahre alten Senegalesen nur noch letzte Details geklärt werden. „Ich gehe davon aus, dass er mit uns in die Saison startet“, berichtete der Sportdirektor.
Ndiaye war bereits in der Rückrunde vom Ausbildungszentrum Gambinos Stars Africa in Gambia an den FC Bayern ausgeliehen.
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